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Sonntag, 29. November 2009, 19:31 Uhr

Gar nicht nett - das Minarett

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Nicht nur im Vatikan, auch zu Hause sorgen die Schweizer Garden geschlossen für Ordnung. Fast 60% haben sich in einer Volksabstimmung gegen Minarette als äußeres Machtsymbol des Islam gewandt. In der benachbarten und uns ja nicht allzu fremden Bundesrepublik hat eine hessische Gemeinde im Jahre 2006 zumindest ihren Bebauungsplan geändert, um das unchristliche Phallussymbol zu verhindern. Hier und da aber sprießen sie dennoch bei uns wie Pilze aus dem Boden, während die heimischen Amtskirchen leer oder gar zum Verkauf stehen. Die Schweiz, das Nicht-EU-Land, dagegen: Ein schlechtes Beispiel für Integration oder Vorbild für das Überleben im Wettlauf der Kulturen?

Kommentare:

K�orrektor, Montag, 30. November 2009, 07:20 Uhr

Hinweis der Redaktion: Irrtümlich sind auf dem neutral gehaltenen Original-Plakat sieben Minarette abgebildet; tatsächlich sind in der Schweiz nur vier M. vorhanden.

 

Geheimrat F, Montag, 30. November 2009, 10:31 Uhr

Ein Mittelweg zwischen Schweiz und BRD wäre mir sympatisch. Bei uns gibts zuviel Multi Kulti Denker, die mit chronisch schlechtem Gewissen aufgrund unserer Geschichte und unerträglicher Naivität gegenüber den Zielen des Islam scheinbar am liebsten Kirchen abreißen wollen um Platz für Minarette zu schaffen. In der Schweiz ist ein konservativ erstarrtes Denken mit übertriebener Angst und Vorurteilen gegenüber fremden Kulturen zu Kulturen bei solchen Entscheidungen zu domninant.

 

Webby, Montag, 30. November 2009, 11:18 Uhr

Wie soll der Mittelweg aussehen, Geheimrat? Zwei Minarette, zweieinhalb? Mit oder ohne Kopftuch? Oder Kopftuch nur nachmittags? Auch ich bin ein Freund fremder Kulturen, frage mich aber, wann die erste Kirche im Islam errichtet werden darf.

 

D. Bohlen, Montag, 30. November 2009, 11:56 Uhr

Um was für ein Instrument handelt es sich bei einem "Minarett" eigentlich? "Spinett" ist mir bekannt ... aber "Minarett"?

 

B�onewitz Nachf., Montag, 30. November 2009, 12:12 Uhr

So richtig nett, ist´s nur im Bett
doch solche, die besonders fett
das Bett drum zum Zerbrechen bringe
die treffe sisch zum beede un singe
annerso wo, man glaabt es nett,
natürlich in nem Minarett.
dort auf em Deppich Richtung Osten.
Des Nichtstun fordert Folgekosten
fünf mal am Daach e Paus´ zum Beede
des bringt des Staatsgefüsch in Nöhde
man siehts am Beispiel von Dubai
de Bach enunner gehts - o wei
mir werd vor Zukunftsangst ganz gram
wenn uns erobert der Islam.

 

O�hne Gedicht, Montag, 30. November 2009, 13:05 Uhr

Ich teile Bushidos Meinung, die man mit Webbys Argumentation (zwei statt vier Minarette) nicht angreifen kann. Unsere nationale Identität - wenn wir eine solche überhaupt noch haben oder reklamieren dürfen, steht auf dem Spiel. Die demographische Entwicklung wird in 50-100 Jahren eine Bevölkerungszusammensetzung bedingen, in der die "Deutschen" die Minderheit darstellen werden. Ein "Miteinander" oder eine "echte Integration" ist teilweise auch von Migranten nicht gewollt - warum auch. Das Festhalten an eigenen Ansichten und die daraus folgende "Nebenkultur" lässt sich in Köln-Pütz oder Berlin-Kreuzberg doch bestens realisieren.

 

Schoko, Montag, 30. November 2009, 14:08 Uhr

Ich bin für den Weg der Schweiz: mittels Volksabstimmungen den Willen der Mehrheit ermitteln und dann auch durchsetzen. Und wenn die Mehrheit keine Minarette will, dann gibt's eben keine, auch wenn die regierenden Meinungsbildner das anders sehen wollen.

 

Joe, Montag, 30. November 2009, 14:31 Uhr

Ich gebe diesmal meinem Bruder Schoko Recht! (Hey, auch das ist mein Blutsbruder !!)

Und ich bin 100% seiner Meinung.
Im übrigen glaube ich, wenn es bei uns eine entsprechende Abstimmun gäbe, wäre auch da eine Mehrheit gleichen Geistes zu ermitteln.

Ich habe gar nichts gegen MultiKulti. Aber was den Islam, Moscheen und anderes betrifft,ist wirklich Vorsicht angebracht. Religion ist Opium für das Volk. Bekanntermaßen wird gegen uns und unsere Kultur in unserem eigenen Lande in diesen "Gotteshäusern" gegen uns gehetzt. Der Islam ist eine sehr aggressive Religion, habe gerade gestern wieder einen Bericht über die Taliban und die Zustände in Afghanistan gesehen. Schade, daß die meisten solche Berichte - z.B. über mißhandelte Frauen - nicht sehen, dann wäre die Diskussion über den Afgh.einsatz wahrscheinlich eine andere.

Ich bin der absolut festen Überzeugung, daß wir hier viel zu blau-äugig auf die Unterwanderung reagieren, und finde die Schweizer Entscheidung gut.

 

Geheimrat F, Montag, 30. November 2009, 15:05 Uhr

Habe gerade im Radio ein Interview eines schweizer katholischen Pfarrers, der in Ägypten inmitten einer islamischen Umgebung in einer Kirche Gottesdienste abhalten kann gehört. Es war mir bisher nicht bekannt, daß so etwas möglich ist.
Man muß dieses Problem offenbar differenziert angehen. Weniger über die Anzahl der zugelassenen Minarette (wäre aber auch möglich, oder?). Wenn beispielsweise zum heiligen Krieg aufgefordert wird ist das Maß der freien Religionsausübung überschritten. Das wäre auch kontrollierbar.

 

Joe, Montag, 30. November 2009, 19:25 Uhr

Habe gerade auf www.spiegel.de die letzten Nachrichten gecheckt.

Und lese:
"Islamische Welt ENTSETZT über Minarett-Verbot - Demonstrationen in Pakistan ..."
(/politik/ausland/0,1518,664337,00.html)

Wiir haben die schon viel zu lange gewähren lassen und sind schon viel weiter unterwanderter, als die meisten glauben. Kontrollierbar ist da wenig, weil das alles innere Zirkel, Bruderschaften und Glaubengemeinschaften sind, bei denen man - ähnlich wie bei den Hells Angels - gar nicht rein kommt. Zudem, wer von uns versteht schon arabische Dialekte.

Mich würde mal interssieren, ob sich bei uns irgendeiner aufregen würde, wenn wir in z.B. in Kandahar oder sonst bei den Staubtretern eine Kirche nicht bauen dürften. Kein Mensch würde das hier interessieren.

Warum? Weil wir säkularisiert sind. Diese Typen aber leben - und leíder ist das bitter ernst - im großen Umfang noch im Mittelalter zur Zeit der Kreuzzüge und Glaubenskriege.

Und einen solchen führen sie gegen uns bzw. gegen die westlich/christliche Welt, was einschlägige Berichte belegen.

 

O�Hara, Dienstag, 01. Dezember 2009, 04:37 Uhr

Die deutsche Politik hat Angst vor Volksabstimmungen, die am Ende noch eine Grundgesetzänderung erzwingen, weil man merkt, dass das Volk anders tickt, als eine 60jährige und in Teilen vielleicht überlebte Verfassung. Gegen die von Freund Joe empfundene Unterwanderung durch "Staubtreter" kann man in der Tat nicht viel machen. Die demographische Entwicklung trägt zur Veränderung der Zusammensetzung der Bevölkerung das ihre bei. Wir haben zudem keine klare gemeinsame Position in Deutschland. Zur Mehrheitsbeschaffung wird ein Ausländerwahlrecht erwogen (SPD/Grüne), andere fordern Intergrationstests (CDU). Die gegenwärtige Stimmung wird auch sehr davon beeinflusst, dass wir Deutsche mit unserer zunehmenden Individualisierung kaum noch in der Lage sind, der empfundenen Überfremdung eine einheitliche "Leitkultur" entgegenzuhalten (Bushidos Multi-Kulti-Syndrom). Und dann sehen wir uns noch durch die Muslime einem gruppendynamischen Verhalten und einem Gemeinsinn ausgesetzt, dem wir nichts Gemeinschaftliches entgegen setzen können. Das schürt Ängste. Die einen bauen Minarette, die anderen treten aus der Kirche aus. Sollten die einen zum Heiligen Krieg aufrufen, schaffen wir noch nicht mal die heilige Verteidigung.

 

O�Hara, Dienstag, 01. Dezember 2009, 04:46 Uhr

Ach ja, nur am Rande: In Österrreich (teilw.) und in der Schweiz heißen die Ausländerbehörden "Fremdenpolizei"; in Deutschland wurde das Ausländergesetz (das 1965 die Ausländerpolizeiverordnung von 1938 ablöste) im Jahre 2005 zum "Aufenthaltsgesetz" (= Hauptteil des Zuwanderungsgesetzes (sic!)).

 

Sonny F, Dienstag, 01. Dezember 2009, 07:47 Uhr

...wünsche allen Beteiligten die nötige Zuversicht und Gelassenheit. Alles wird gut!!!!! .................
Ansonsten droht manchem Herrenwanderer schon vor Ausbruch des heiligen Krieges ein Myokardinfarkt.

 

Webby, Dienstag, 01. Dezember 2009, 07:52 Uhr

Tja, Toleranz und Verständnis für andere – das ist natürlich immer die schönste Lösung. Aber eben auch die bequemste, weil man da ja niemand gegen sich aufbringt. In puncto Toleranz ist Deutschland weltweit ohne Beispiel. Wir sind sozusagen durchdrungen von Toleranz und Verständnis. Das liegt natürlich an unserer Vergangenheit (das schlechte Gewissen vererbt sich noch einige Generationen lang – und ich will damit gar nicht sagen, dass das nicht so sein sollte). Das Problem freilich ist: Einige unserer integrierten Mitbürger sind weit weniger tolerant und tanzen uns in unserem eigenen Land auf der Nase rum. Das ist ungefähr so, wie wenn man jemanden zu sich einlädt – und der räumt einem wenig später den Kühlschrank aus und beklagt sich anschließend, dass da nur noch so wenig drin ist. Als gute Deutsche gehen wir dann einkaufen, damit sich unser Gast wohlfühlt. Wie hieß der Spruch noch: „Jedermanns Liebling ist jedermanns Depp“. Die Eidgenossen lassen das nicht mit sich machen, odddrrrr???

 

Schoko, Dienstag, 01. Dezember 2009, 08:15 Uhr

Die haben ja auch eine echte Demokratie und nicht so ein Konstrukt, das die intelligenten Parteien vor der Dummheit des gemeinen Volkes bewahrt! Wenn ich das Gelaber schon höre von den Verfassungsexperten: über die Grundwerte der Verfassung dürfe nicht abgestimmt werden!!! Wieso eigentlich nicht? Wenn wir als Volk uns eine andere Verfassung geben wollen, dann sollten wir doch das Recht dazu haben, oder? "Die da oben" verkaufen uns für blöd!!

 

Geheimrat F, Dienstag, 01. Dezember 2009, 08:54 Uhr

Vorsicht jetzt wirds aber sehr braun......

Nee mal im Ernst. Da lebe ich lieber in einem Staat mit Religionsfreiheit (wie beispielsweise USA) und zwischen "auf der Nase rumtanzen" und der Erlaubnis seiner Religion in einer eigenen Mosche nachzugehen gibt es noch einige Zwischentöne. Es gibt eben nicht nur kalt oder heiß und es ist durchaus nicht bequem für Religionsfreiheit einzutreten (wie diese Diskussion schon zeigt)

 

Webby, Dienstag, 01. Dezember 2009, 08:57 Uhr

Vorsicht, Schoko. Du weißt: Myokardinfarkt droht! Aber ich kann Dich verstehen. Die Ignoranz unserer Politiker wird immer größer. Hier in Wiesbaden schmeißen sie gerade der „Elite Business School“ 10 Millionen in den Rachen, während die Schulen für die Normalbürger unter eklatanten Budgetlücken leiden müssen. Und warum das Ganze?: Weil sich unser Oberbürgermeister mit dem klingenden Namen „Müller“ ein Denkmal setzen will, dieser ganz und gar integre Mensch! Aber wahrscheinlich gibt's auch hier Zwischentöne, die mir entgangen sind ...

 

Webby, Dienstag, 01. Dezember 2009, 09:31 Uhr

Kurzer Nachtrag noch: Es ist ein in Deutschland weit verbreiteter Reflex, Andersdenkende sofort in die „braune Ecke“ zu stellen, wenn Meinungen mal etwas profilierter geäußert werden. Wir haben's eben alle viel lieber „sanso-weich“. Aber genau lesen sollte man schon: Ich sprach von „einigen integrierten Mitbürgern“, die uns auf der Nase herumtanzen. Ich denke, dass man so eine Äußerung in unserem demokratischen Staat noch tätigen darf, ohne gleich in jene Schublade eingeordnet zu werden, wo sich die Radikalen tummeln.

 

Th, Oberflach, Dienstag, 01. Dezember 2009, 09:42 Uhr

sag ich doch, braun bleibt eben braun.

Notruf 110!!!!!!

 

Sanso F, Dienstag, 01. Dezember 2009, 10:22 Uhr

19 Kommentare von sansoweich bis ultrabrutal, Glückwunsch an den Webmaster

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