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Samstag, 23. Februar 2008, 12:41 Uhr
Andrea Yps.: "Isch mach das "mit Links"
Nachdem die Feierlichkeiten für Dr. Schoko abgeschlossen sind, folgt das nächste, brüderliche Gedicht sicherlich am 3. April. Ansonsten ist natürlich eher der 5. April bedeutsam für Hessen. Wer bildet mit wem eine Landesregierung? Wer wurde eigentlich wirklich abgewählt? Wer ist noch übrig? Trotz aller resignativen und politikverdrossenen Äußerungen (Joe: "Ischmachnetmermit") müssen die Herrenwanderer als repräsentative Keimzelle der Gesellschaft das Thema erneut angehen.
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Unser Bild (s. Pfeil) zeigt die künftigen Schrecken einer Beteiligung der Linken in der Landespolitik: Die Verstaatlichung aller Heimorgeln und Keyboards und die Zwangsverpflichtung von begnadeten Alleinunterhaltern zum musikalischen Wahlkampfeinsatz steht unmittelbar bevor. Was ist Eure Meinung dazu? Wie kann Hessen gerettet werden?
Kommentare:
Gregor G., Sonntag, 24. Februar 2008, 11:13 Uhr
Alle Bentleys müssen sofort verstaatlicht werden, um unsere Amtsrichter damit standesgemäß mobil zu machen. Serienmäßig ausgestattet mit Alleinunterhalter.
Josef Ackermann, Sonntag, 24. Februar 2008, 17:18 Uhr
Richter und Beamte müssen - wie Unternehmen und deren Beschäftigten - der Konkurrenz ausgesetzt werden, damit sich Produktivität zum Wohle der Allgemeinheit entwickeln kann. Kein Amt/Arbeitsplatz darf auf Lebenszeit festgeschrieben werden! Keine starre Entlohnung nach Besoldungs-/Vergütungsklassen, die eine flexible Ausgestaltung nach dem Leistungsprinzip verhindern! Und: Abschaffung des Sektoralisierungsprinzips hin zur freien Gerichtswahl, damit der Bürger mit den Füssen abstimmen kann! Er wird mit seinem Anliegen dann nämlich da erscheinen, wo seine Angelegenheit zeitnah und effizient bearbeitet wird ...
O�Hara (z.Zt. Ministerialrichter), Sonntag, 24. Februar 2008, 21:15 Uhr
Eine offenkundig nur begrenzt akzeptable Sicht der Dinge, Herr Ackermann. Natürlich müssen Richter auf Lebenszeit angestellt sein. Sollte etwa die Entlassung eines Richters wegen einer (am Ende gar noch politisch unliebsamen) Entscheidung denkbar sein? Dass gab es auch schon in Deutschland, in Ost (1949-1989) und "von der Etsch bis an den Belt" (1933-1945). Und die Nachfrage nach dem fleißigen Richter? Was ist denn, wenn sie steigt und der einst so Fleißige objektiv mit seinen Fällen nicht mehr zeitnah nachkommt? Darf er dann einen Assistenten einstellen und seine Preise erhöhen, damit das "wirtschaftliche Viereck" wieder stimmt. All jene, die in Frieden und Freiheit Umsätze erwirtschaften, sollten eher froh sein, dass es sie gibt: all diese Beamten und Richter, die mit überschaubaren Gehältern mehr oder weniger zurecht kommen und die Grundlage dafür garantieren, dass dieser Staat uns Schutz und Gesundheit gewährt, uns und unsere Kinder ausbildet, Falschparker aufschreibt und auch ansonsten Grundrechte sichert. Und die "freie Gerichtswahl"? Dann suchen sich der Kläger und Beklagte zwei verschiedene Richter aus und schon ist die Geschichte erstmal fertig, um nur ein offenkundiges Beispiel zu nennen. Und die Herrenwanderer gehen alle zu Joe und O´Hara, weil sie ja wissen, dass sie da vielleicht besser weg kommen? Was sind Sie doch für ein Träumer, Herr Ackermann.
Oh je, wenn das erst Joe liest, könnt ihr Euch noch wärmer anziehen, Herr Ackermann und Co. Lass uns da mal einen Abend drüber diskutieren. Am besten mit einem Impulsreferat "Justiz und Leistungsgesellschaft"...
Josef Ackermann, Montag, 25. Februar 2008, 14:51 Uhr
Sie bedenkenträchtiger Leistungsverweigerer, Sie!!
Verkriecht sich unter einer Robe und verschanzt sich hinter Paragrafen!!!
Und höchstbesteuerte Steuerehrliche wie ich müssen diesen Schlendrian auch noch finanzieren - skandalös, sag´ ich nur!!!!
Wolfgang Beer, Montag, 25. Februar 2008, 16:02 Uhr
Ja, ja, der Herr Ackermann, der Saubermann. Reiß' nur weiter die Klappe auf. Aber ich wäre immer vorsichtig dabei!!
Ich sage nur Herrhausen, Bad Homburg 1989.
Webby, Montag, 25. Februar 2008, 19:04 Uhr
Der Tonfall wird härter, wie ich feststellen muss. Das kommt davon, wenn man es nötig hat, sich hinter dem Namen des Peanuts-Nachfolgers mit dem Victory-Zeichen zu verstecken.
O�Hara, Montag, 25. Februar 2008, 19:33 Uhr
Offensichtlich handelt es sich bei Josef A. um einen Scherzbold, der dem weiteren Spassvogel Wolfgang B. eine Steilvorlage geben wollte. Das RAF-Mitglied Beer ist indes schon 1980 bei einem Autounfall verblichen. Ein Verschulden des Richter- und Beamtenregimes BRD konnte nicht nachgewiesen werden. Wie sich also die Drohung in Sachen 1989 (wenigstens das Todesjahr von A. Herrhausen ist zurtreffend recherchiert) in den historisch richtigen Kontext einbinden lässt, bleibt im Dunkeln. Ebenso wie die Identität der Pseudonyme Ackermann und Beer. Im Ergebnis reiner Diletantismus, der in der angestoßenen Diskussion über die Zukunft Hessens nicht weiter hilft. Na ja, nach der heutigen Freigabe der Liebes-Heirat von Andrea und den "Lefties" durch den Bundes-Vorstand der SPD wird es nicht mehr lang dauern. Dann haben wir wieder mehr Gesamtschullehrer als und lieb sind. Und die Masse der Herrenwanderer zählt wahrscheinlich eher ihr Geld auf den Caymans als am Schicksal des Landes teilzunehmen.
General, Montag, 25. Februar 2008, 20:15 Uhr
ich bin schon weg!
Gregor G., Montag, 25. Februar 2008, 23:34 Uhr
Die Zukunft Hessens, das Schicksal des Landes - welch bedeutungsschwangere Worte, Herr Ministerialrichter.
Aber im Ergebnis auch nur Schwallerei, denn das grundsätzliche Problem haben auch Sie nicht erkannt, noch würden Sie es lösen können. -
Es bleibt das Fazit: man sollte dem General folgen.
Judge O�Hara, Dienstag, 26. Februar 2008, 06:45 Uhr
Dei Ratten verlassen das sinkende Schiff. Na ja, andererseits: Flexible response (McNamara, 1968), d.h., man muss flexibel sein. By the way: Gibt´s eigentlich auf den Caymans schon eine fuktionierende Justiz? Ich kann Gerechtigkeit auch auf Englisch, hilft das vielleicht? Und wenn es zuviel Akten sein sollten, nehmen wir unseren Semi-Japaner einfach auch mit.
Dr. Web, Dienstag, 26. Februar 2008, 07:36 Uhr
Hey, Jürgen, hör' jetzt auf mit dem Scheiß. Sonst werden wir Dich als Aktienpaket nach Dubai verschiffen!
O�Hara, Dienstag, 26. Februar 2008, 10:48 Uhr
Es ist wieder wie früher. Bei den wichtigen Themen domieren nur die mit Halbwissen angefüllten Pseudonyme, ansonsten verbleibt der wie immer fruchtbare Dialog zwischen dem Webmaster und dem Richter (z. Zt. im Min.). Zutreffend nur der General mit seiner Selbsteinschätzung (ab Bodensee 2000): "Ich bin schon weg!" (sic est)
Dubai-Daum, Dienstag, 26. Februar 2008, 20:34 Uhr
Lediglich Ackermann I stammt aus meiner Tastatur. Nicht mit hundertprozentigem Ernst in die Tasten gekloppt, aber auch kein Scheiß!
Nachfolgend noch eine Information, die ich soeben der HR-Videotexttafel 121 entnehmen konnte: Ein 15-jähriger Schüler einer Kasseler Gesamtschule, der am letzten Freitag von der Schulleitung auf unbestimmte Zeit vom Unterricht ausgeschlossen wurde, erschien dennoch am gestrigen Tage in der großen Pause auf dem Schulhof, um den stellvertretenden Schulleiter zusammenzutreten ... Was mag in Frau Ypsilanti vorgehen, wenn sie als Verfechterin des Gesamtschulkonzepts so etwas liest? Oder in RoKo?