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Donnerstag, 23. November 2006, 14:24 Uhr
Eilmeldung: General operiert!
Eine Nachricht von höchster Brisanz: In einer Notoperation wurde der General am Mittwoch von seinem akut entzündeten Blinddarm befreit. Nach einem Arbeitsessen am Vorabend hatte er noch über Schmerzen geklagt, diese jedoch nachts wie ein Mann ertragen. Am Morgen dann Arztbesuch samt eindeutiger Diagnose und Einweisung in die Notaufnahme. Stunden später war der blinde Darm minimal-invasiv entnommen und unser General wieder schmerzfrei. Alle Wanderer wünschen eine stressfreie Rekonvaleszenz!
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Kommentare:
Schoko, Freitag, 24. November 2006, 08:17 Uhr
Nach minimal-invasiven Eingriffen ist die Rekonvaleszenz ja bekanntermaßen fast nicht mehr notwendig, so daß ich fast annehme, der General nimmt meine Genesungswünsche schon wieder an seinem Schreibtisch entgegen ... Alles Gute, mein Lieber!!!
Dr. Mett. Wurst, Freitag, 24. November 2006, 21:52 Uhr
Die Kernfrage, ob die im Wege der Appendektomie beseitigte akute Appendizitis über einen 5-8 cm großen Hautschnitt im rechten Unterbauch (konventionell offene Methode) oder laparoskopisch über 3 kleine Zugänge entfernt wurde, hat der General gestern am Telefon nicht beantworten können. Genesungswünsche wurden von schnuckligen Oberschwestern entgegen genommen, da bereits Mandantengespräche in der Klinik geführt wurden. Die Vorteile der laparoskopischen Methode liegen auf der Hand: neben kosmetischen Erwägungen ist es die verbesserte intraabdominelle Diagnostik und die schnellere postoperative Rekonvaleszenz. Mit Blick auf die Kosten des Gesundheitswesens kann ich also nur hoffen, dass der Privatpatient H.M.W. auch die Gesamtkosten nicht außer Acht gelassen hat.
U.Schmidt, Samstag, 25. November 2006, 06:31 Uhr
Der Privatpatient H.M.W. dürfte mit seinem Honorar etwa den Anteil ausgleichen, den die GKV für einen Fall ihrer Patienten zu bezahlen nicht bereit ist. Insofern stützt er die Existenz unseres derzeitigen Gesundheitswesens und es wäre unter diesem Gesichtspunkt zu wünschen, daß er eine Methode mit zu erwartender längerer Rekonvaleszenz gewählt hat (Selbstzahler - selbst schuld).
General, Samstag, 25. November 2006, 12:46 Uhr
Wieder in Amt und Würden - habe mich heute um 10:00 aus dem Krankenhaus selbst entlassen - alle Ärzte verlassen Freitags um 17:00 fluchtartig ihre Arbeitsstätte - zurück bleiben Schwesterschülerinnen deren mangelnde Kenntnis über den Aufenthaltsort des diensthabenden Arztes leider nicht durch Playboy Qualitäten(siehe Dezember Ausgabe die ich vergleichsweise herangezogen habe) ausgeglichen wurde. Mit den Worten " Ich bin fieberfrei und mir geht es gut" meldete ich mich bei der einzigen Vollschwester im Pflegestützpunkt - Antwort:" Darum geht es nicht! Ich habe noch keinen Patientenbrief und ohne darf ich Sie nicht entlassen - wenn Sie gehen muss ich dies ausdrücklich vermerken." Merke: Bürokratie siegt über Gesundheit! Ich habe sie mit einer Spende in die Kaffeekasse bestochen und bin mit dem bereitgestellten Fluchtauto entkommen - der Einsatz der KSK(war alles generalstabsmäßig vorbereitet) konnte abgeblasen werden. Ich rekonvalensiere mit der Erscheinung von Mia Carrere vor Augen.
Thumbmaster, Dienstag, 28. November 2006, 09:30 Uhr
Eine unverzügliche Einweisung in die endokrinologische Abteilung des nächstgelegenen KH scheint angezeigt ....