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Mittwoch, 24. Februar 2010, 06:18 Uhr

Urbi et Orbi

Sagenhaft. Was uns so die Fastenzeit beschert, das ist schon einen Asbach... Der noch vor kurzem aufgerufene Titel im Forum ("Sünde") wird überraschend mit Leben gefüllt. Margot K. - nicht allein im Auto (ein Phantom im Phaeton?) - aber mit 1,54 Promille über Rot. Bundestagsvizepräsident und Ossi-Bär Thierse steht ihr schon bei: "Mir sinn all nur Mennsche."
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Die Zölibatisten-Truppe im Abwehrkampf. Eine im Grunde unerträgliche Situation, wie der Kampf um den Erhalt einer klerikalen Institution geführt wird. Zum Nachteil derer, deren Seelenleben zerstört ist und zur Wahrung von Macht und Pfründen. Und zum Schutz von Straftätern, die unter dem Mantel der Kirche weiter leben (und "lieben"?). Pfui!
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Kommentare:

Webby, Mittwoch, 24. Februar 2010, 07:38 Uhr

Ich finde die Art und Weise, wie manche jetzt über Frau Käßmann herfallen, reichlich bigott. Viel schlimmer sind jedenfalls jene Heiligen, die sich an Heranwachsenden vergehen. Was natürlich nicht heißen soll, dass ich das Verhalten von Frau Käßmann entschuldigen will (sie hätte sich ja auch ein Taxi nehmen können). Aber man sollte hier doch auf eine gewisse Verhältnismäßigkeit achten. Jedenfalls gehört Frau Käßmann nicht zur Zölibatisten-Truppe, wie uns dieser (vielleicht etwas vorschnell zusammengeschusterte) Beitrag hier Glauben machen will ...

 

S�chuster, Mittwoch, 24. Februar 2010, 08:58 Uhr

Wer den Unterschied zwischen ev. und kath. Religion kennt, mag auch verstehen, dass der "Zölibator" dem 2. Bild zuzuordnen ist. Ansonsten hat der WebMaster mit der Verhältnismäßigkeit natürlich recht.

 

Freie Christen, Mittwoch, 24. Februar 2010, 09:41 Uhr

Und wir?

 

K�s-Mann, Mittwoch, 24. Februar 2010, 11:39 Uhr

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Geheimrat F, Mittwoch, 24. Februar 2010, 15:38 Uhr

Für mich ein Ereignis zum Nachdenken, weniger zum empörten Anklagen.
1,5 Promille entspricht bei einer 55kg leichten Frau etwa 0,5l Wein Konsum. Wahrscheinlich ist jeder Herrenwanderer damit schon mal Auto gefahren und jeder hat schon mal eine rote Ampel genommen.
Andererseits ist keiner von uns in einer so vergleichbaren beruflichen Situation mit Vorbildcharakter.
Es fällt mir schwer hier eine eindeutige Position zu beziehen und ich finde es unangemessen - so wie es der Autor macht - mit dem erhobenen Zeigefinger auf die Moral zu deuten.

 

Webby, Mittwoch, 24. Februar 2010, 16:22 Uhr

Jedenfalls scheint es so zu sein, dass man nach solch einem "Sündenfall" mit einem gesellschaftlichen Druck leben muss, der offenbar nur schwer zu ertragen ist. Deshalb ist Margot Käßmann jetzt zurückgetreten. Und die dicke Claudia Roth meint dazu: „Natürlich ist es richtig Mist, was Frau Käßmann gemacht hat. Es ist richtig schlecht. Sie ist ja ein Vorbild, sie sollte auch Vorbildcharakter haben.“ Vorbildcharakter – das freilich ist etwas, was Frau Roth wohl niemals haben wird.

 

Schoko, Mittwoch, 24. Februar 2010, 16:53 Uhr

Naja, ich bin auch kein Fan von Frau Roth, aber sie hat sich halt bislang noch nicht erwischen lassen und kann so keinen Beweis für ihr Verständnis des eigenen Vorbildcharakters liefern. Ansonsten: Hut ab vor Frau Kässmann (die ich übrigens auch nicht so gut leiden kann) - ich wäre auch zurückgetreten.

 

Webby, Mittwoch, 24. Februar 2010, 16:56 Uhr

Schokomann zurück ins Glied! Sündigen darfst Du in Deutschland ... aber blooooß nicht erwischen lassen! ;-)

 
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