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Mittwoch, 20. Februar 2008, 12:07 Uhr
Wenn Automobilbauer(n) werben ...
In chronologischer Reihenfolge:
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Kommentare:
Joe, Mittwoch, 20. Februar 2008, 15:16 Uhr
Yeah, right buddy, fuck them all!!
Um eins klarzustellen, wenn ich nicht ZEN-Buddhist wäre und den weltlichen Gütern wie stets ein größeres und nobleres Auto bereits abgeschworen hätte, dann ... würde ich jedenfalls auch lieber Bentley fahren, allein aus Prinzip. Das ist schlicht eine Frage der Individualität. Dieses Geprotze von BMW und Audi ist jedenfalls grauenhaft.
Aber wie gesagt, für mich stellt sich die Frage Dank Buddha ja nicht ...Ich fahre einen bescheidenen Opel Astra 1,9 Diesel.
Little Webby, Mittwoch, 20. Februar 2008, 15:58 Uhr
... und ich fahre einen Smart. Small is beautiful.
Zen-Webby, Mittwoch, 20. Februar 2008, 16:11 Uhr
Joe, wenn ich noch etwas anmerken darf: Bentley fahren mag für viele „schlicht eine Frage der Individualität“ sein, aber für einige ist es sicherlich auch eine Frage des Geldbeutels. Oder gibt's diese Bentleys jetzt schon bei Tchibo zum Pfund Kaffee dazu?
Bushido, Mittwoch, 20. Februar 2008, 20:57 Uhr
Hallo Joe,
so habe ich Dich auch immer gesehen. Verzicht auf alles Materielle, nur noch Askese und Meditation.
Joe, Mittwoch, 20. Februar 2008, 21:24 Uhr
Jungs, sehr passend zu dem Thema: lest mal unter: www.spiegel.de/kultur/
gesellschaft/0,1518,536256,00.html
Wer von Euch weiß übrigens, was der kategorische Imperativ von Kant besagt?
Joe, Mittwoch, 20. Februar 2008, 23:02 Uhr
Also gut, ich verrat's Euch, war vielleicht ein bißchen schwierig:
Kurz gesagt verlangt der kategorische Imperativ von Kant, daß sich der Einzelne immer gemäß der Maxime verhalten soll, von der er zugleich wollen könnte, daß sie ein allgemeines Gesetz werde.
Aber unabhängig von solch philosophischen Überlegungen: ich finde die Bentley-Werbung einfach Klasse.
O�Hara (still on duty), Mittwoch, 20. Februar 2008, 23:04 Uhr
Das ist aber sehr kurz gesagt. Und - wer hält sich eigentlich daran?
Oscar Lafontaine, Freitag, 22. Februar 2008, 18:53 Uhr
@ O´Hara: Herr Zumwinkel beispielsweise.
Also, Jungs, lasst uns in Liechtenstein eine Stiftung gründen, wofür nicht mal eine behördliche Genehmigung erforderlich ist. Dann eröffnen wir auf den Cayman-Islands ein Nummernkonto, wo der ganze Zaster landet. Für das von einem Treuhänder verwaltete Kapital (allerdings wäscht der auch seine Griffel da drin) zahlen wir jährlich maximal ein Promille Steuern an das Fürstentum. Also, lasst uns unsere Konten fegen und richtig Schotter machen ...
Roy "O�Hara" Bean, Samstag, 23. Februar 2008, 18:56 Uhr
Macht nur, Jungs. Ich besuche Euch dann in Weiterstadt. Ich bleibe lieber Richter auf Lebenszeit. Das geht eigentlich ganz gut...
General, Montag, 25. Februar 2008, 20:20 Uhr
Für Joe:
Immanuel Kant hat drei zentrale Fragen in der Mitte des 18. Jahrhunderts formuliert, die sich nach Kant an jeden einzelnen Menschen richten, der durch eigenes Denken mündig werden und sich von den Einsichten der Ver-nunft leiten lassen soll:
- Was kann ich erkennen?
- Was soll ich tun?
- Was darf ich hoffen?
Der freie Wille, der die Autonomie des Einzelnen begründet, äußert sich we-der in Willkür noch in Triebhaftigkeit, sondern in der Freiheit, sich von den Einsichten der Vernunft leiten zu lassen.
Eine Sollensvorschrift, welcher eine Regel der Vernunft zugrunde liegt, wird dem Einzelnen zur Pflicht, sein Handeln daran auszurichten – der kategori-sche Imperativ:
„Handle so, dass die Maxime deines Handelns jederzeit zugleich als Prinzip einer allgemeinen Gesetzgebung gelten könnte.“