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Dienstag, 17. März 2009, 14:21 Uhr
Benedikt:„Kondome fördern AIDS“
Endlich einer, der sich auskennt: Auf dem Weg nach Afrika hat sich Papst Benedikt XVI. erstmals direkt zum Thema Kondome geäußert – und erklärt, ihre Verwendung verschlimmere das HIV-Problem, statt es zu lösen. Helfen können aus Sicht des Kirchenoberhauptes dagegen ein„spirituelles Erwachen“ und„Freundschaft für die Leidenden“.
Kommentare:
C�ineast, Dienstag, 17. März 2009, 15:04 Uhr
The Hulk will f... them alll.
Webby, Dienstag, 17. März 2009, 15:29 Uhr
Es fragt sich, ob Äußerungen wie diese dem „Wachstumsmarkt der katholischen Kirche“ in Afrika förderlich sind ...
Joe, Dienstag, 17. März 2009, 15:32 Uhr
Mensch, bleib mir doch mit DEM (Papst) gestohlen. Ich will ja keine Blasphemie betreiben, aber für mich stellt sich dieser Mann einmal mehr als etwas weltfremder Spinner da, sorry.
Bei den verschiedenen Trieben des Menschen ist der Sexualtrieb einer der stärksten, und da predigt dieser Entrückte, der seinen Penis nur noch zum Pinkeln hat, in seiner weißen Kutte freundlich lächelt die Enthaltsamkeit.
Der hat mit gerade noch gefehlt.
Auf der Hauptseite von ZDF heute (www.heute.de) findet sich zwei Nachrichten über der Papstbotschaft folgende Nachricht:
Jugendstudie: Rechte haben den größten Zulauf -
Nach einer Studie locken rechtsextreme Parteien mehr Jugendliche als die etablierten Parteien. Auch sind rechtsextreme Einstellungen weit verbreitet, vor allem bei Jungen - jeder Siebte sei "sehr ausländer- feindlich".
Da sind wir schon wieder bei den fehlenden Vorbildern. Der Papst gibt jedenfalls keine Identifikationsfigur ab!
Gestrenger Webby, Dienstag, 17. März 2009, 15:51 Uhr
Das waren eindeutig mehr als 40 Worte bzw. 237 Zeichen.
Schoko, Dienstag, 17. März 2009, 17:33 Uhr
... in seiner Kutte freundlich lächelnd ...
anderenorts galt das doch als vorbildlich, lieber Joe, oder ?!
O�Hara, Dienstag, 17. März 2009, 17:59 Uhr
Jetzt wollen wir aber mal nicht nur den Stab über sondern eine Lanze für den Papst brechen: Zum Beim Weltjugendtag 2005 in Köln und unter Bennys 16th Aufsicht sind 400.000 Menschen aus 193 Nationen angereist; beim Final Happening waren es 1,2 Mio. Soviel zur Identifikation. Ob es heute noch soviele wären, darf bezweifelt werden. Ob mehr Kondome benutzt wurden als in Woodstock ist noch nicht ermittelt. Die Fahndung (SoKo "Sodom und Gomorrha) läuft.
Michael Mittermeier (Comedian), Dienstag, 17. März 2009, 18:02 Uhr
Und als sie nicht mehr mit dem Papst zufrieden waren, stießen sie ihn in den Po - das ist ein Fluß in Oberitalien - und seit dem heißt es: Der Papst treibt ab.
O�Hara, Dienstag, 17. März 2009, 18:03 Uhr
Hey - Schoko is back!
Joe, Dienstag, 17. März 2009, 19:09 Uhr
@Schoko: findest Du die Aussage Kondome verschlimmerten das Aids-Problem denn zeitgemäß oder gar förderlich ???
Der Oberhirte stellt sich doch damit in klaren Widerspruch zur Aufklärungskampagne "Kondome schützen" gerade in diesen Ländern.
Es ist mir bewußt, daß sich viele Beiträge in diesem Forum erschöpfend darin ergötzen, meine Beiträge suffisant zu kommentieren.
Leider bleibt dabei die Kommentierung des Ursprungsthemas auf der Strecke.
Also, wenn mir bitte-schön jemand - ohne die üblichen Jokes - erklären könnte, daß der Papst dieses Mal einen wertvollen Beitrag geleistet hat - ich bin gespannt.
Webby, Mittwoch, 18. März 2009, 07:50 Uhr
My dear Joe, ich möchte - ohne damit die Position des Papstes zu rechtfertigen - mal einen Erklärungsversuch wagen: Wenn ich es richtig sehe, dann hat der Papst zunächst gesagt, Kondome seien für der Bekämpfung von AIDS nicht förderlich. Das ist ja, ganz sachlich betrachtet, schon etwas anderes als "Kondome fördern AIDS", wie das gern zitierte Nachrichtenportal „Spiegel Online“ geschrieben hat. Und dann muss man eben auch die Position des Papstes sehen – und aus welchem Hause er kommt. Er ist nämlich kein Bordellbetreiber, sondern ruft eher zu sexueller Enthaltsamkeit auf. Eine Position übrigens, die ich teilweise verstehen kann, zumal in Zeiten, in denen die Menschheit ihren Trieben immer mehr nachgibt (siehe Winnenden). So gesehen, kann man der Position des Papstes möglicherweise auch etwas abgewinnen. Mag schon sein, dass der Sexualtrieb einer der stärksten Triebe der Menschheit ist, aber im Gegensatz zu den Tieren haben wir ja auch noch ein überdurchschnittlich entwickeltes Hirn und können uns also die Frage stellen, ob permanentes Rumgerammele wirklich das einzig Glückseligmachende auf Erden ist.
Schoko, Mittwoch, 18. März 2009, 18:38 Uhr
@Joe: sooo gut, wie Frank hätte ich es nicht ausdrücken können. Im Übrigen mal ganz im Ernst: meinst Du nicht, Du reagierst ein wenig zu gereizt auf die Aussagen eines Katholiken, der ja gar nicht für Dich zuständig ist? Wo bleibt der kühle, abwägende Kopf des Richters bzw. Zen-Anhängers?
Webby, Donnerstag, 19. März 2009, 09:43 Uhr
Jetzt schweigt und lächelt der Mönch schon seit über 24 Stunden. Dabei wollte er doch ernsthaft über dieses Thema diskutieren. Wir warten ...
O�Hara, Donnerstag, 19. März 2009, 13:04 Uhr
"Geduld mit Zen" - ein Filmtipp nicht nur für Cineasten. Die Hauptrolle spielt Jaycee Chan in "Die Reise des chinesischen Trommlers", dem Genre-Mix aus Gangsterfilm und Selbstfindungsballade. Ist das vielleicht die gesuchte Symbiose zwischen Hulk und Zen?