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Mittwoch, 04. Februar 2009, 18:23 Uhr

Hauptsache, Minister. Banzer schult um...

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Ich weiß, liebe Herrenwanderer, ein Fleischermeister kann kein Minister sein und ein früherer Landrat auch nicht problemlos von Justiz über Kultus in ein Rumpf-Sozialministerium wechseln. Die Insiderbetrachtung macht deutlich, dass das ehemalige Schwergewicht Jürgen B. zwar im Kabinett gehalten, aber mit deutlich weniger Kompetenzen als sie der Leibesfülle geschuldet wären, ausgestattet wurde. Da weht wohl doch kräftiger Gegenwind (nicht zuletzt in der Fraktion) und es waren auch andere Weggefährten angemessen zu bedenken. Sieger sind der Innen-Kronprinz Bouffier, Prinzessin Silke in einem aufgepeppten Umweltressort und der Leiter der CDU-Plakat-Kleber-Kolonnen "Deus-Ex-Machina" Boddenberg. Die hessische Verfassung stattet den Ministerpräsidenten grundsätzlich mit der komfortablen Befugnis aus, die Minister zu ernennen. Doch werden solche verfassungsrechtlichen Bestimmungen von Koalitionsverträgen ebenso wie von den allgemeinen Fährnissen des Lebens begleitet. Immerhin ist der Ex-Landrat nun auch für den Bereich "Gesundheit" und damit für die zunehmend übergewichtige Bevölkerung zuständig. Vielleicht muss er nun mit gutem Beispiel vorangehen ("Ade Positas"). Politik ist eben doch grausam.

Kommentare:

Joe, Mittwoch, 04. Februar 2009, 23:32 Uhr

Wir hatten mal einen Kollegen beim AG Seligenstadt, der partout keine Betreuungssachen übernehmen wollte. Als er dann zum AG Wiesbaden wechselte - weil er in Wiesbaden wohnte - wurde ihm dort ein Dezernat u.a. für Betreuungssachen übertragen.

Wir lernen daraus: jedem das, was ihm gebührt, was wohl auch im Falle des J.B. zutreffen dürfte. Zusändig auch für den Bereich Gesundheit hat er jetzt mal die Chance, über seine Fettleibigkeit etc. nachzudenken.

Es kommt also stets auf die Betrachtungsweise an.

 

Webby, Donnerstag, 05. Februar 2009, 07:58 Uhr

Genau: ein Fleischermeister kann kein Minister sein, aber ein Superdicker wie Banzer ist die Idealbesetzung für das Gesundheitsressort. Er wird sicherlich mit Leib und Seele alle Tugenden verkörpern, die wir in unserer modernen Gesellschaft mit Gesundheit verbinden („Pizza statt Sport“). Einzig Geheimrat F. wird ein Sprüchlein finden, das dem 160-Kilo-Mann den Rücken stärkt. Er könnte ihn freilich auch zur nächsten Heilfasten-Veranstaltung des Vitalcenters einladen. Oder ist es doch eher ratsam, einfach innezuhalten? Übrigens: Wenn Koch amtsmüde geworden ist, könnte er vielleicht ins Umweltministerium ...

 

Ba na l, Freitag, 06. Februar 2009, 21:30 Uhr

Mir kommen die Tränen, der arme Herr Banzer....

 
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