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Freitag, 15. Februar 2008, 23:01 Uhr

49 Jahre Blähhuhn

Einst nannte man ihn Frosch, dann Inder
heut’ stimmt's nicht mehr, das sieht ein Blinder
Denn Stephan B. hat zugenommen
sein Fett endlich auch abbekommen
Jetzt heißt er nur noch kurz„van Bläh“
Die Kuh macht„Muh“ die Ziege„Mäh“
Und alle Wand'rer gratulieren
Wenn's sein muss auch auf allen Vieren
Dem Freund, der heute feiern kann
Mit seinem Schatz – sonst ohne Mann
Und selbstverständlich ohne Huhn
„van Bläh“ hat Besseres zu tun
Als Freundeswünschen zu entsprechen
Am Ende gar dafür zu blechen
Viel lieber läuft er ganz still mit
wenn and're feiern, Schritt für Schritt
Oder er gibt sich ganz betroffen:
„Oje, da steht die Seite offen!“
Und dennoch haben wir ihn gern
wir wünschen Glück von nah und fern
Wobei uns eins die Freud' vermiest:
Wir wissen nicht, ob er das liest ...


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Kommentare:

Der RichterDichter, Samstag, 16. Februar 2008, 05:02 Uhr

Wen bisweilen solche Zeilen,
mit Reimen wohlfeil dann ereilen,
wenn er etwas älter "werd" (= hessisch),
das wäre schon ein Blähhuhn wert,
ein Ramazotti noch dazu,
dann hätt´ die liebe Seele Ruh´,
all jener, die seit vielen Jahren,
stets an Deiner Seite waren,
und an den Ufern unseres Maines
erfreute uns der Geist des Weines.
Auch ich gartuliere (und meins nicht barsch):
Abgang - Tusch -Narhalla-Marsch.

 

Little Red Rooster, Samstag, 16. Februar 2008, 07:20 Uhr

Van B., Alles Gute zum Geburtstag.

 

Schoko, Samstag, 16. Februar 2008, 08:05 Uhr

Eins muss man unsrem Inder lassen:
fest hält er sich an seinen Kurs
auch wenn die Freunde noch so spassen
was die hier sagen ist ihm Wurst.

Indes, das soll man nicht vergessen
hat diese Haltung durchaus Sinn
denn fänd´ es statt, das Blähhuhnessen,
ständ´ weniger im Forum drin.

Lieber Stephan, noch keinem ist es gelungen, das dichterische Potential der Herrenwanderer derart auszureizen - Herzliche Glückwünsche und auf Wiedersehen in der nächsten Kampagne ....

 

Joe, Samstag, 16. Februar 2008, 10:13 Uhr

Wie steht schon bei Hermann Hesses Siddhartha geschrieben: Ich kann zuhören, ich kann fasten, ich kann warten.

Was ein echter Inder ist, der schweigt, wartet ab und fastet (ißt zumindest keine Blähhühner ...).

Auch von meiner Seite herzlichen Glückwunsch zum 49. Wiegenfest unseres Mahatmas (sanskrit: "Große Seele" ...).

Schade ist allerdings in der Tat, daß vollkommen offen (!) ist, ob die wohlgemeinten Wünsche und Reime auch beim Empfänger ankommen, und dies in doppelter Hinsicht des Wortes.

 

Van B., Samstag, 16. Februar 2008, 10:23 Uhr

Well, thank you so very much! Bei so vielen Schüttelreimen hätte selbst William Shakespeare seine Freude gehabt. You almost made my day!

 

Dubai-Daum, Samstag, 16. Februar 2008, 10:25 Uhr

Es gibt ihn noch: Den ausgemergelten, im Rinnstein Kalkuttas seine Notdurft verrichtenden Inder ...
Aber es gibt auch den indischen Globalisierungsgewinner, der edlen Zwirn über Wohlstandsspeck trägt. Und diese derzeit ca. 300.000 Menschen umfassende kaufkräftige Mittelschicht (von ca. 1,1 Milliarden Bewohner, die der Subkontinent hat) ist in rasantem Tempo im Expandieren begriffen!
Lieber Stephan (=Wohlstandsinder), alles Gute zu Deinem 49sten Geburtstag, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit!

 

Bushido, Samstag, 16. Februar 2008, 15:51 Uhr

lieber Mahatma,
nicht geschüttelt, eher rührend mein kleiner Beitrag:
Herzlichen Glückwunsch zum 49ten Geburtstag. Ich wünsche Dir weiterhin gute Gesundheit, viel Glück und vor allem Zufriedenheit.

 

WebWatch, Samstag, 16. Februar 2008, 16:43 Uhr

Ist der Eintrag "Van B." authentifiziert??
Hat das was offen gestanden?

@Bushido: es muß wohl "gerührt" heißen, Herr Doktor. Alternativ wäre bei dem ersten Partizip natürlich auch an "schüttelnd" zu denken, was ja auch einen gewissen Sinn ergäbe, oder ...?

 

Wer wohl, Sonntag, 17. Februar 2008, 12:39 Uhr

Hallo WebWatch,

ist ja geradezu erschütternd wie klar Du die Hintergründe erkannt hast: "geschüttelt oder gerührt" wie in zahlreichen James Bond Filmen gefragt wird. Darauf könnte sich mancher Schulmeister einen schütteln.

 

Webby, Sonntag, 17. Februar 2008, 12:47 Uhr

Ich lege Wert auf die Feststellung, dass es sich bei WebWatch nicht um meine Person handelt. Dem Eindruck, wir würden in einem Überwachungsstaat leben, möchte ich nicht Vorschub leisten. Außerdem muss es beim Eintrag von „Wer wohl“ richtig heißen: „Es ist ja geradezu erschüttelnd ...“

 

Joe, Sonntag, 17. Februar 2008, 15:56 Uhr

Mal was anderes Jungs: Wo stammt denn nun plötzlich diese lichtbildmäßige Rarität her? Ist dies wirklich van Bendachen? Hatte der echt mal so vieel dunkle Haare auf dem Kopf?

Und was macht er mit seinem rechten Arm? Übt er etwa einen Blähhuhn-Tanz ein? Aufklärung tut Not.

 

Webby, Sonntag, 17. Februar 2008, 16:13 Uhr

Ja, es handelt sich in der Tat um unseren Freund van B., und er hat nicht nur einen Hähnchenschenkel in der Hand – sondern auch im Mund. Die zweite Hand hatte er sich offenbar vor den Aufnahmen gebrochen, verstaucht oder angeknackst (wer weiß das heute schon noch so genau). Das Foto stammt aus den unerschöpflichen Archiven des Webmasters, die dieser derzeit akribisch sichtet. Aufgenommen vor vielen Jahrhunderten auf dem „Silvesterball 2001/02“, der bei Monika Haase in der Hamburger Straße 17 in Rüsselsheim stattfand – am 31. Dezember 1981. Es gibt auch noch Bilder von Dir, mein utmost dearest Joe, der Du damals den Supermann mimtest, um noch vor 0.00 Uhr vor der Kloschüssel kotzend zu verenden. Ich werde diese köstlichen Bilddokumente zu gegebener Zeit der herrenwandernden Öffentlichkeit zugänglich machen ...

 

O�Hara, Sonntag, 17. Februar 2008, 16:28 Uhr

Endlich haben wir ein - unserem voranschreitenden Alter angemessenes und ebenso unschöpfliches - Thema fürs Forum: "Jugend-Bilder", "The Blast from the Past" oder "Oldies but Goldies". Ein Dank dem "Every Utmost Friend" Titte, der den unwiderruflichen Anstoß zu einer entsprechenden Serie gegeben hat... See what happens... "Puking Joe" ist ja schon avisiert.

 
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