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Sonntag, 26. Juli 2009, 15:13 Uhr

Etwas ist faul im Staate D...

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Das Konterfei einer Frau (Dame?), über deren fachliche Leistung ich mich nicht äußern kann oder möchte, aber die mir mit ihrer unerträglichen Arroganz mehr als einmal äußerst negativ aufgefallen ist.

Irgend ein feines Gespür für Dinge, die man/frau besser lassen sollte, kann man ihr jedenfalls nicht zusprechen, und so wünsche ich ihr, daß sie im anstehenden Untersuchungsausschuß mal richtig in die Mangel genommen wird (FDP-Politiker Fricke sagte: "Ich möchte wissen, für welche Termine Frau Schmidt Dienstwagen und Fahrer in Alicante benötigt hat und warum es nicht möglich war, dass ihr die Botschaft Transportmöglichkeiten zur Verfügung gestellt hat. Dazu muss Frau Schmidt Auskunft im Ausschuss geben.")

Es hätte freilich auch das Konterfei eines Herrn die das Loch beendende Mitteilung zieren können.

Letzten Meldungen zufolge hat Porsche derzeit eine Negativ-Bilanz von ca.14 Milliarden Euro und stand kurz vor dem Aus, u.a. wohl deshalb, weil Hr. Wiedeking sich bei dem Versuch, Volkswagen zu schlucken, VERschluckt hat. Wie man bei dieser Sachlage eine Abfindung von 50 MILLIONEN Euro kassieren kann, ist mir ein Rätsel.

So oder so, stinken tut beides, finde ich.

Kommentare:

Wir sind O�pel, Montag, 27. Juli 2009, 05:54 Uhr

"Früher" gab es bisweilen ein Korrektiv: Ein Vertrag, der gegen die "guten Sitten" verstößt, ist nichtig. Das steht heute noch in § 138 BGB. Nur kennt das kaum einer noch. Die arbeitsrechtlich sicher fehlerfreie Vereinbarung über 50 Mio. könnte hier deutlich nach unten korrigiert werden (etwa: eine fünf, aber ohne Null). Aber "gute Sitten" sind aus der Mode gekommen. Ähnliches gilt auch für den S-Klasse Mercedes der Bundesgesundheitsministerin. Für die letzten 2 Monate ihrer Amtszeit würde ich Gnade vor Recht walten lassen. Soll sie doch - im Spot der notleidenden Ärzteschaft (sorry, Dres.) - noch ein paar Runden drehen, bis sie wieder in ihrem Abgeordnetenbüro sitzt und Hand- und Spanndienste bei der Fahrbereitschaft des Bundestages anmelden muss.

 

Dubai-Daum, Montag, 27. Juli 2009, 16:38 Uhr

Bevor mich meine pornografische Fantasie auf Abwege bringt: Was, bitte sehr, sind denn Hand- und Spanndienste?

Bzgl. Wiedeking: Gönnt ihm doch die läppischen 50 Millionen ... i.S. einer Nachteilsausgleichsleistung für die nach dem Machtverlust zu erwartende posttraumatische Belastungsstörung!

 

O�jemine, Montag, 27. Juli 2009, 18:04 Uhr

Das Ministerium zahlt die Hin- und Rückfahrt nach Espagna; der Chauffeur incl. 15-jährigem Sohn hat (zufällig...) einen 2-Wochen-Aufenthalt in der Sonne. In dieser Zeit sind 2 (i.W.: zwei) Termine wahrzunehmen. Das ist Mitarbeitermotivation at its best. Valide Auskünfte über dienstliche und private Nutzung gibt es zur Zeit nicht (Die Ministerin erklärt sich über den Generalsekretär der SPD - ist sie Ministerin bei der SPD oder im Bundeskabinett? Und sie wil erst nach ihrer Rückkehr eine ausführliche Stellungnahme abgeben... bis dahin haben ihre Vasallen alles aufbereitet. Es wird schon irgendwie werden. Sonst fällt ja der große Steinmeier-Wahlkampfauftakt ins Wasser. Armes Deutschland....

 

ohne Worte, bzw. Banane, Montag, 27. Juli 2009, 19:22 Uhr

typische deutsche Neid-debatte....
Zum Dienstvertrag gehört ein Fahrzeug (haben einige in eurem Freundeskreis auch....bzw. einen steuerlich absetzbaren..)
Verstehe das Gefasel nicht. wenn sonst nix zu finden ist wird eben in den Krümeln gesucht, aht ja auch schon (angeblich, habs nie geprüft) bei Al Capone funktioniert.

 

S�teuerzahler, Dienstag, 28. Juli 2009, 04:40 Uhr

Fehlende Diebstahlversicherung... na ja... das mag ja o.k. sein, wenn man das Fahrzeug tatsächlich dienstlich nutzt und der Fahrer immer drin sitzt oder in der Nähe ist. Ein 14-Tage-Urlaub birgt andere Risiken in sich (wie man sieht). Wenn ich mit so einem Schlitten im Urlaub auftrumpfe, muss ich eben ein bisschen besser aufpassen. Ist den schon mal geprüft worden, ob das unversicherte Kfz (angebl. Wiederbeschaffungswert: 100.000,- €) ordnungsgemäß überwacht war?! Aber egal - es wird ja alles bezahlt....

 

Joe, Dienstag, 28. Juli 2009, 16:12 Uhr

Welcher von den geschätzten Mitwanderern hat sich denn zu dem Banana-Kommentar verstiegen? Oder sollte es gar ein Outsider gewesen sein? Dunkel ist jedenfalls der Rede Sinn, wenn von "einigen in eurem Freundeskreis" gesprochen wird.

Auch ansonsten fehlt irgendwie ein wenig das (geistige) Niveau: wie der Gedankengang "Ulla Schmidt - deutsche Neid-Debatte - Gefasel, Krümel - Al Capone" zustandekommt oder funktionieren soll, erhellt sich dem Leser nicht.

Is eben nur Banane, der Beitrag.

 

Z�afira (selbst gekauft), Dienstag, 28. Juli 2009, 16:26 Uhr

Steuerlich geltend machen können und müssen wir alle unsere Fahrzeuge. Entweder mit der Anrechnung eines geldwerten Vorteils (für Freiberufler oder ltd. Angestellte) oder mit der reichlich bemessenen Steuererstattung pro km für die überbezahlten Angehörigen des öffentlichen Dienstes...
Neid ist der falsche Denkansatz. Es geht um Verantwortung gegenüber dem Amt und den Bürgern. Wer 14 bis 24 am Tag Minister(in) ist, der soll auch die Unterstützung unseres Staates in Form eines Dienstwagen erhalten. Wenn ich dann aber noch meinen und den Urlaub meines Fahrers nebst Sohn mit zwei Mini-Terminen (wovon einer mit einem in Spanien zugelassenen Audi A 6 wahrgenommen wurde...) so clever arrangiere, dann ist das ein (kleiner) Missbrauch der Amtsbefugnisse. Sowas darf frau sich nicht leisten, schon gar nicht in Zeiten der Krise. Ich meine, sie sollte die "tatsächlich" angefallenen Kosten tragen. Da kommen ein paar 1000 Euro zusammen. Jedanfalls mehr, als die Dame meint oder bislang abgerechnet hat. Mal sehen, was der Haushaltsausschuss zutage fördert. Das geklaute Kfz ist da noch nicht mal dabei.

 

Joe, Dienstag, 28. Juli 2009, 21:03 Uhr

Um noch mal zu Ausgangsthema zurückzukommen: es geht in den angesprochenen beiden Fällen nicht um eine "typische deutsche Neid-Debatte", sondern um Gespür für Situationen.

Wenn ich mir als scheidender Porsche-Chef meinen Abschied mit 50-Mio versüßen lassen, wirft das in der Tat angesichts der Wirtschaftssituation im ganzen Land im Allgemeinen und der Wirtschaftssituation von Porsche im Besonderen die Frage nach " den guten Sitten" auf.

Das ist doch irgendwie das Gleiche, wenn Zumwinkel 2 Mio Steuern hinterzieht und dann noch fragt, "was wollt ihr eigentlich". Diese Menschen haben schon längst die Bodenhaftung und jedes Gefühl für ein antsändiges Maß verloren.

Zugegeben, ein solches Kaliber ist unsere Ulla nicht. Jedoch: "Dass über Paragrafen und Regeln hinaus manchmal auch politischer Instinkt und Fingerspitzengefühl gefragt sind, dass sie mit ihrer Gedankenlosigkeit und ihrer trotzigen Verteidigung beim Bürger gerade jene Verdrossenheit fördern könnte, die Politiker ansonsten immerzu beklagen, all das scheint für Schmidt kein Thema zu sein." (Zitat Ende).

Auch hier gilt: Es gehört sich so einfach nicht. Punkt. Menschen, die dermaßen im Licht der Öffentlichkeit stehen, sollten ein positives (!) Vorbild abgeben. Leider tun sie's nicht.

Mit Neid hat das nicht das geringste zu tun.

 

M�inister, Mittwoch, 29. Juli 2009, 04:46 Uhr

Diese elendige Journaille. Alles "Speider und Nötter". Wer ist denn hier der Chef?!

 

Schoko, Mittwoch, 29. Juli 2009, 08:04 Uhr

Also, ich mag weder die Ulla, noch befürworte ich die Abfindung vom Porsche-Ex, dennoch finde ich, ist ein Körnchen Wahrheit am Bananen-Beitrag: Jung´s, wenn wir genau hinsehen, haben wir alle "Dreck am Stecken", da können wir uns hier in diesem Forum nicht so aufregen.

 
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