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Sonntag, 23. November 2008, 09:07 Uhr
What A Difference A Day Makes...
Ob Darmstadt, Dallas oder Dubai, nicht alle Herrenwanderer blasen (taschen)philosophisch Trübsal. Die nach abgeschlossener Evaluation des ehem. Generals der Geriatrie Verbliebenen (R. Orbison: "Only the lonely") finden auch in der sich abzeichnenden Rezension (A. Merkel: "2009 wird ein hartes Jahr") noch Wege zum Ruhm.
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Der Pfeil deutet nur vage an, wer von uns sich manchmal wo aufhält und wahr macht, was die restlichen neun nicht mehr zu hoffen wagen: "We can do it!". Wenn sich die Lage in Hessen nicht stabilisiert, müssen die künftigen Herrenwanderungen in der Diaspora - wo immer das ist - durchgeführt werden.
Kommentare:
Kurt T, Sonntag, 23. November 2008, 12:49 Uhr
Zum Thema Rezession:
Ob die Quelle echt ist..wer weiss...
Alles hinnehmen und dulden heißt: Zustimmen und mitmachen...
Hier was zum Nachdenken
Wenn die Börsenkurse fallen,
regt sich Kummer fast bei allen,
aber manche blühen auf:
Ihr Rezept heißt Leerverkauf.
Keck verhökern diese Knaben
Dinge, die sie gar nicht haben,
treten selbst den Absturz los,
den sie brauchen - echt famos!
Leichter noch bei solchen Taten
tun sie sich mit Derivaten:
Wenn Papier den Wert frisiert,
wird die Wirkung potenziert.
Wenn in Folge Banken krachen,
haben Sparer nichts zu lachen,
und die Hypothek aufs Haus
heißt, Bewohner müssen raus.
Trifft's hingegen große Banken,
kommt die ganze Welt ins Wanken -
auch die Spekulantenbrut
zittert jetzt um Hab und Gut!
Soll man das System gefährden?
Da muss eingeschritten werden:
Der Gewinn, der bleibt privat,
die Verluste kauft der Staat.
Dazu braucht der Staat Kredite,
und das bringt erneut Profite,
hat man doch in jenem Land
die Regierung in der Hand.
Für die Zechen dieser Frechen
hat der Kleine Mann zu blechen
und - das ist das Feine ja -
nicht nur in Amerika!
Und wenn Kurse wieder steigen,
fängt von vorne an der Reigen -
ist halt Umverteilung pur,
stets in eine Richtung nur.
Aber sollten sich die Massen
das mal nimmer bieten lassen,
ist der Ausweg längst bedacht:
Dann wird bisschen Krieg gemacht.
Kurt Tucholsky, 1930, veröffentlicht in "Die Weltbühne"
D-D (Donald Duck), Sonntag, 23. November 2008, 18:30 Uhr
Wie man sieht, gab es also auch schon früher Taschenphilosophen.
Weltspartag Gegner, Montag, 24. November 2008, 10:43 Uhr
Dazu fällt mir nichts mehr ein
außer "Sparen laß ich sein"