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Montag, 13. Juli 2009, 08:12 Uhr

Beginn der Vernebelungszeit

Von Chef-Aufklärer Joe Weider Wippich
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Jetzt beginnt sie wieder, die vorwahlkampfliche Vernebelungszeit, in der die Politiker wie der Rattenfänger von Hameln mit Dummgeschwätz auf Wählerfang gehen.

Wohltuende Ausnahme ist einer, dem wegen seiner etwas überheblichen Art normalerweise weniger meine Sympathien gehören: Peer Steinbrück. Aber - und das muß man zugeben und spricht meines Erachtens für ihn - er sagt wenigstens was Sache ist. Dabei ist er ganz offenbar mal wieder in einen Fettnapf gelatscht:

www.spiegel.de/politik/debatte/0,1518,635732,00.html

Und schon geht es los: er wird ganz böse zurückgepfiffen von seinen Genossen, denn das, was er da sagt kann ja Wählerstimmen kosten. Man muß dem blöden Wählervolk da draußen nämlich nur angenehme Dinge sagen, um gewählt zu werden. Die - unangenehme - Wahrheit dagegen soll keiner hören -> Der bayerische SPD-Vorsitzende Florian Pronold warnte im gleichen Blatt von einer gefährlichen Debatte: "Diese Diskussion jetzt zu führen, ist überflüssig und schädlich für die SPD."<-

Ich finde diese vorsätzliche Volksverdummung zum k....

Kommentare:

O�Du armes Deutschland, Montag, 13. Juli 2009, 10:19 Uhr

Wir hatten eben im Kollegenkreis das gleiche Thema - mit dem gleichen Ergebnis. Einer merkte - leider zutreffend - an: Die Argumentation der Politiker orientiert sich nicht am aufgeklärten kritisch denkenden Wähler, sondern an der "tumben Masse". Wie recht er doch (leider) hat.

 

Tumbo, Montag, 13. Juli 2009, 12:52 Uhr

Das Schlimme ist: Eigentlich verkommen auch unsere Politiker immer mehr zur "tumben Masse". Weil sie so tumb sind!

 

Webby, Montag, 13. Juli 2009, 12:52 Uhr

Übrigens: Guido soll in unsere Herrenwanderer-Seite eingedrungen sein. Von hinten!

 

Webby, Montag, 13. Juli 2009, 12:55 Uhr

Schon Herbert Grönemeyer sang anno 1984:

Wir werden dosiert zensiert
Menschen achtlos diffamiert
wie eine träge Herde Kühe
schaun wir kurz auf und grasen dann gemütlich weiter

 

Joe, Montag, 13. Juli 2009, 16:33 Uhr

Nur mal so zu Guido-ooh: er ist mir immer noch lieber als die regierende Schwuchtel von Berlin, K. Wowereit.

 

Fog Off, Freitag, 17. Juli 2009, 07:13 Uhr

Ziemlich nebelig hier, Jungs.

 
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