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Freitag, 28. März 2008, 09:11 Uhr

�Sport ist Mord“ – Chinesisches Sprichwort

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Kommentare:

O�Hara, Freitag, 28. März 2008, 15:09 Uhr

"The Games must go on" (A. Brundage, München 1972). So´n Spruch passt doch immer. Brundage soll i.Ü. schon 1936 dafür gesorgt haben, dass in Amerika die Boykottaufrufe jüdischer Emigranten gegen die Spiele in Berlin 1936 wirkungslos blieben. Was uns die Geschichte so alles lehrt...

 

Dubai-Daum, Freitag, 28. März 2008, 21:32 Uhr

O´Hara, das mobile historische Lexikon ...

 

Webby, Samstag, 29. März 2008, 18:58 Uhr

Ich stelle fest: Der General ist für unsere politisch interessierten Herrenwanderer immer noch interessanter als die Chinesen. Auch wenn die eine ganz andere Keule schwingen ...

 

O�Hara, Samstag, 29. März 2008, 19:36 Uhr

Mein lieber Frank.. Was hast Du denn erwartet? Eine ernsthafte Auseinandersetzung mit der "Olympischen Idee" im Zeitalter des Neokapitalimus etwa? Das Thema ist so flach, dass sich noch nicht einmal unser Bewegungswunder van B. regen muss. Haben wir denn noch nicht gemerkt, dass nix mehr so ist, wie früher. Die Politiker bescheissen uns, die Rente ist "nischt sischer", und ein Opel Diesel mit 150 PS verbraucht mind. 1,5 Liter mehr als angegeben (Zeugen O´Hara, Joe Weider) . Das ist ungefähr genauso geil wie die Unterrichtsgarantie Plus. Übrigens: Andrea Y. hat in Hanau erwartungsgemäß den Lafontaine-Flügel der SPD in Hessen mobilisiert. Da werden wir noch jede Menge Spass haben... Bevor es eine die SPD füsilierende Neuwahl gibt, wird sich das Königstädter Mädschen zur Wahl stellen - mit den durch die Sacharbeit der kommenden Monate bewährten Linken natürlich - , Ihr werdet sehen. Andererseits können alle Herrenwanderer jetzt noch mal ein gebührenfreies Zweitstudum absolvieren, und das endlos lange!. Ist zwar nix für unsere Zukunft aber rein aufs Ich bezogen gesehen doch o.k.

 

Joe, Sonntag, 30. März 2008, 11:42 Uhr

Wo er Recht hat, hat er Recht unser O'Hara, und mit obigem Frust-Kommentar spricht er mir aus der Seele.

Es gibt zwar das ein oder andere Schöne auf dieser Welt, was ich nicht verleugnen will, andererseits aber auch soviel Scheiße, an der wir nichts, aber auch rein gar nicht ändern können.

Das fängt bspw. bei der gestrichenen Pendlerpauschalen an, mit der der immer gierige Steuergesetzgeber die Fahrt zur Arbeit zum Privatvergnügen erklärt hat, wobei er sich gleichzeitig (Gesetzgeber = Bundestag = Abgeordnete) kräftig die Diäten erhöht hat, geht in etwa über schwachsinnige Verkürzung der Gymnasialjahre (G8) bei nicht einhergehender Reduzierung des Lernstoffes weiter, um schließlich - über nicht ergründbare Umwege - global beim das Handeln eines Herrn Bush zu landen (aufgrund dessen nunmehr schon über 4.000 Amerikaner bei den Saubtretern gestorben sind), bis hin zu den Chinesen, die sich einen Dreck darum scheren, ob irgendjemand ihre ursurpatorische Politik stört oder nicht.

Da kann man zu jedem dieser Themen eine Meinung vertreten, und es hat weniger Auswirkungen, als wenn in China ein Sack Reis platzt.

Nach Fragen, Kienzle???

 

Schoko, Sonntag, 30. März 2008, 13:07 Uhr

Ruuuhig, Jungs, cool down please!!! Auch wenn hier nicht ganz so viele Beiträge zu verzeichnen waren, so zeigt dieses Forum dennoch, dass sich einige Leute zumindest Gedanken machen über den Zustand der (Um)welt, oder?! Und bei den inländischen Problemen haben wir eine ganze Menge Möglichkeiten, unseren Unmut kundzutun - ich rate da zu Leserbriefen und eMails direkt an die Übeltäter - nichts nervt die nämlich mehr, als schlechte Kritiken/Presse. Und bezüglich China habe ich eine explizit andere Meinung: ich bin der Ansicht, nichts kann diesem Land mehr schaden, als der Kontakt mit möglichst vielen andersartigen Meinungen, den das chinesische Volk durch diese Spiele erhalten wird. Da werden bestimmt viele mal ins Nachdenken kommen und ich bin mir sicher, wir alle hier werden noch das Ende dieser kommunistischen Diktatur erleben. Also: Kopf hoch, Jungs und ran an die Tastaturen! WIR sind Deutschland!!!

 

O' Hara, Sonntag, 30. März 2008, 13:58 Uhr

Es ist, wie es ist: Die Spiele von 1936 sind ein gutes Beispiel, wie sehr die Völkergemeinschaft durch die Deutsche Propagandamaschine getäuscht wurde. In der Olympiamannschaft waren zwei (Halb)Juden vertreten; Teddy Staufer und seine Big Band spielte Swing Musik (= Neger Musik), ein Neger (Jesse Owens) wurde König der Spiele (4 x Gold) etc. Dazu noch die übliche Rücksichtnahme auf dem außenpolitischen Parkett und passiert is nix. Daher teile ich die Ansicht unseres Staatsmannes Schoko nicht, dass da irgendwas bewegt wird. 1936 gab es zum 1. Mal einen Fackellauf - was der dann entzündet hat, wisst ihr ja.... Das wird in China nicht anders.

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Webmaster, Montag, 31. März 2008, 08:58 Uhr

Mein lieber Schoko, danke für diesen hoffnungsstarken Kommentar. Während einige unserer Wanderer offenbar nur noch wenig Optimismus in sich tragen, blickst Du mit Zuversicht in die Zukunft. Darauf werde ich eine Tafel Lindt-Schokolade mit Dir verzehren. Und ganz davon abgesehen, ob man überhaupt einen Opel Diesel mit 150 PS braucht, rufe ich den in die Jahre gekommenen Wanderern unter uns zu: "Als Pessimist verändert man nichts". Hat Gordon Matthew Sumner alias Sting mal gesagt ...

 

Bananenrepublik, Dienstag, 01. April 2008, 19:32 Uhr

Tibet ist doch nur das Beispiel dafür, was China mit jedem machen wird, der es sich gefallen läßt und sich nicht wehren kann.

 

Dr. Dr. Mathias, Dienstag, 01. April 2008, 20:10 Uhr

besser: ...der es sich gefallen lassen muss, weil er sich nicht wehren kann.

 

Heinz Rudolf Kunze, Mittwoch, 02. April 2008, 08:10 Uhr

Oder noch besser: „... der es sich gefallen lässt - und sich dann nicht mehr wehren kann.“ Genau das wird bei uns passieren.

 
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