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Montag, 01. Dezember 2008, 16:43 Uhr
Allein mit Gott – Der Weg zurück
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Schluß mit den lenorweichen, reizarmen Themen wie "Familienabende früher und heute" und "Adventskalender".
Ab jetzt wird wieder knallhart diskutiert!
Diskutiert über emotionale Themen, bei denen sich die Geister scheiden. Diskutiert über den Rechtsstaat und über die Gerechtigkeit. Diskutiert darüber, was das Gute darf, um sich des Bösen zu erwehren. Wenn sich dabei neben der bekannten Stimme aus dem Ministerium auf der einen Seite und des Volkes wahrer Stimme auf der anderen Seite auch der schlafende Rest der Truppe rege beteiligen würde, wäre des im Sinne einer gelebten Demokratie ("Wir sind das Volk", Meinungspluralismus, Bildung von Mehrheiten) wünschenswert.
Hier die Vorlage:
Darf ein Staat Gewalt anwenden ("foltern"), um ein Menschenleben zu retten? Oder um viele zu retten?
Bezüglich der ersten Variante lest diesen Artikel.
Bezüglich der zweiten: diesen hier!
Gong, die Runde ist eröffnet.
Kommentare:
O�Hara, Montag, 01. Dezember 2008, 22:27 Uhr
Ach, Joe, da bist Du ja wieder... Fast hätte ich schon wieder was geschrieben. Aber nicht jeder braucht ein Forum im Forum.
Joe, Montag, 01. Dezember 2008, 23:13 Uhr
Was soll das Gejammere "ach, Joe", Du Weihnachtsmann.
Sag bloß, zum Thema Rechtsstaat kommt vom Ministerium diesmal gar nichts - das wäre aber fade. Und auch keine Verfassungsgerichts-Entscheidung? Naja, es ist bald Nikolaus, wahrscheinlich brauchst Du deswegen derzeit kein Forum im Forum.
O`Hara, Dienstag, 02. Dezember 2008, 04:43 Uhr
Halt mal die Luft an. Was braucht den der "M.G." jetzt auch noch "im Forum ein Forum?" Und, lieber Joe, gib dem WebMaster doch zumindest die Chance, das 2. Türchen zu öffnen...
Advents-Webby, Dienstag, 02. Dezember 2008, 07:31 Uhr
Dieses Thema hat gerade in der vorweihnachtlichen Zeit hohes emotionales Potential. Ich habe mir zunächst erlaubt, M. G. mit einem saisonalen Motiv zu kaschieren, da ich diesen Herrn im Forum der Herrenwanderer nicht zu Gesicht bekommen möchte. Und bevor wir hier – angeheizt durch Hollywood-Adrenalin – über "Folter" reden, sollten wir doch erst einmal definieren, ab wann eine eingehende Befragung Verdächtiger mit dem Begriff "Folter" bezeichnet werden kann. Im Fall M. G. ist ja wohl das schon strittig. Im Übrigen verweise ich auf das von mir für heute vorgesehene, jetzt leider rechtsstaatlich überrumpelte Thema zum 2.12.: Auch dies könnte zu Diskussionen Anlass geben!
Joe, Dienstag, 02. Dezember 2008, 17:38 Uhr
@Webby: SEHR GUT! Das wäre schon mal der richtige Ansatz damals gewesen, sich KLARheit über Begriffe zu schaffen, als es meinem Verständnis nach eine allgemein nachvollziehbare Abstufung zwischen Drohungen mit Gewalt, Anwendung von Gewalt und FOLTER gibt.
Für BILD, leider aber auch für viele darüber Diskutierende aber gab es "zur Vereinfachung" nur Folter (und - in anderer Sache - nur Fesselungen ...).
Im Übrigen gäbe es zu dem Thema noch jede Menge zu sagen, was ich an dieser Stelle jedoch unterlasse.
Nun aber mal zum Rechtsstaat, und zwar aus ganz anderer Sicht; bzgl. hoch emotionaler Themen habt Iht ja die Luft rausgelassen.
Wie die Teilnehmer des philosoph. Quartetts wissen, wurde das AG Langen auf meine Beschwerde hin vom LG Darmstadt angewiesen, einen überhöhten Wert zu korrigieren. Es tat sich vom AG Langen (über deren Rechtspflegerin ich mich damals bei O'Hara aufregte, Ihr erinnert Euch ...) allerdings nichts.
Erst auf meine erneute Sachstandsanfrage bat man - das ist jetzt schon wieder fast 4 Wochen her - um meine Kontonummer zur Rückerstattung des zuviel gezahlten Betrages.
Das Geld habe ich heute immer noch nicht, und wie die Sache bis jetzt weiter lief, erkläre ich Euch gerne bei einem Telefongespräch (sprengt hier den Rahmen).
Fazit: Ich will ja gar nicht leugnen, daß der Rechtsstaat so, wie wir ihn haben, im Großen und Ganzen keine schlechte Sache ist. Aber man sollte den Begriff auch nicht überstrapazieren u glauben, hier wäre alles im Lot.
Webby-San, Mittwoch, 03. Dezember 2008, 08:08 Uhr
Lieber Jörg, Du solltest mal "Finks Krieg" von Martin Walser lesen. Darin geht es um einen Juristen, dem Unrecht geschieht und der sich dann durch die Instanzen kämpft. Und zum Schluss bekommt er Recht – ist aber seelisch und moralisch am Ende.