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Donnerstag, 28. Mai 2009, 10:15 Uhr
�Klinsmann sucht die falsche Musik aus“
Das Weltbild des Stefan Raab
Am morgigen Freitag, einen Tag vor dem echten Pokalfinale in Berlin, lässt Stefan Raab in Köln erstmals den Deutschen Eisfußball-Pokal ausspielen, bei dem Bundesliga-Altstars auf einer Eishockeyfläche in Bowlingschuhen Fußball spielen. Zugesagt haben neben dem 1. FC Köln die Bundesligavereine aus Hamburg, Wolfsburg, Stuttgart, St. Pauli, Frankfurt, Schalke ... sogar der FC Bayern macht mit. Raab selbst spielt für Köln – natürlich als Mannschaftskapitän. Vom Erfolg seiner neuesten Idee ist er felsenfest überzeugt:„Irgendwann in 15 Jahren gibt es eine Eisfußball-Liga und ich bin der Liga-Präsident“.
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Wadde hadde dudde da? Schlock weiß es!
Überhaupt fühlt sich Raab zu Höherem berufen:„Ich kann mir durchaus vorstellen, Teamchef einer Profi-Mannschaft zu sein. Fußball ist doch kein so komplexer Sport, dass ein aufnahmefähiger Mensch wie ich das nicht durchschauen könnte. Das ist alles eine Frage des Delegierens. Fußballspieler sind Fußballspieler, weil sie Fußball spielen können. Dass die fit sind, dafür sorgt jemand anders. So eine Mannschaft braucht wie ein Unternehmen jemanden, der sagt: ,Leute, vorwärts. Ich will etwas erreichen, und das ist meine Idee.‘ Man muss die Leute begeistern können, und dann geht alles. Ein paar Buddhas aufstellen kann ich auch. Klinsmann sucht nur die falsche Musik aus. Es kommt halt auf Kleinigkeiten an.“
Kommentare:
O�Hara, Donnerstag, 28. Mai 2009, 11:05 Uhr
Ich erinnere mich spontan an "Spiel ohne Grenzen" mit Camillo Felgen. War auch lustig, kurzweilig und - bei philosophischer Betrachtung eher "doof". Aber wir wissen ja: homo ludens... Immerhin ist das Eisfussball-Programm für mich akzeptabler als GNTM oder DSDS oder die "Killer-Kämpfe". Wer´s meint, besser zu können, kann´s ja versuchen: "Schlag´den Raab!"
Joe, Donnerstag, 28. Mai 2009, 14:32 Uhr
Bohlen, Klum, Raab ... sie alle haben gemeinsam, daß sie gut verstehen, gut Schotter zu machen. Mich begeistert trotzdem keiner von ihnen.
Und - um's klar zu stellen - ich sehe mir sie auch nicht freiwillig an. Ganz läßt es sich jedoch nicht verhindern, daß mich ab und an von irgendwo eins ihrer Gesichter angrinst, wobei das von Heidi zugegebenermaßen recht ansehlich ist. Doch immer der gleiche Gesichtsausdruck (grins) ist eben auch öde.
Raab's Gesicht fand ich nur gut, als er von der Halmich ein paar ins selbige eingeschenkt bekommen hatte.
Webby, Freitag, 29. Mai 2009, 06:37 Uhr
Natürlich: Raab ist ein hochgradiger Unsympath. Aber er ist mir immer noch lieber als Bohlen, die alte Falte, oder als Heidi Klump. Immerhin hat er immer wieder erfrischende Ideen und kann auch ganz schön cool sein (siehe seine Rede anlässlich der Verleihung des Bambi).