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Sonntag, 18. Januar 2009, 20:55 Uhr
So sieht es aus (21:43 Uhr)
Das ist schon interessant. Mit der geringsten Wahlbeteiligung (60%) wählen die Hessen die meisten Abgeordneten (118).
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Durch Ausgleichs- und Überhangmandate wird die nach der Verfassung vorgesehene Zahl der Parlamentarier (110 Abgeordnete) um mindestens. 8 überschritten. Nach Lage der Dinge haben diese aber weder einen Sitzplatz im Plenum, noch dürften Arbeitsräume zur Verfügung stehen. Dafür sind neben Um- und Ausbaukosten auch mehr Diäten zu zahlen. Wer hätte das gedacht... Der HW-Wahlbeobachter hat sich vor Ort bei allen demokratischen Fraktionen umgesehen. In Champagner-Laune natürlich die liberalen Liberalen, die nach einem dritten Ministerium greifen, eher stabil reserviert mit Spundekäs und Würstchen die CDU, die sich mit der Fortführung einer bürgerlichen Mehrheit und Roland Koch tröstet (+0,4% ist wirklich nicht viel). Von der Bildfläche bereits rasch verschwunden das frühere Königstädter Mädchen Andrea Dill bei der SPD (orig.: "Isch bin der Sohn eines Opel-Arbeiters."). B90/Grüne in großer Zufriedenheit, aber ohne Perspektive. Die Vasallentreue der hessischen FDP und insbesondere von Jörg-Uwe Hahn zu Roland Koch ("Zwei Spuren im Schnee") wird sich für die Liberalen schon auszahlen. Man darf gespannt sein, wie sich die CDU jetzt aufstellt und was Koch künftig anstrebt. Bundestagswahlen sind im Herbst 2009 und 2013. Hessen wählt erst wieder 2014.
Kommentare:
Dubai-Daum, Sonntag, 18. Januar 2009, 21:22 Uhr
@ O´Hara: Glückwunsch für die Möglichkeit der Fortsetzung der politisch ambitionierten Karriere!
O�Hara, Montag, 19. Januar 2009, 06:34 Uhr
Die Forum-Beteiligung bei den Herrenwanderern dürfte im Übrigen in etwa der Wahlbeteiligung in Hessen (ca. 60%) entsprechen. Ihr seht, wir sind auch da durchaus repräsentativ. Zum Kommentar 15, vorletzter Beitrag ("...Salat"): Mit Salat nimmt man ab, es ist überwiegend Grünes drin und er ist leicht verdaulich. So schlimm wird es also schon nicht werden.
Webby i.R., Montag, 19. Januar 2009, 09:26 Uhr
Es ist deutlich zu erkennen, dass die Wähler weitere fünf Jahre mit Koch nicht gerade herbeisehnen. Deshalb sind viele zur "Flughafen Deutschland Partei" übergelaufen, die jetzt allen Ernstes glaubt, sie könne auch im Bund ähnliche Ergebnisse erzielen. Die SPD hat sich ihren Verlust selbst eingebrockt, die Grünen konnten viele Stimmen auf sich vereinigen, können aber wenig damit anfangen. Und die LINKE ist wieder drin. Wie erbärmlich die etablierten Parteien mit dem - teilweise durchaus nachvollziehbaren - Gedankengut der LINKEN umgehen, konnte man gestern abend wieder im "Rüttgers Club" bei Anne Will sehen. Dumme Polemik statt sachlicher Auseinandersetzung mit politisch Andersdenkenden. Es lebe die Demokratie.