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Samstag, 20. Juni 2009, 09:50 Uhr
Happou biraki
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Die Herrenwanderer verwirklichen sich auf vielfältige Weise - was dem einen seinen Rohr im Kosovo, ist dem anderen das Schwert (die Seele des Samurai) im japanischen Garten.
八方開き - happou biraki: "nach allen Seiten offen" ist eine Kampfhaltung von Miyamoto Musashi. Sie läßt - so das Buch der Fünf Ringe - dem Gegner keine Möglichkeit für einen Angriff.
Den Mitwanderen wird dagegen dazu schon das Passende einfallen. Jedenfalls verbal.
An dieser Stelle sei bemerkt, daß ich mich über die regen Beiträge meines Blutsbruders Geheimrat F. freue. Von Webby und dem Rohrkönig abgesehen, scheint dagegen der Rest der Truppe im Koma zu liegen. Wenigstens von D-D und hin und wieder auch von Schoko war mal was zu lesen. Dem ersteren scheinen zwischenzeitlich die Aktien auf den Kopf gefallen zu sein, der letztere hat sich möglicherweise selbst narkotisert.
Na denn.
Kommentare:
Webby, Samstag, 20. Juni 2009, 11:27 Uhr
Ein sehr beeindruckendes Bild. Ich bin stolz, solche Kämpfernaturen zu meinen Freunden zählen zu dürfen. Aber – wie hab' ich unlängst auf einer Graffiti-Wand gelesen?: "Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein". Leuchtet ein, doch zum Glück gilt auch: "Ausnahmen bestätigen die Regel". Merke: Nicht jeder braucht ein Rohr zum Glücklichsein. Manchmal tun's auch zwei Schwerter.
W., Samstag, 20. Juni 2009, 11:37 Uhr
Übrigens: Muss es nicht richtig "Mu-Sushi" heißen?
Dubai-Daum, Samstag, 20. Juni 2009, 18:08 Uhr
Und wieder mal ist es nicht beim Eintauchen in eine Rolle geblieben!
ER spielt keinen Samurai, ER ist einer!!
Schoko, Samstag, 20. Juni 2009, 21:55 Uhr
Ninja-Turtle: ich narkotisiere andere, wie Du siehst, auch in der Nacht ...
Und ausserdem heisst es "Muschi" !
So.
Und mach disch emaa locker, Joe, du wirkst ein wenig angespannt, mein Lieber!
O�Hara, Sonntag, 21. Juni 2009, 05:51 Uhr
Spontan: Schnellf.....hose
Ansonsten: Dieses japanische Buch über die Olympischen Spiele (5 Ringe?) lässt echt keine Möglichkeit mehr für einen Angriff. Bei der unwiderlegbaren Bedrohung durch Katana und Wakizashi (vermutlich führt J. auch noch einen Tantō [Dolch] im Gewand) fällt mir nix mehr ein. Wenn ich gewußt hätte, welche umfänglichen phallischen Assoziationen und phantastischen Reaktionen mein Scherzfoto aus einem immer noch vom Krieg gezeichneten Land (i. Ü. Bosnien, nicht Kosovo - aber die EInzelheiten interessieren wahrscheinlich sowieso keinen) hervorruft, wäre ich natürlich zuhause geblieben.
Joe, Sonntag, 21. Juni 2009, 10:47 Uhr
Ah.
Ihr lebt ja doch noch alle.
Freut mich, Euch zu Beiträgen beflügelt zu haben.
Wenn sich jetzt noch der Geheimrat meldet kann man wirklich sagen:
Wie isses so schön, im Kreise der Frroinde.
D�rummin�Man, Sonntag, 21. Juni 2009, 12:47 Uhr
Irgendwo gibt es doch ein (un)heimliches Band zu Joe (auch ohne Blutsbrüderschaft). Wie könnte es sonst sein, dass das königliche Instrumentarium über eine Yamaha "Musashi" Snare Drum verfügt; quasi eine Kreuzung aus Katana und Wakizashi.
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Joe, Sonntag, 21. Juni 2009, 16:16 Uhr
O'Hara, my frend. Schlage vor, dass Du mal eine 和太鼓 (Wadaiko) erwirbst. Mit der kommst Du dann zu mir, und dann machen wir mal einen echt japanischen Nachmittag; für genügend Sake etc. sorge ich.
Sore wa dou? (Wie wär's?)
Bushido, Sonntag, 21. Juni 2009, 18:04 Uhr
....es geht beim Schwertkampf nicht zuerst um die Meisterung einer Kampftechnik, sondern um die Befreiung unseres tiefsten menschlichen Potenzials. Es geht um die unschätzbar wertvolle Kunst, das Leben in jeglicher Situation, auch angesichts des Todes zu meistern. (frei nach Zenmeister Takuan 1573-1645, dem spirituellen Lehrer des größten Schwertkämpfers Japans: Miyamoto Mushashi)
.......fertig, ....na wie war ich Ihr Muschis?
ww, Sonntag, 21. Juni 2009, 20:42 Uhr
wie immer: alle Kraft im Hara ....