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Freitag, 20. Januar 2006, 12:17 Uhr
Ein Mann will nach oben
Wenn die Sprache auf das ehrgeizigste Mitglied der Herrenwanderer kommt, dann ist schnell klar, von wem da die Rede ist: vom General! Nicht, dass die anderen faul oder gar dem Mittagsschlaf verfallen wären ... aber gegen die stringente Umtriebigkeit des Generals hat keiner in unserer Truppe eine Chance, nicht einmal van Benderchem. Jetzt hat der Mann, dessen Wohnstatt sich im idyllischen Roßdorf-Gundernhausen befindet, den Umzug seiner Kanzlei beschlossen und damit neuerlich ein Zeichen seines aufstrebenden Wesens gesetzt, das zudem weithin sichtbar ist: Ab März residiert der General im 10. Stock des gigantischen Darmstädter Office-Towers!
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O-Ton General:„Von dort aus habe ich endlich den vollen Überblick. Außerdem wird mich die Höhenluft beim Arrrrbeiten weiter beflügeln.“ Der Webmaster spricht im Namen aller Wanderer Glückwünsche zu diesem scheinbar unaufhaltsamen Aufstieg aus, ruft aber auch – durchaus wohlwollend – einen alten Merksatz ins Gedächtnis:„The higher they climb, the deeper they fall“. So, wie wir alle unseren General kennen, hat der sich aber sicher schon vorsorglich einen vollelektronisch öffnenden Fallschirm mit GPS geordert. Nur für den (unwahrscheinlichen) Fall der Fälle ...
Kommentare:
O� Hara, Freitag, 20. Januar 2006, 17:42 Uhr
Nur im zehnten? Das Haus hat doch neben dem Erdgeschoss zwölf Stockwerke – irgendwas ist da schief gelaufen, oder? War wohl jemand schneller? Soweit also nicht zu vermeiden ist, dass der General (obwohl selbständiger denn je) nunmehr – wenn auch in großer Höhe residierend – „unter jemand anderem“ a(r x n)beiten muss, bleibt die Sorge der Wanderer über eine nahezu unausweichliche extralegale postadvokatorische Belastungsstörung. Nevertheless: Guten Erfolg in der neuen Kanzlei; den Mitteilungen über angemessene Einweihungsfeierlichkeiten wird gerne entgegengesehen. Nur am Rande ein Hinweis für Tierfreunde: Ein Jaguar (Panthera onca) unterfällt dem Washingtoner Artenschutzübereinkommen vom 3. März 1973 (BGBl. 1975 II, S. 777). Wenn’s da mal kein Ärscher mit deene Dierschidzzer gibt ... Trotzdem: Gute Fahrt!
O� Hara, Sonntag, 22. Januar 2006, 00:01 Uhr
Der Schuppen ist ja gar nicht am Luisenplatz, wie ich zunächst annahm, sondern in der Rheinstraße 40–42, d.h. es ist das alte Mengler-Hochhaus (Darmstädter Architekt). Übrigens ein schöner Standort für Büroräume. Ich war schon 1981, 1982 und 1984 dort tätig – beim Regierungspräsidium Darmstadt. Das Land Hessen (heute: „Konzern Hessen“ lt. Regierungserklärung unseres Ministerpräsidenten R. Koch vom 25.1.2005) war damals Mieter. Es war vielleicht nicht ganz so schick wie heute, aber mein Büro war immerhin im 11. (!) Stock. Sorry ...
Master of the Universe, Sonntag, 22. Januar 2006, 11:57 Uhr
Im 12. Stock ist die Technik untergebracht – im 11. Stock herrscht ein Wirtschaftspsychologe! Bescheidenheit war schon immer eine Zierde, die mich, aber nur wenige andere auszeichnet. Entsprechend habe ich gehandelt und die Psyche des 11. Stocks unangetastet gelassen. Bezüglich Einladungen bin ich mir nicht sicher, ob alle Duckys schwindelfrei und trittsicher sind; zur Vorbereitung der nächsten Tour empfehle ich, die Treppe zu nehmen! Weitere Infos demnächst.
MusicMasterrrr, Sonntag, 22. Januar 2006, 15:16 Uhr
Ein klassischer Sieg der „Soft Skills“ (11. Stock) über das Organ der Rechtspflege schlechthin (10. Stock). Andererseits: In der Branche selbst dürfte keiner den General in der Höhe erreichen. Vor allem nicht der schnöde Justizpalast, der die Summe der Mittags Schlafenden beherbergt. Nach Lage der Dinge, ist der „Office-Tower“ „the Top of the World“ (jedenfalls, was die „Heimat der Heiner“ betrifft ...). Nur hier kann unser Wander(?)freund den Sternen noch näher sein und (nach der Arrrbeit) seinem Hobby optimalst frrrrönen. Zur Einweihungsfeier widme ich dem General ein Lied („Überrrr den Wolken“, ersatzweise „Flaming Starrrr“).
Webmaster, Sonntag, 22. Januar 2006, 16:45 Uhr
Kommt Vrrroni eigentlich von frrrönen? Und müsste es – weiter oben – nicht „Master of the Office-Tower“ heißen?
O� Hara, Sonntag, 22. Januar 2006, 19:46 Uhr
If you come to Darmstadt city, be sure to see some tower everywhere ... people in motion. Tower Power in der großherzoglich-hessischen Hauptstadt. Keine Cable Cars, sondern nur die „teutsche Tram“, aber ein Office- Tower für die selbsternannte „Wissenschaftsstadt“. Wenn das Ludwig der I. noch erlebt hätte! Im Übrigen: Wo wir offenbar nur von Erfolgsorientierung und Aufschwung reden, mal zur Abwechslung eine Neuigkeit von den Donaldisten. Die „Deutsche Organisation nichtkommerzieller Anhänger des lauteren Donaldismus (DONALD)“ hat im Jahr 2005 den „MacMoneysac“-Preis für den „schonungslosesten Optimierer finanziell ertragreicher Leistungen“ verliehen. Und zwar an ... Josef Ackermann (> Frankfurt am Main, Office-Tower, 32. Stock).
worldwidefruits, Montag, 23. Januar 2006, 20:01 Uhr
Who cares?
O� Hara, Dienstag, 24. Januar 2006, 22:50 Uhr
Welcher Bananenhändler hat denn diesen Top-Beitrag lanciert?
The Wizard, Mittwoch, 25. Januar 2006, 16:46 Uhr
Ihr werdet Euch wohl nie ändern ... Immer noch die gleichen banalen Platitüden!
John Holmes, Mittwoch, 25. Januar 2006, 19:48 Uhr
Wizard, Wizard, who the fuck is Wizard? Wie sagt schon die "Du darfst"-Werbung?: „Ich will bleiben wie ich bin ...“.
General, Mittwoch, 25. Januar 2006, 20:42 Uhr
Würde euch gerne mit neuem Briefpapier mal aus dem Büroschlaf holen – muss aber erst mal den Werbeschlumpf wecken, der das Ganze designen will. HELP, HELP, HELP!
Werbeschlumpf, Donnerstag, 26. Januar 2006, 07:32 Uhr
Gaaaanz ruhig, mein Lieber. Gute Ideen brauchen Zeit, you know. Kannst Dich also wieder hinlegen.