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Mittwoch, 29. April 2009, 11:37 Uhr

Zeder bringt„Grüne“ auf die Palme

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Endlich: Ein libanesischer Unternehmer will für acht Milliarden Dollar eine künstliche Insel in Form einer Zeder vor die Küste seiner Heimat kippen. An Bedenken von Umweltschützern stört sich Bauunternehmer Mohammed Saleh nicht, denn er ist sich sicher: Wenn er die Zeder baut, werden sich die reichen Exil-Libanesen darum reißen. Das 3,3 Quadratkilometer große Paradies in Gestalt des libanesischen Nationalsymbols soll Luxusvillen und Wohnungen umfassen, Geschäfte, Restaurants, Schulen, Krankenhäuser, Parks und weiße Standstrände. Die Zederninsel werde dem Nationalstolz des Landes Auftrieb verleihen, prophezeit Saleh. Sagenhaft, was der Kapitalismus alles möglich macht.

Kommentare:

Der Rote K�orsar, Mittwoch, 29. April 2009, 12:45 Uhr

Vielleicht ist das dann auch ein lohnendes Ziel für die Piraten. Nach dem erfolglosen Angriff auf ein (Luxus)Kreuzfahrtschiff könnte man ja das nahe liegende "Entern einer Zeder" in Erwägung ziehen. Andererseits: Wenn alle Herrenwanderer zusammenlegen - würde es für ein kleines Blättchen dieser "Zeder" reichen? @D.D., meinst Du es lohnt, in Zedern zu investieren?

 

Dubai-Daum, Donnerstag, 30. April 2009, 09:56 Uhr

1) Zeder ist Holz. Holz ist Rohstoff. Investitionen in Rohstoffe deckt man mit dem Kauf eines entsprechenden Fonds oder Zertifikats ab.

2) Investionen in die libanesische "Zeder" deckt man optional mit dem Kauf eines weltweit investierenden offenen Immobilienfonds ab.

Zu Eins und Zwei,
ich bin dabei!

 

Geheimrat F, Sonntag, 03. Mai 2009, 16:35 Uhr

Kommt mir vor wie eine der zahlreichen Burgen, die ich an verschiedenen Sandstrand gebaut habe. Am Schluss hat sich das Meer immer alles zurückgeholt. Die Natur ist eben immer stärker!!!!
Das Projekt kann mich nicht inspirieren und ich würde auch nicht investieren.

 
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