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Mittwoch, 03. März 2010, 08:20 Uhr

Erdachse verschoben, Tage werden kürzer

Das Erdbeben in Chile – es war das fünftstärkste, das je gemessen wurde – hat die Erdachse verschoben: um acht Zentimeter. Außerdem hat das Beben der Erde einen Drall verpasst – sie dreht sich jetzt etwas schneller. Die Dauer eines Tages hat sich um 1,26 Millionstel Sekunden verkürzt.

Ursache für die Beschleunigung der Erddrehung ist der Eistänzerin-Effekt: Wenn eine Eistänzerin bei einer Pirouette ihre ausgestreckten Arme anzieht, dreht sie sich schneller – die höhere Drehgeschwindigkeit ihrer Arme überträgt sich auf ihren Körper. Gleiches passierte am Samstag mit der Erde: Das Chile-Beben hat massenhaft Gestein ins Erdinnere verschoben, sogleich beschleunigte sich die Rotation des Planeten. Irgendwie ein Wunder, wo doch die Eisdecke auf der Erde rapide schmilzt!

Womöglich zeigt das Beben vom Samstag noch spürbare Spätfolgen – in Chile könnten Vulkane erwachen. Denn was den meisten Experten lange abwegig erschien, haben deutsche Forscher unlängst bewiesen: Erdbeben können Vulkane explodieren lassen. Wo soll das bloß noch hinführen?

Kommentare:

Geheimrat F, Mittwoch, 03. März 2010, 08:35 Uhr

Den Zusammenhang mit der Eisdecke habe ich nicht verstanden.

ansosnten sagt mir das vor allem, daß die Natur eben doch immer stärker ist.

 

Save The Planet Inc., Mittwoch, 03. März 2010, 10:11 Uhr

Eistänzerin > Pirouette drehen > aber AUF WELCHER EISFLÄCHE?

 

Schoko, Mittwoch, 03. März 2010, 12:45 Uhr

Das ist eine eindeutig von Menschenhand gemachte Katastrophe! Waldsterben, Ozonloch und Co2-Produktion haben die Erdschollen aufeinanderprallen lassen und jetzt haben wir Erdbeben, Tsunami und verkürzte Erdachsen. Hoffentlich gibt es bald eine rettende UN-Konferenz!!!

 

Webby, Mittwoch, 03. März 2010, 14:07 Uhr

Immerhin: In Kassel ist noch Leben!

 

Geheimrat F, Mittwoch, 03. März 2010, 14:14 Uhr

Oder: die Eisflächen schmelzen rapide - keine Eistänzerinnen mehr - keine Pirouetten - keine Verschiebung der Erdachse mit all den verheerenden Umweltkatastrophen mehr möglich.

Dann könnte die Menschheit Milliarden von Jahren glücklich in stabiler Umgebung leben.

 

Schoko, Mittwoch, 03. März 2010, 15:16 Uhr

NOCH!!!! Wird schwer werden, die Zukunft noch zu erleben - gewaltige Sonneneruptionen sollen für 2012 anstehen, da sind die menschgemachten Katastrophen nur noch Nebensache

 

O�Hara, Mittwoch, 03. März 2010, 15:30 Uhr

Ich kann Euch nicht mehr folgen...

 

Der Klimaforscher, Mittwoch, 03. März 2010, 19:47 Uhr

Endlich merkt man mal wieder, dass die beiden Brüder sind ... ;-)

 
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