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Montag, 16. Januar 2006, 13:29 Uhr
�Zabelhuhn“ ... und alle wurden satt!
Wie immer, wenn Herrenwanderer gehäuft an einem Ort auftreten, kannte die berühmte gute Laune auch am gestrigen Sonntagabend keine Grenzen: Jubilar Zabel hatte – beschwingt durch 49 Lenze – zu geblähtem Huhn geladen und konnte dieserhalb nicht nur viele Glückwünsche, sondern auch einige exquisite Geschenke entgegennehmen (darunter eine originalverschweißte Salatgurke von„The Thumb“ mehrere Flaschen Rotwein sowie zwei Bücher, die das Schweigen im Titel tragen). Den Vogel freilich schoss buchstäblich unser beleibter, ääh... beliebter O’ Hara ab, als er den„Blähhuhn“-Bastelbogen an van Benderchen überreichen wollte.
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Der Inder indes tat unbeteiligt – und so verblieb das mit einem quietschenden Plastikhuhn verzierte Teil denn doch im Hause Zabel, sozusagen als Trophäe für ehrenvolle Verdienste. Als Wiedehopfs Tochter Kim nach einer fettigen Vorspeise – es handelte sich um Weißbrotscheiben, die mit einer bräunlichen Substanz überbacken worden waren – plötzlich die Szene betrat (die Herren wähnten sich allein zu Haus), senkte sich kurzzeitig betretenes Schweigen in die Runde, das sich erst nach Joes profunden Worten„Mensch, wie die Zeit vergeht“ wieder in Wohlgefallen auflöste. Sodann tischte Wiedehopf Pommes, Kroketten und ... nicht etwa ein Huhn, nein: gleich drei braungebrannte Hühner auf, die immerhin von Schlapphuhn Benderchem fachmännisch tranchiert wurden. Ein Einsatz, der sich lohnte, denn so durfte er seine Froschschenkel behalten ... die Truppe bevorzugte stattdessen aus Rücksicht auf die hehren Vorsätze des großen O’ Hara fettarmes Vanilleeis als Dessert, das allerdings mit leckeren heißen Beeren einherging. Anschließend stockte den Anwesenden der Atem:„The Thumb“ kündigte mit Blick auf sein mit Federvieh-Resten verschmiertes Messer an, dass er demnächst unter selbiges zu kommen gedenke, um sich die Gallenblase entfernen zu lassen, denn darin befänden sich – in Worten – fünf Steine. Die rhetorische Krönung des Abends war sein Begleitspruch zu dieser dank„Nordsturm“-Magenbitter schnell verdauten Nachricht:„Ich bin scheckheftgepflegt". Nachdem O’ Hara ein Glas brutal zerstört und die Tischplatte mit Rotweinpolitur eingerieben hatte, endete die Veranstaltung – die leider ohne Bushido, Schoko und den General stattfinden musste – gegen 23 Uhr (fotografische Dokumente finden sich in der„Kamera“). Es steht außer Frage, dass die Geschehnisse in der Kohlseestraße uns noch lange in Erinnerung bleiben werden – Wiedehopf sei Dank!
Kommentare:
O� Hara, Montag, 16. Januar 2006, 17:41 Uhr
Ohne Worte – ich verwahre mich gegen alles!
Thumbmaster, Montag, 16. Januar 2006, 20:11 Uhr
@Webmaster: Das Lesen der Aufbereitung der gestrigen Geschehnisse war mir ein Vergnügen, das Betrachten der gelungenen Schnappschüsse ebenso – schönen Dank!
Joe, Montag, 16. Januar 2006, 21:15 Uhr
Schließe mich vollinhaltlich meinem werten Freund Daum an und ergänze: der Abend war insgesamt gelungen!!! Schade, daß die Fritz Bros. nicht dabei waren. Und wie immer hat es Freund Webmaster Titte hervorragend in Schrift und Bild verstanden, die Geschehnisse einzufangen und festzuhalten. Den Aktiven einen herzlichen Dank.
McWildLife, Dienstag, 17. Januar 2006, 08:31 Uhr
Narrhallamarsch! Im Übrigen: Wieso Bläh„huhn“? Da ist doch ein Foto mit einem behaarten Vierbeiner ...
Hop Sing (Chef-Koch, Ponderosa), Dienstag, 17. Januar 2006, 20:53 Uhr
Prima Idee! Beim nächsten Mal machen wir einen „Asia Abend“. Und da könnten wir vielleicht die Katze ... oder so ...?!
ChickenBombay, Mittwoch, 18. Januar 2006, 17:43 Uhr
Eine dreiwöchige Diät mit Magerjoghurt (vgl. Diät der Löwen vor ihrem Auftritt im Circus maximus, „Asterix als Gladiator“) war nicht nur für „The Thumb“ notwendig, um genügend Galleflüssigkeit zur Verdauung anzureichern – aber der Verzicht hatte sich gelohnt. Huhn satt und vorzüglich gestopft für alle! Ein bißchen Vertrauen in die Lebensmittelkontrolleure, die ihren Dienst in den türkischen Einkaufsläden versehen, muss schließlich sein. Und wenn’s unsere letzten Hühner waren, dann waren’s wenigstens schmackhafte! Das uneingeschränkte Lob geht deshalb an den Ausrichter des Gelages, Wolfgang Wiedehopf, der sich nicht scheute, seinesgleichen post mortem gleich mehrfach in den Backofen zu schieben, und der unerschrocken zuschaute, wie dem Federvieh die vornehme Blässe verging. Deshalb nochmals „Serefe!“ (türkisch = Prost) auf den Ole 49er!