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Montag, 19. Mai 2008, 11:13 Uhr

Dalai sein ist alles: Heidi W. und die SPD

Ja Krutzitürken no amol! Der empörte Vorsitzende der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD), Kurt Beck, sagt:„Der Scheiß war nicht mehr rückgängig zu machen“ und meint damit das Treffen unseres Risselsemer Mädchens Heidemarie Wieczorek-Zeul. Die Ministerin hatte offenbar als einzige Sozialdemokratin die Traute, für die Menschenrechte einzutreten. Alle anderen wollen den Dialog mit China nicht gefährden. Bekanntlich wertet das„Reich der Mitte“ mittlerweile auch das Kochen von Reis als Einmischung in innere Angelegenheiten. Was ist bloß los mit der Yps-Partei? Um Stellungnahmen wird gebeten!

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Kommentare:

O�Hara, Montag, 19. Mai 2008, 12:30 Uhr

Man sieht, Rüsselsheimer Mädchen sind nicht nur in Wiesbaden, sondern auch in Berlin nicht optimal kommunikationsfähig. Aber was will man von der zur Kaderpartei mutierenden SPD auch anderes erwarten....

 

WokMaster, Montag, 19. Mai 2008, 17:00 Uhr

Menschenrechte? So´n Schmarnn. Autos bauen, das zählt. Hat nicht der Schröder Gerhard als lupenreiner Demokrat das alles "gefickt eingeschädelt"? Dann kann sein Spezi, der Außenminister Steinmeier, später als Rentner Vorstandsvorsitzender der "Chinese Wall Corp." werden und sich mit der GaszProm zum Arbeitsessen treffen (mit Stäbchen natürlich).

 

Joe, Montag, 19. Mai 2008, 17:39 Uhr

Jo, allmählich scheint es in diesem Forum ja richtig zur Sache zu gehen. In der Tat alles recht interessante Themen zum (staatsbürgerlichen) Diskutieren.

Bin ja nur froh, daß Taschenphilosoph Heckert mir in der Sache der Blitzer beigestanden hat - sonst kämpf ich ja meist allein gegen Ungerechtigkeit und süffisante Bemerkungen des Restes der Truppe.

Zu den Worten des Herrn Ministerpräsidenten-Anwärters zu den Blitzern und die vorgeschobenen generalpräventiven Gründe hätte es sicherlich noch jede Menge zu sagen gegeben, aber nun lächeln ja schon Heidi W. und Dalai L. im Forum.

Doch anstelle dieses LAUWARMEN THEMAS schlage ich mal ein Thema vor, welches mich wirklich berührt und das Blut in Wallung gebracht hat:

"Mord im Namen der Ehre: Bruder richtet 16-jährige Schwester".

Dazu bitte die entsprechende Video-Reportage auf spiegel-online sehen. Anschließend dann bitte die Voten - was soll man mit so einem Typen machen?? Und was generalpräventiv unternehmen, um Fälle wie diesen (mit Migrantenhintergrund) zu minimieren?

WÄRE SCHÖN, WENN WIR ÜBER SO EIN ERNSTES THEMA MAL EINIGERMASSEN SACHLICH DISKUTIEREN KÖNNTEN!

 

Joe, Montag, 19. Mai 2008, 17:54 Uhr

... und noch ein Thema, über das es sich - im Gegensatz zum Wirtschaftsverkehr mit China, da können wir eh überhaupt nichts ändern - zu diskutieren lohnt:

"STALKING
Nächtliche Anrufe
.....
Die Opfer sind meist Frauen, die Täter Männer
...
Selten sind bislang die Urteile, die abschrecken könnten
...
Das Riesenproblem ist zu beweisen, wer das alles getan hat"

(i.e. nachzulesen bei spiegel-online).

Zu diesen aktuellen Themen würde mich sehr die Meinungen der Herren "laß-es uns-in-Hand-nehmen"-Heckert und "unser-Land-braucht-Euch" O'Hara hören.

Ich stehe da in vorderster Front, denn Anträge nach dem Gewaltschutzgesetz und einstweilige Verfügungen gegen Stalker sind mein Alltagsgeschäft.

Euer Beitrag??

 

O�Hara, Montag, 19. Mai 2008, 20:59 Uhr

Ich kann ja nun nicht überall sein. Als Min.Präs.Anw. hat man so seine Termine. Bin jetzt gerade nach Hause gekommen (also kurz nach Dienstschluss bei den Amtsgerichten) und beteilige mich selbstverständlich an der Lösung von "Ehrenmorden" und "Stalking". Für meinen lieben Freund Joe steht übermorgen der frühere Leiter der Mordkommission Wiesbaden (20 Jahre = 3.000 Tote) als Diskussionspartner zur Verfügung, ebenso mehrere leitende Polizeibeamte und Startbahnfrontkämpfer der 80er Jahre. Da wirst Du schon Zuspruch erfahren, wenn Deine Freunde Dich schon nicht (immer) verstehen. Die Fähigkeit zu Ehrenmorden steckt eben in den Menschen drin. 4 mal 14 Tage Balkan (Kosovo, Bosnien) und 17 Jahre Asylrecht haben mich erfahren lassen, was das bedeutet. Diese Strukturen wird man allenfalls nach zehn Generationen Mischehe zwischen Deutschen und Nichtdeutschen ändern. Stalking ist ein zunehmend ernstes Problem (alle Polizeipräsidien haben entsprechende Sonderkommissionen eingerichtet). Das Problem der Beweisbarkeit hast Du richtig erkannt. Probiers doch mal aus: Ruf einfach mal bei der Polizei an und sag, Deine Freunde hätten Dich genervt....

 

Joe, Montag, 19. Mai 2008, 21:26 Uhr

@ O'Hara:
Ganz ehrlich: guter Beitrag!
Ich sehe schon, ob Platon, Konfuzius oder Laotse, wir kriegen schon wieder die Kurve.

Für meinen kritischen Titanic-Beitrag unlängst muß ich übrigens Abbitte bei Dir tun. Aufgrund der Diktion vermutete ich einen Beitrag aus Deiner Feder, und fühlte mich als Mimo-san mit den Ausführungen über die Taschenphilosophiererei und den Persilschein für permanenten Müßiggang mal wieder kräftig auf den getreten, der da selbst in die Hand genommen werden sollte.

Tatsächlich war der spiritus rector des Ganzen jedoch der Demagoge T.H.
Naja, ich denke, wer in die Politik will, muß was wegstecken können; trotzdem sorry.

 

Der G 8-Beauftragte des M-B�ros, Dienstag, 20. Mai 2008, 04:23 Uhr

@Joe: Friends will be friends! Für dieses unerwartete und gradlinige Outing hast Du einen Titanic-Beitrag gut. Werde Herrn Min. bei der Morgenlage vermelden, welche Helden in der Amtsgerichtsbarkeit an der Front stehen.

I.ü. ist sprachwissenschaftlich (und auch für die Werbung) schon beachtlich, dass das Produkt Persil (immerhin der Deutschen meist verwandtes Waschmittel) ausgerechnet durch die (bewusst) gescheiterte Entnazifizierung (Persilschein) zu besonderen Umsätzen gelangt ist. Ach ja, Entnazifizierung: "Die Welle" wurde bereits mit Verena und Vincent W. abgearbeitet.) Es scheint ein Merkmal der Deutschen zu sein, sich immer von allem reinwaschen zu können. Persil sei Dank!

 

Giacomo Casanova (git, voc), Dienstag, 20. Mai 2008, 05:34 Uhr

Gewaltschutzgesetz? Völlig übertriebener Schutz von hysterischen Ziegen. Eine ganze Kultur liegt dadurch am Boden. Vor welchem Fenster soll ich noch meine hingebungungsvollen Balladen zur Nachtzeit trällern, ohne gleich eine Anzeige wegen "Stalkings" befürchten zu müssen. Amore mio, wie soll das weitergehen?

 

T. H., Dienstag, 20. Mai 2008, 06:25 Uhr

Kammernixmache.

 
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