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Donnerstag, 08. Juni 2006, 06:10 Uhr
Lose Ketten am Aggenstein
Servus, liebe Berggeführten. Um einen kleinen Vorgeschmack (insbesondere für die, die nicht dabei sein woll ..., ääh – können!) zu liefern, nachstehend ein Ausblick auf das Kernziel unserer bevorstehenden Tour durchs Vroniland – den Aggenstein.
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Im Tannheimer Tal (Protektorat Tirol) gelegen, wurde er schon im Oktober 2001 bei 27° C (!) von dem damals sechsjährigen Nachwuchs-Herrenwanderer Vincent W. problemlos erklommen. Insbesondere die letzten Meter und die dort lose hängenden Ketten als Kletterhilfe haben dem Junior Spass gemacht. Im Juni des gleichen Jahres hatte bereits der Wiesbadener Polizei-Sauna-Club („Heiße Latten“) ohne Verluste den Gipfel erreicht. Ob mit oder ohne Bergführer: die Tour ist machbar. Auf der auf 1750 m gelegenen Pfrontener Hütte (i. Ü. nur von Damen bewirtschaftet!) ist gut einkehren. Der König wird Euch schon nicht hängen lassen. Für die Vorbereitung der rechtlichen Diskussionen vgl. die hier vernetzten Gesetzessammlungen.
Kommentare:
Webby, Donnerstag, 08. Juni 2006, 06:29 Uhr
So, so, Du wirst uns schon nicht hängen lassen. Spielst Du damit auf die losen Ketten an?
Schoko, Donnerstag, 08. Juni 2006, 13:04 Uhr
Nun, König, mit ein wenig Sorge betrachte ich hier das Gelände. Ich kenne schließlich Deine Furchtlosigkeit, die mir leider nicht zu eigen ist. Bin sehr gespannt, wieviel Spaß mir die als Kletterhilfe gedachten lose hängenden Ketten machen werden – werde dann kurzfristig entscheiden, ob ich den Lockungen der Hüttenbewirtschafterinnen Folge leisten möchte oder mich lieber kühlen Kopfes auf einen gefahrloseren sofortigen Rückmarsch begebe. Für suizidale Verrücktheiten fühle ich mich mittlerweile jedenfalls zu alt ...
Der K�ni ... �hh O� Hara, Donnerstag, 08. Juni 2006, 13:42 Uhr
König? Welcher König? (-10 kg!!!)
Oblong-Fitz-Oblong, Donnerstag, 08. Juni 2006, 13:46 Uhr
Einigen wir uns doch einfach auf „Königchen“!
Joe, Samstag, 10. Juni 2006, 11:11 Uhr
Suizidale Verrückheiten ... ha,ha,ha! Es geht schon wieder los. Ich bin doch irgendwie sehr froh, dass es diesmal nicht um meinen Kopf geht. Bin mal gespannt, wer von den Altherren diesmal – hoffentlich wieder nur beinahe – vom Gipfel fällt („Mami, ich will noch nicht sterben“). Hoffe, der Bergführer hat ein ausreichend langes Seil dabei ... hä, hä! Angesichts der steilen Gipfel dürften da einige 10 Meter erforderlich sein. Empfehle übrigens darüber hinaus Kaugummis gegen Übelkeit und aufkommenden Brechreiz mitzuführen. Wie die Vergangenheit gezeigt hat, kann man nicht vorsichtig genug sein!
Schoko, Sonntag, 11. Juni 2006, 08:36 Uhr
Bezeichnend, daß der Ex-Bergführer und -Herrenwanderer nunmehr froh ist, daß es nicht um seinen Kopf geht – kennst Du etwa die Route, Joe? Sollte die geforderte ausreichende Länge des mitzuführenden Seils etwa für eine wörtliche Auslegung der suizidalen Verrücktheiten gedacht sein ...?
Joe, Sonntag, 11. Juni 2006, 11:09 Uhr
Also, Ex-Herrenwanderer ist nicht zutreffend, bloß weil ich das zweite Jahr wegen vorrangiger Dinge verhindert bin. Im Gegensatz zu einer mir bekannten Person aus militärischen Kreisen habe ich nie meinen Rücktritt erklärt oder Evaluierungen vorgenommen. Im Gegenteil: Ich beabsichtige, mich für das nächste Jahr als Organisator für eine altersgemäße Herrenwanderung ohne suizidale Verrücktheiten anzubieten, bei der wir jedoch trotzdem auf unsere Kosten kommen werden. Zur diesjährigen Tour sei bemerkt, dass mir der Weg nicht bekannt ist. Aber der bloße Anblick der Felsmassive läßt mich schon erschaudern (grins ;-), und es werden eben gewisse Erinnerungen wach. Und da mittlerweile immerhin schon 9 (in Worten: neun) Jahre vergangen sind ..., ich meine, wir sind ja all nicht jünger geworden, und in einer Bergregion leben wir Flachländler nun mal nicht. Ich schätze mithin, dass es so wird, wie fast immer auf den Touren: voll chaotisch, und von null mit Vollgas auf hundertachtzig. Wo doch der König jetzt soviel leichter ist ...!