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Dienstag, 13. April 2010, 14:46 Uhr
Panzer für Afghanistan?
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DIe Fallschirmtruppe trauert. 3 Kameraden weniger. Am Karfreitag aufgefahren gen Himmel... Die Springerelite der Bundeswehr stimmt sich mit überlieferter Traditionsmusik auf die weitere Verteidigung der Freiheit am Hindukush ein.
Die Politik ist rasch bemüht, völlig unerwartete Insuffizienzen in Ausbildung und Ausstattung unserer seit 2003 tätigen Frontkämpfer auszugleichen. Entwicklunghilfeminister Niebel (FDP) sieht Gestaltungsspielräume für Auslandsinvestitionen und ruft fachkundig, wenn auch unzuständig nach der Panzerhaubitze 2000, der neue Wehrbeauftragte (FDP) will Leopard II Panzer einsetzen. "Die haben schon vor El Alamein gefehlt. Den Fehler machen wir kein zweites Mal." Kriegsminister Uffz. der GebJäg a. D. zu G. heißt den Einsatz schweren Geräts in den talibanischen Bergen töricht, aber auch er avisiert Support: "150-200 gepanzerte Fahrzeuge". Die Kanzlerin tröstet sie die Truppe: "Mutti ist bei Euch. Ich komme auch zur Eurer nächsten `friendly Feier’".
Kommentare:
Joe, Dienstag, 13. April 2010, 19:01 Uhr
Afghanistan ist ein heißes Thema. Mir fehlt natürlich ein bißchen die Kenntnisse der Details (wahrscheinlich ganz im Gegensatz zu unserem Korrespondenten O'Hara,der ja stets einem wandelnden Lexikon gleicht), aber soweit mir in Erinnerung ist sind die Deutschen damals nach Ende der offiziellen Kampfhandlungen im Jahr 2001 in das Land gekommen als Teil der ISAF, um Wiederaufaufbau-Arbeit zu leisten.
Nichtsdestotrotz wurden sie in der Folgezeit von denen bezüglich ihrer Geisteshaltung (leider nicht bezüglich der Waffen) dicht hinter der Steinzeit lebenden, fanatischen Taliban mehr und mehr in Kampfhandlungen verstrickt, so daß sie sich nunmehr in einem Zustand des Krieges befinden.
Da dieser Krieg jedoch nicht geführt wird, wie man früher Kriege führte, sondern durch eine schmutzige, hinterhältige Guerilla-Taktik, wird er trotz allen Bemühens letztendlich nicht gegen die Taliban zu gewinnen sein.
Die Frage ist nur, was getan werden sollte. Zwar hat man damals im Falle von Vietnam zu Unrecht an einen Domino-Effekt geglaubt, der dann nicht eintrat, doch sind die durch eine fanatische Religion angetriebenen Islamisten nicht mit den Asiaten zu vergleichen.
Der Islam ist m.M. nach eine sehr gefährliche Religion, die die Ursache für eine ganze Reihe Ernst zu nehmender Konflikte ist.
Natürlich könnte man die Deutschen Soldaten aus dem Land abberufen, aber ob dies die Lösung der Probleme wäre, darf bezweifelt werden.
O'Hara, Dienstag, 13. April 2010, 19:55 Uhr
2001 ist richtig.
Geheimrat F, Mittwoch, 14. April 2010, 06:43 Uhr
Stimmt
Geheimrat F, Mittwoch, 14. April 2010, 06:48 Uhr
Lieber Blutsbruder Joe,
für einen Richter, der nicht einmal die Tageszeitung und noch viel weniger politische Zeitschriften wie beispielsweise den Spiegel liest, bist Du erstaunlich gut informiert. Wie kommts?