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Montag, 07. Dezember 2009, 22:44 Uhr

Land unter?

Von Weltklimaschützer Harack O’ Bama

Neueste Meldung bei Bild.de: Im Jahr 2100 könnte das Wasser um 75 bis 190 Zentimeter höher stehen als heute. Ein so starker Anstieg wäre eine existenzielle Bedrohung vieler Küstenstädte und einer Reihe kleiner Inselstaaten. Besonders gefährdet: unser direkter Nachbar, die Niederlande. Außerdem Trauminseln in der Südsee, die Malediven sowie das arme südostasiatische Land Bangladesch.
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"Wir haben das im Griff", lautet die Durchhalteparole führender Politiker, Kassenärzte und Kleinaktionäre. "Das wird schon nicht so heftig kommen - alles Panikmache. Um Holland ist es nicht so schlimm, auf die Malediven oder in die Südsee kann man ja noch mal hinfahren und Bangladesh hat für die Börse ja sowieso keine Auswirkungen", so das Resümee der Optimisten. Na dann: Besinnliche Adventstage!

Kommentare:

Webby, Dienstag, 08. Dezember 2009, 06:57 Uhr

Ich würd' in dieses Thema nicht so viel Zeit reinstecken. Is' doch gut, wenn's wärmer wird, dann müssen wir nicht so viel heizen und belasten die Umwelt mit weniger CO2.

 

Geheimrat F, Dienstag, 08. Dezember 2009, 07:31 Uhr

Webby hat recht. Zwei Grad Erwärmung sind jedenfalls weniger gefährlich als zwei Grad Abkühlung. (ernsthaft!). Außerdem könnten im Jahr 2100 noch ganz andere, wirkliche Katastrophen auftreten. Bild wird uns hoffentlich rechtzeitig warnen.

 

O�Hara, Dienstag, 08. Dezember 2009, 07:38 Uhr

Da bin ich aber froh, über soviel qualifizierten Trost. Ich war ja kurz davor, mir unbegründete Sorgen zu machen. In der Südsee ertrinkt gerade die erste Insel (ernsthaft!). Interessant ist die Frage, ob und welche Ansprüche die Ertrunkenen (bzw. ihre Rechtsnachfolger) gegen etwaige Verursacher der Klimakatastrophe (die es ja gar nicht gibt) haben. Die deutsche Nord- und Ostsee können wir jedenfalls durch Aufschütten von Geröll und Schutt (verfügbar durch den Rückgang der Gletscher in den Alpen) schützen. Man sollte eine LKW-Transportfirma gründen. Börsennotiert natürlich...

 

Webby, Dienstag, 08. Dezember 2009, 07:40 Uhr

Schutt haben wir doch genug. Wie wär's mit unserem Atommüll? Eine Sorge weniger!

 

Geheimrat F, Dienstag, 08. Dezember 2009, 07:49 Uhr

Glaubt jemend ernsthaft einen Wasseranstieg durch Reduktion des C02 Ausstosses zu verhindern? Wäre es nicht viel Erfolg versprechender der armen Südseeinsel einen winzigen Bruchteil der für C02 Reduktion vergeudeten Gelder zur Inselbefestigung oder zum geordneten Umzug zur Verfügung zu stellen? Das Klima war noch nie beständig. Der Mensch muß sich als Teil der Natur verstehen und lernen darin zurecht zu kommen. Er sollte aber nicht so vermessen sein und glauben er könne das Welt Klima steuern.

 

Webby, Dienstag, 08. Dezember 2009, 07:59 Uhr

Offenbar sind die Konferenzteilnehmer in CO2-Hagen nicht besonders gut informiert, weil sie noch daran glauben, das Weltklima retten zu können. Es sind dort eindeutig zu wenig Geheimräte anwesend.

 

J�oe M. Simpel, Dienstag, 08. Dezember 2009, 08:01 Uhr

Hurra, wir leben noch...

 

Geheimrat F, Dienstag, 08. Dezember 2009, 08:11 Uhr

es wird so ausgehen wie mit allen bisher durch Zukunftsmodelle prognostizierten Katastrophen. Man hört irgendwann einfach nichts mehr davon und die Katastrophe tritt dann auch so gar nicht auf.
Offenbar gibt es auch noch besonnene und kluge Politiker, die den CO2 Ausstoß nicht so dramatisch einschätzen und daher nicht alle Vorstellungen der Klima Fanatiker umsetzten. Sonst hätte man ja schon längst Taten folgen lassen, oder?

 

Dubai-Daum, Dienstag, 08. Dezember 2009, 09:25 Uhr

Angesichts der potenziellen - und versicherungsfähigen - Schäden durch Umweltkatastrophen sind die Dividendentitel von Rückversicherern seit einiger Zeit ein klarer Kauf!

 

Gustav Klima, Dienstag, 08. Dezember 2009, 10:27 Uhr

zum Beitrag von J`Simpel:

die Betonung liegt auf "noch". und "Hurra" ist angesichts der Katastrophen überall um uns wohl nicht angemessen!

 

Webby, Dienstag, 08. Dezember 2009, 10:52 Uhr

Es wird so ausgehen wie mit allen bisher durch Zukunftsmodelle prognostizierten Katastrophen. Man hört irgendwann einfach nichts mehr davon und die Katastrophe tritt dann auch so gar nicht auf. Wie damals in Tschernobyl.

Gegen diese „Vogel-Strauß-Strategie“ kann jetzt nur noch einer helfen:
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Geheimrat F, Dienstag, 08. Dezember 2009, 11:06 Uhr

....erbarmen, noch ein Umweltaktivist.

Supermann ist vermutlich durch den Kontakt mit Krypton in geistiger Verwirrung oder ist er vielmehr als Profi-Politiker auf Stimmenfang?

 

The Last (?) O�pel, Dienstag, 08. Dezember 2009, 11:24 Uhr

Katastrophen gibt es auch im Kleinen: Die erneut erforderliche Reparatur meines Zafira soll nun 2.200,- Euro kosten (Dieselpartikelfilter innen gerissen). Kulanzantrag ist gestellt.

 

Webby, Dienstag, 08. Dezember 2009, 11:36 Uhr

Der letzte Beitrag spricht eines der WIRKLICHEN Probleme der Menschheit an. Die Klimaerwärmung ist ein Scheißdreck dagegen ...

Übrigens, Geheimrat: Rat mal, warum es in letzter Zeit immer mehr Schwule gibt ...

 

Joe, Dienstag, 08. Dezember 2009, 14:57 Uhr

@o'Hara: Kulanzantrag?? Was bitte? Hä,hä´, ich erzähl Dir mal was über meinen Kulanzantrag ... Aber vielleicht trifft Du ja auf einen freundlicheren Sachbearbeiter. Opel - Wir leben Autos! (Selten so einen dämlichen Spruch gehört).

@et altera: gebe - wie so oft - meinem Blutsbruder recht. Aber unabhängig davon, wer Recht hat, und ob es vorliegend überhaupt wichtig ist, Recht zu haben - eines dürfte doch nun mal Fakt sein: zu glauben, daß irgendeiner von uns HWn mit irgendeinem Verhalten irgendetwas bzgl. des Klimawandels bewirken könnte (außer der eigenen Gewissensberuhigung), ist so, als würden wir noch an den Weihnachtsmann glauben. Selbst wenn ganz Deutschland das sauberste Land auf der Welt würde, würde sich nämlich nichts ändern.

 

Webby, Dienstag, 08. Dezember 2009, 15:07 Uhr

Was ein Glück. Der Mönch lächelt wieder. Alle wieder hinlegen. Wer glaubt, irgendwas ändern zu können, ist zu bemitleiden. Es ist ja letztlich auch viel bequemer, nichts zu tun. Wie gesagt: Am besten nicht so viel Zeit reinstecken.

Übrigens, Joe: O' Hara hat was geändert. Er kriegt 90 % der Reparaturkosten erstattet. Und zwar nicht vom Weihnachtsmann.

 

O�plara, Dienstag, 08. Dezember 2009, 23:10 Uhr

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Ich lebe Auto! 90% Kulanz für einen treuen O´pler. Alle Träume von einem A 6 oder E 220 sind jäh zerplatzt. Auch die schon auswendig gelernte Beichte gegenüber meinem Vater ("Fort mit dem Schrott - isch kann net mehr") entfällt bis auf Weiteres. Ein einziges mediatives Telefonat mit dem Service-Chef des Autohauses Jakob (Filiale Groß-Gerau) hat nach Lage der Dinge Kundenzufriedenheit jedenfalls in einem Maß wieder hergestellt, das für Neuinvestitionen in vier Räder den Blick (zunächst) verstellt. GM at its best.

 

Joe, Dienstag, 08. Dezember 2009, 23:22 Uhr

Ha,ha,ha. O'Hara hat gar nix verändert. Er hat einen Kulanzantrag gestellt wie ich, und offenbar Glück gehabt. Jetzt fährt er wohl weiter Opel. Worin liegt da die Veränderung?

Und was das Thema Klimaerwärmung angeht: freue mich, daß Ihr so viel Engagement entfaltet - es ist schon merklich kühler geworden. Das freut dann auch die Energiewirtschaft, wenn dann wieder mehr geheizt wird.

 

C�hange Manager, Mittwoch, 09. Dezember 2009, 06:18 Uhr

Der Angeklagte hat(te) das letzte (0:22 h) Wort.(§ 258 Abs. 2, 2. Halbs. StPO).

 

Wise Webby, Mittwoch, 09. Dezember 2009, 07:56 Uhr

Kein Wunder, dass sich das Klima erwärmt, wenn sich unser guter Joe so echauffiert. Am besten nur lächeln, Joe. Nur lächeln ... gaaaanz ruhig und phlegmatisch am Wegesrand.

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