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Donnerstag, 17. Juli 2008, 12:45 Uhr

Mann & Auto: Verhängnisvolle Affäre?

Für den Mann hat das Glück einen Namen: Es heißt Auto. Der Mann nährt und unterhält, pflegt und poliert es. Er stellt sein mobiles Heiligtum zuhause in den Carport, schließt es ab und streicht noch einmal kurz über die Motorhaube. Der Feind des Mannes ist der Rost, die Zeit und manchmal auch der TÜV.

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Während man Frauen gemeinhin nachsagt, sie würden ihr Auto zum Einkaufs- oder Kinderwagen degradieren, gibt es für den Mann unendlich viele Möglichkeiten, wie ihm der Wagen dienen kann: als lässiges Symbol für Freiheit und Abenteuer, ja als mobiles Refugium.

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Männer fühlen sich scheinbar zu allem hingezogen, was in Bewegung bleibt – vielleicht aus Angst vor Stillstand. Das Auto ist da ideal. Denn es bedeutet Veränderung bei minimalem Aufwand. Das Gas antippen, die Masse bewegen – wer bremst, verliert. Der Mann muss immer Schritt halten. Seine Vision ist einfach und auf faszinierende Weise beschränkt: Ein paar hundert PS drücken ihn in den uteral geformten Sportsitz, der Lack glänzt in der Sonne, der Motor röhrt und der Weg vor ihm ist gerade und frei. Ich fahre, also bin ich.

Kommentare:

Webby, Freitag, 18. Juli 2008, 07:37 Uhr

Offenbar ein Thema mit zu wenig Sex ...

 

O�Hara, Freitag, 18. Juli 2008, 12:11 Uhr

Du solltest als Sprecher in die Presseabteilung der Ölmultis gehen. Einwandfreie Vermittlung herrlichster Illusionen und eigentlich nur ein kleiner Schritt vom letzten - etwas phallischen - Thema zum Phallus-Surrogat "Auto". "Sex" ist doch genug dabei: oben der "hat´n ziemlich Langen" und unten gibt es "nackte Haut", also Hocherotik pur.

 

Webby, Freitag, 18. Juli 2008, 12:57 Uhr

Ich glaube, Du wärst in der Lage, in jedem Bild entsprechende Indizien zu entdecken. Ein Phall für Dr. Fritz!

 

O�Hara, Samstag, 19. Juli 2008, 09:28 Uhr

Hormonell fühle ich mich recht wohl. Ansonsten habe ich nur Deine Anregung ("...zu wenig Sex") aufgenommen. Am Ende bleibt es beim Dialog zwischen uns beiden... Schlappe 20% im Vergleich zu früher. Sonst ist ja keiner mehr da. Oder?

 

Dubai-Daum, Samstag, 19. Juli 2008, 20:18 Uhr

"Es gilt, Unlust zu vermeiden!", meinte kein Geringerer als S. Freud.
Alles Sexualität, oder was?!!

 
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