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Dienstag, 03. März 2009, 11:09 Uhr
Pornografen wollen Regenwald retten!
Sie leben höhlenähnlich in einer Zweizimmerwohnung in einem Stadtteil Berlins, wo die Dichte an Kinderwagen extrem hoch ist. In der Luft liegt ein süßlich-herber Geruch. Die Rede ist vom Ökokollektiv von„Fuck for Forest“.
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Die Skandinavier Leona Johansson und Tommy Hol Ellingsen gründeten ihr Projekt 2004. Zu der Zeit erhielten sie dafür finanzielle Unterstützung von der norwegischen Regierung. Sie strich die Gelder, nachdem sie herausfand, womit es die Umweltschützer verdienen, nämlich mit Sex vor der Kamera. Vor vier Jahren kamen sie dann ins Berliner Exil. Sie wurden in ihrer Heimat wegen Sex in der Öffentlichkeit zu einer Strafe von 1.000 Euro verurteilt und mussten fliehen. In Norwegen, wo das Paar lebte, sind deren Pornofilme verboten.
Johansson und Ellingsen betreiben mit fuckforforest.com eine etwas andere Porno-Internetseite. Bis zu 1.000 Mitglieder zahlen monatlich für die Ökopornografie mit Botschaft. Das Geld, das sie damit verdienen, ist für die Rettung des Regenwaldes bestimmt. 15 Dollar kostet der monatliche Zugang zur Seite, davon sollen höchstens drei Dollar für Verwaltungskosten anfallen.
Kommentare:
Z�itat, Mittwoch, 04. März 2009, 04:59 Uhr
Da geht sie hin - die sexuelle Selbstbestimmung. Der Mensch kann machen was er will - die Natur ist immer stärker.
Geheimrat F, Mittwoch, 04. März 2009, 07:13 Uhr
Niveauvoller Beitrag mit ethisch hochstehendem Ziel. Ich vermisse den Link.
O�Hara, Mittwoch, 04. März 2009, 14:22 Uhr
Der Beitrag ist doch "link" genug...