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Mittwoch, 22. November 2006, 08:02 Uhr

Weltreisen mit O’ Hara – heute: Kiew

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Vorgestern der Kosovo, gestern Vroniland, heute Kiew – und morgen Mallorca: Der Terminkalender des weltreisenden Richters O’ Hara platzt aus allen Nähten. Derzeit weilt unsere Hoheit in der Ukraine, um dort – umgeben von der Russenmafia – das zarte Pflänzlein der Mediation im Bewusstsein der Bevölkerung zu verankern.

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Der Kurztrip nach Kiew ist nur eine der vielfältigen Aktivitäten des Mannes, der uns Vronis Reize näher gebracht hat: Ständig oszilliert er zwischen Speyer, Berlin, Kassel, Wiesbaden, Darmstadt und Rüsselsheim, so dass sogar sein treuer Zafira neulich auf der Autobahn unverhohlen in den Leistungsstreik trat und nur noch mit verminderter Schubkraft weiterfuhr. Selbst für einen Opel gibt es Grenzen, was die jährliche Kilometerleistung anbelangt.

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Jedenfalls darf die Truppe schon jetzt auf O’ Haras Kiew-Abenteuer gespannt sein, die er sicherlich am 1. Dezember zum Besten geben wird. Trotzdem dürfte der König an diesem Abend nur der„Support Act“ sein, denn die Zunft der deutschen Gerichtsbarkeit hat noch andere Globetrotter hervorgebracht, die mit weit profunderen Erfahrungen glänzen können: So hat der kosmopolite„Japanese Joe“ einen Multimediavortrag über seinen zweimonatigen Aufenthalt im Land der aufgehenden Sonne angekündigt. Hoffentlich bleibt da noch Zeit zum Essen und Trinken ...

Kommentare:

Dr. Schoko, Freitag, 24. November 2006, 08:15 Uhr

Was müssen denn die Weißrussen noch bei der Mediation lernen? Ich denke eher, O’ Hara wird sich das russische Erfolgsmodell (Litwinenko, Politkowskaja) in natura anschauen wollen, um abzuklopfen, welche Komponenten insbesondere im Hinblick auf eine Beschleunigung von Verfahren für unseren Rechtsstaat brauchbar wären. Da läßt sich bei den „lupenreinen Demokraten“ trefflich Honig saugen ...

 

O�Haraskowitsch, Freitag, 24. November 2006, 21:45 Uhr

Bin ziemlich platt gerade und habe Bauchweh und Durchfall (minimal invasiv?, Zuviel Kaviar? Zu wenig Wodka?). Kurz vor dem Erholungsschlaf nur noch ein kleiner Hinweis an die Mitdenker im Forum (Kennwort "Pisa"): Kiew liegt in der "Ukraine," Weißrussland (auch: Belarus = Weißes Russland; vgl. auch "Belgrad" = Weiße Stadt) dagegen ist links oben (Hauptstadt Minsk). Die Ukraine geht nach Süden bis zur Halbinsel Krim (Konferenz von Jalta, 1943; schwerste Rückzugsgefechte im Hafen Sewastopol, 1944). Historiker können dann noch die Städte Charkow und Donezs (am Don) und Dnjepropedrowst (am Dnjeper, wie auch Kiew) einordnen (Heeresgruppe Mitte 1941-1943). Neben der Krim ist der bekannte Hafen Odessa (Kaviar, Krimsekt, etc...) erwähnenswert. Die Ukraine hatte dank Stalin 1932 eine richtige Hungersnot, weil sie alles Getreide ("Kornkammer der ehem. UdSSR") abgeben mussten. Daher beim deutschen Einmarsch auch viel Kollaboration mit den Besatzern gegen die Stalin-Truppen ("Deutsch gutt"). I.Ü. betraf mein (engl.) Vortrag Ausländer- bzw. Flüchtingsrecht; indes: "Mediationskaja" schon vorbereitet, see what happens...

 

Gospodin Schokowitsch, Samstag, 25. November 2006, 06:26 Uhr

Hochbesorgt über Deine Beschwerden. Leuchtest Du? Sofort im dunklen Badezimmer überprüfen. Kannst auch zum Strahlendoktor, der soll Dich mal auf Strontium untersuchen. Der KGB nämlich hat von PISA noch nix gehört und arbeitet weiter im ehemaligen Einflußbereich. Hat nicht im übrigen dieser Juwtschenko auch schon eine Medationskaja überlebt? Achte auf Pickel im Gesicht!!!!!!

 
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