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Mittwoch, 24. Juni 2009, 09:44 Uhr
Überfall im Bodybuilding-Milieu
Gestern in der Hansestadt Hamburg: Um 1.11 Uhr überfallen drei bis vier südländisch anmutende Männer einen Bodybuilder und„Milieu-Mitarbeiter“ im Fitnessstudio„McFit“ an der Eiffestraße. Ohne lange zu fackeln, stechen die unbekannten Täter mehrfach auf Bem-Ho T. ein. Der 29-Jährige erleidet Schnittverletzungen am linken Arm und am Rücken. Schließlich gelingt es ihm, aufs Parkdeck des Studios zu flüchten. Die Angreifer rennen davon.
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Der Polizei bietet sich am Tatort ein eigenartiges Szenario: Das blutüberströmte Opfer behauptet, es sei„gar nichts“ passiert. Er lässt sich kurz im Krankenhaus behandeln und fährt dann nach Hause. Bis gestern Abend wollte er keine Angaben zur Tat machen. Schweigen, schmier’n und ignorier’n - goldene Regeln im Milieu.
Kommentare:
O�Hara, Mittwoch, 24. Juni 2009, 10:41 Uhr
Bißchen Schwung ist eben immer. Auch an der Heimatfront. Im Hindukush dagegen hat es gleich drei Mann dabei erwischt, wie sie "die Freiheit des Deutschen Volkes tapfer verteidigt haben" (Diensteid, Auszug). Ausgerechnet in einem angeblich schwimmfähigen (?) Fahrzeug ("Fuchs") unter Feindbeschuss in einen Wassergraben zu stürzen und zu ertrinken, entbehrt nicht einer gewissen Tragik. Was meint Ihr dazu? Auch der ständig unter der Gürtellinie arrrbeitende (und bisweilen daselbst argumentierende) "Geheimrat-F." ist gefragt ;-)
Geheimrat F, Mittwoch, 24. Juni 2009, 13:28 Uhr
Der General ruft zum Kommentar auf und schon folgt ein braves Truppenmitglied:
1. zum eigentlichen Thema fällt mir nicht viel ein. Der Artikel ist wohl eher ein Lückenfüller wenn`s keine richtigen Katastrophen gibt. Die ganze Aufmachung ist typisch für die Bildzeitung. Im Hamburger Rotlichtmilieu gings bekannter maßen noch nie zimperlich zu, oder?
2. Nach meiner Überzeugung ist die Unterhaltung einer wehrhaften Armee zur Selbstverteidigung und nach sorgsamem Abwägen auch zur Unterstützung bei internationalen Einsätzen unverzichtbar. Bei militärischen Einsätzen (übrigens auch regelmäßig bereits bei Manövern ohne Feindberührung) wird es immer Tote geben. Das muß in Kauf genommen werden. Ob der Einsatz unserer Bundeswehr in Afganistan so wichtig und gerechtfertigt ist, um damit Menschenleben zu riskieren, ist eine anderer Frage.
Joe, Mittwoch, 24. Juni 2009, 13:34 Uhr
Naja, zu letztem Beitrag gib's in der Tat das ein oder andere anzumerken.
Aber zunächst mal zur Klarstellung: Schwung oder Schwund? Das ist hier die Frage.
Dem Hamburger Muskel-Luden, der nichts sagen will, ist nicht zu helfen. Erinnert mich an die - von D-D erzählte - Geschichte von F. Bach, der mal von drei Türken abgepaßt wurde u ein paar auf's Maul bekam (kam selten vor): "heer, Jürschen Daum, wenn de jetz noch lachst, is gleich die Fresse dick."
Die Jungs im Hinukush tun mir dagegen leid. Sie verteidigen nicht Deutschland (wer auch immer so ein Blödsinn behauptet), aber im Verbund mit anderen Soldaten des Westens unsere Werte gegen die Taliban, die mir fast so lieb sind, wie die Viren der Schweinegrippe.
O�Hra, Donnerstag, 25. Juni 2009, 03:48 Uhr
"Schwund" statt "Schwung", "das eine oder andere" statt "das ein oder andere", "gibt´s" statt "gib´s", "Hindukush" statt "Hinukush" und "so einen Blödsinn" statt "so ein Blödsinn", das is dch ales gar nict so tragich.