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Freitag, 09. April 2010, 09:08 Uhr

Mehr Platz für Planck-Schule

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Die ehemalige Stätte präpubertärer Exzesse in der 7. Klasse (Joe Weider, D.D. und O’Hara), die zu Unterrichtsräumen seinerzeit umgestalteten Umkleidekabinen im Pavillon am kleinen Sportplatz der Planck-Schule, fällt einem Neubau zum Opfer. Auch das Häuschen des lieben "Wassereimer-Opas", der sich gegen die damalige Jugend zur Wehr setzen musste, wird Opfer des Baggerzahns. Wer erinnert sich noch: An das mit Stacheldraht (!) gegen Besteigen geschützte Basketball-Klettergerüst neben dem Pavillon, an unsere damaligen weiblichen Teenager, deren Entwicklung wir stauenend zur Kenntnis nahmen (Antje C., Steffi H., u.a.). An die qua Steineweitwurf-Wettbewerb über das Pavillon zerstörte Fensterscheibe des o.g. Opas, die aus der Klassenkasse bezahlt wurde (mutmaßl. Täter: bester Werfer D.D.)? Das waren noch Zeiten...

Kommentare:

Geheimrat F, Freitag, 09. April 2010, 10:49 Uhr

Don`t know nothing about that..... Hab mich damals aufs Lerrrrrrrrrnen konzentriert, heute aufs arrrrrrrrrbeiten
(bald aufs sterrrrrrrrrben?)

 

O�Hara, Freitag, 09. April 2010, 13:13 Uhr

O.k., ich geb zu: Der Beitrag ist eher was für die ehemallige 7b von Frau OStR´in Ruthekolck seelig. Aber, mein lieber Bushido, wer wird den bei dem Abriss eines Teils der alten Schule gleich selbst in Endzeitstimmung verfallen? Vorher umdenken: Landarzt á la Minister Rösler. Wäre das was?

 

Webby, Freitag, 09. April 2010, 13:24 Uhr

Welche Mittel nimmt unserrrrr Frrreund? Was meint Ihr?

 

Webby, Freitag, 09. April 2010, 13:25 Uhr

Das neueste Gerücht besagt übrigens, dass die ganze Schule abgerrrrrrisssen werrrrrrden soll ...

 

Geheimrat F, Freitag, 09. April 2010, 14:21 Uhr

Minister Rösler muss sich halt überlegen wie er die medizinische Versorgung in ländlichen Regionen aufrechterhält. Bei Ulla Schmidt hieß es dagegen immer das sei gar kein Thema. Einen Ärztemangel gebe es gar nicht, das sei nur eine Erfindung der KVen.

Auf die lange Sicht wird unsere medizinische Versorgung aufgrund der demographischen Entwicklung, - egal unter welcher Regierung, - entweder teurer oder schlechter. Momentan stehen wir im Vergleich zu anderen Industrienationen aber noch ganz gut da.

 

O�Hara, Freitag, 09. April 2010, 14:32 Uhr

Bushido sieht erfreulicher Weise immer Licht am Ende der Tunnel. Vielleicht müssen in Zukunft doch auch die "freien" Berufe umdenken. Wenn Landärrrrrzte gebraucht werden, muss das eben jemand machen nach Erhalt der Apporbation. Oder man muss das über die Preise der Kassenarzt-Sitze steuern o.ä. Klar, dass da die den Wanderern bekannte Wiskey-Wodka-Gegend gegenüber der privatversicherten Großstadtlage abfällt. Mal schauen, wieviel Solidarität wir noch erleben dürfen.

 

Wise Webby, Freitag, 09. April 2010, 15:35 Uhr

Vorsicht: Das Licht am Ende des Tunnels könnte auch von einem entgegenkommenden Zug stammen!

 

Schoko, Freitag, 09. April 2010, 16:53 Uhr

Kleiner Seitenhieb, König - Du kommst mir ein wenig zu staatsdirigistisch daher (... muss das eben jemand machen): wie bitte soll das denn der Staat durchsetzen, wenn es ihm schon bei den eigenen Bediensteten nicht ohne erhebliche Mühe gelingt, eine Versetzung an andere Dienststellen bzw. gar in andere Bundesländer zu veranlassen?

 

O�Hara, Freitag, 09. April 2010, 20:15 Uhr

Erstmal, lieber Schoko, bin ich sehr froh, von Dir zu hören. Hatte mir schon Gedanken gemacht. Bundesbeamte können im Bundesgebiet, Landesbeamte in den Ländern versetzt werden. Voraussetzung: Dienstliches Bedürfnis. Klar, dass das nicht allen Beamten gefällt. Auch Verwaltungsrichter in Hessen sind derzeit gefragt: Sollten sich nicht 40 (!) Kollegen bereit erklären, woanders zu arbeiten (Amtsgericht, Landgericht), wird erwogen, ein Verwaltungsgericht zu schließen. Das ist FDP life. Wegen der allgemein bekannten noch hinnehmbaren Arbeitsbelastung vertretbar (obwohl alle Bürger gegenwärtig einfach nur sofort Rechtsschutz erhalten und nicht warten müssen), aber natürlich kämpfen (fast) alle dagegen.
Ich will keinen Staatsdrigismus, aber wenn sich unsere Lebensgrundlagen so verändern (Demographischer Wandel > z. B. Schließung der Gyn im Klinikum Lindenfels/Odw. wg. Versicherungsprämien für Beleg-Gvnäkologen; 28.000,- statt 10.000,- per anno), dann muss der Staat irgendwann eingreifen. Auf den Speyerer Gesundheitstagen haben wir im März die Zukunft der ambulanten ärztlichen Versorgung diskutiert: "Volle Deckung", kann ich da nur sagen. Eine Lösung für die mangelhafte ärztliche Versorgung hatte niemand. In den letzten 60 Jahren hat alles immer irgendwie gepasst mit der "freien Wirtschaft" etc. Das sieht künftig nicht mehr so aus. Wir werden "weiße Flecke" in der BRD erhalten. Und das ist aus meiner Sicht eher eine Tatsachenfeststellung und keine Bewertung meinerseits. Leider.

 

Schoko, Samstag, 10. April 2010, 06:27 Uhr

Dein Beispiel der Justiz zeigt ja, dass selbst der Staat nur mit Tricks was durchzusetzen vermag bei seinen Beamten (ich bin mir sicher, würden einige von Euch versetzt, hagelte es Klagen vor Verwaltungsgerichten - und wie die ausgingen, das kann man sich ja denken ...).
ICH - im Einklang mit meinem Bruder - sehe nur zwei Lösungsmöglichkeiten für das Gesundheitssystem: entweder weniger Leistungen bei gleichbleibendem finanziellem Aufwand (wäre z.B. ja auch unter einer verstaatlichten Medizin denkbar) oder mehr finanzieller Input für "all inclusive". Warum wird eine solche grundlegende Frage nicht direkt an die Betroffenen zur mehrheitlichen Auswahl gestellt????

 
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