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Sonntag, 08. Februar 2009, 11:41 Uhr

Sie nannten ihn Plattfuss

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Irgendwie ist die Luft raus - aus dem Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Passend in eine (sicher nur vorübergehende) Rezession platziert er sein Rücktrittsersuchen, wenige Tage, nachdem er mit seinem Dienstwagen incl. Fahrer ein Polizisten amtsangemessen traktiert hatte ("Plattfuss"). Der Vorfall wird zurzeit aufgearbeitet (Methode: "W.W."). Sein an Horst Seehofer gerichteter Brief blieb folgenlos. Eigentlich logisch, werden doch Bundesminister nach Art. 64 Abs. 1 unseres Grundgesetzes auf Vorschlag der Bundeskanzlerin vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen und nicht vom Bayerischen Ministerpräsidenten. Ein auf Eigeninitiative beruhendes Davonschleichen ist auch nicht möglich. Anders dagegen in Hessen. Da können der MP und die Minister jederzeit zurücktreten (Art. 113 Abs. 1 Satz 1 HessVerf). Machen Sie aber nicht (hä, hä...). Nur wenn’s nicht mehr anders geht oder wenn sie was besseres vor haben (Heide Pfarr (SPD) 1993, wg. Renovierung ihrer Privatwohnung auf Staatskosten (> Altersruhestand); Marlies Mosiek-Urbahn (CDU), 2001 aus "privaten Gründen", weil sie sich in einen Abordneten (Rolf Müller) verliebt und darauf getrennt hatte (> MdEP); Franz-Josef Jung (CDU), 2001 auf Druck der FDP wegen unzureichender Kassenprüfung (> Bundesverteidigungsminister), Udo Corts (CDU), 2008, wie im Mai 2007 angekündigt (> Deutsche Vermögensberatungs AG); Karin Wolff (CDU), 2008, ohne Vorankündigung (MdL, einfach). Prominenter Vorreiter war 1950 Bundesminisfer Gustav Heinemann (damals CDU, später Wechsel zur SPD und Bundespräsident). Er trat 1950 aus Protest gegen Adenauers Remilitarisierungspolitik zurück. Ach ja, natürlich, versorgt sind und waren sie alle...

Kommentare:

Geheimrat F, Sonntag, 08. Februar 2009, 17:54 Uhr

dieser Beitrag stammt wohl nicht von Webby. (zuviele Namen, Zahlen und ohhhhrthografische Fehler) Sorry musste mal etwas Löwen-Senf dazugeben.

 

Geheimrat F. (corrected version), Sonntag, 08. Februar 2009, 19:21 Uhr

Dieser Beitrag stammt wohl nicht von Webby (zu viele Namen, Zahlen und ohhhhrthografische Fehler). Sorry, musste mal etwas Löwen-Senf dazugeben.

 

O�Hara, Montag, 09. Februar 2009, 11:15 Uhr

Habe nur einen Fehler gefunden (einen Polizisten). Meinem Korrektur-Assistenten danke ich für die gebotene Aufmerksamkeit (Rechtschreibung, Interpunktion). Sorry, dass Dich, lieber Löwen-Senf Geheimrat, dier Beitrag dennoch überfordert hat. Ich werde es künftig berücksichtigen. Es scheint ohnehin alles anstrengend zu sein, da Du keine Mails mehr beantworten kannst, oder?! Gleichwohl - wie so oft - herzliche Grüße...

 

Webby, Montag, 09. Februar 2009, 11:52 Uhr

Ich bin zwar auch ein Freund der Form(en), darf aber in Anbetracht der detailverliebten Senfspur, die unser Geheimagent hinterlassen hat, die Aufmerksamkeit der Leserschaft noch einmal auf den Inhalt dieses äußerst aufschlussreichen Artikels lenken. Wenn man das liest, hält man inne - aufgrund der Erkenntnis, wie intelligent unsere Politiker die ihnen zustehenden Vorteile für sich zu nutzen wissen. Auch Glos genießt jetzt bald seine post-"aktiven" Versorgungsleistungen ... und seit heute vormittag haben wir noch einen, den wir - wahrscheinlich sehr lange – versorgen müssen.

 

Geheimrat F, Montag, 09. Februar 2009, 12:22 Uhr

wie die Ministerien besetzt werden bestimmt zwar letztlich der Bundeskanzler, es ist aber üblich, daß die Kandidaten im Vorfeld von den jeweiligen Parteien vorgeschlagen werden. Daher war Seehofer zunächst der richtige Ansprechpartner. In seiner Person liegt nach Pressemitteilungen wohl auch eher der Grund für die Amtsniederlegung von Glos, der im übrigen nach meinem Eindruck nicht nur auf die Rente schielt.
Beantworte meine mails immer korrekt. Wenns um das philosophische Quartett ging habe ich bedingt durch häufige Terminwechsel bei den nzahlreichen mails den Überblick verloren und mich daher ausgeklinkt. (bitte nicht persönlich nehmen, werde demnächst selber mal was vorschlagen)

 

Geheimdienst, Montag, 09. Februar 2009, 13:32 Uhr

Es sind im Beitrag vom Geheimrat mehrere SCHWERWIEGENDE ohhhhrthografische Fehler erkennbar! Sollte dies erneut vorkommen, könnte der Geheimrat von heute auf morgen in den Ruhestand versetzt werden (bei vollen Altersbezügen, versteht sich).

 

O�Hahra, Montag, 09. Februar 2009, 13:59 Uhr

Geht mir doch genauso. Habe auhc den Überblick und sämtliche Kenndniße der Ohrthghrhafhihie verloren und sag´nix mehr.

 

Webby ;-), Montag, 09. Februar 2009, 14:40 Uhr

... aber beim Sprechen merkt man's doch meist nicht ...

 

J. Banzer (Kultusminister a.D.), Montag, 09. Februar 2009, 14:41 Uhr

Herrenwanderer und Rechtsschreibung. Wo soll das noch hinführen? Und das im Bildungsland Nr. 1 Hessen.

 

Konrad Duden, Montag, 09. Februar 2009, 14:42 Uhr

Rechtsschreibung ... Linksschreibung ... da hilft auch keine Bildung mehr!

 

NoMoneyforasholes, Montag, 09. Februar 2009, 19:33 Uhr

Einen Vorteil hat das Ganze..
wenigstens müssen wir dieser Piepe nicht noch ne Ministerpension finanzieren..

 
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