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Donnerstag, 15. April 2010, 04:43 Uhr
Solidarität
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Zugegeben - der erste Denkansatz war der Truppe gewidmet (und meiner 1. Single-Schallplatte: Tony Orlando & Dawn, 1973). Aber die Herrenwanderer incl. des selbst von möglicher Auflösung betroffenen Verwaltungsrichters sind flexibel und wir wissen um die Kraft der Worte des Kaisers! Oder sollten wir uns in ihm getäuscht haben?
Kommentare:
Webby, Donnerstag, 15. April 2010, 06:55 Uhr
Joe – meine Solidarität ist Dir gewiss. Es muss auch weiterhin eine BÜRGERNAHE JUSTIZ gewährleistet bleiben (und das völlig abgesehen davon, dass der Audi A3 gerade auf längeren Strecken seine wahren Qualitäten entfaltet).
Joe, Donnerstag, 15. April 2010, 08:19 Uhr
Danke, Webby.
Wenigstens einer, der zu mir hält, seufz.
Aber mal im Ernst: Bürgernahe Justiz mit zeitnahen Entscheidungen - das ist das Stichwort. Auf ministerieller Ebene werden wir (die Justiz) dagegen nur als Kostenverursacher gesehen. Dabei vergessen diese A.l...r, daß sie mit ihrem Wasserkopf der ministeriellen Bürokratie selbst die größten Kostenverursacher sind.
Und die kontrolliert keiner. Außer vielleicht der Rechnungshof. Aber dessen Berichte nimmt ja keiner zur Kenntnis, da baut sich kein politischer Druck auf.
Schreib doch mal einen Brief an den Justizminister (FDP) und fordere den Erhalt des königlich-hessischen Amtsgerichts am Grenzgebiet zu Bayern.
M�inisterium (nach R�ckspr. m. RechnHof), Donnerstag, 15. April 2010, 08:49 Uhr
Bei der zunehmenden Mobilsierung der Bevölkerung (auch durch A 3), der Möglichkeiten der Klageerhebung per E-Mail und der erwogenen virtuellen Durchführung von Gerichtsverfahren (sog. "Cyber-Judges") ist die Schließung eines betriebswirtschaftlich nicht mehr haltbaren und sich durch einen beachtlichen Leerstand an Dienstzimmern nebst fachlichem Unvermögen einzelner Richterinnen auszeichnenden Gerichtsstandorts unverzichtbar. Außerdem geht der Direktor zur Jahresmitte in den Ruhestand; eine Sorge weniger. Die verbleibenden, leistungsstarken Kollegen werden sodann auf die Amtsgerichte Offenbach am Main, Hanau und Langen verteilt.
Webby, Donnerstag, 15. April 2010, 09:27 Uhr
Joe – dreigeteilt? Wohin kommt dann sein bestes Stück ... nach Hanau, Offenbach oder LANGEN (sic)?
Joe, Donnerstag, 15. April 2010, 14:18 Uhr
Ach Jungs, irgendwie muß man Euch gern haben.
Es ist ja nicht so, daß ich mir nicht darüber bewußt wäre, daß man auch im Alter noch offen für Veränderungen sein soll.
Doch was hier läuft ist mal wieder eine Geschichte aus dem Tollhaus und alles andere als sachgerecht. Andererseits mal wieder lehrbuchhaft, wie und warum welche Entscheidungen der Entscheidungsträger getroffen werden.
Es bestätigt meine Auffassung, daß - von der richtigen Warte aus betrachtet - alles von irgendwelchen Zufälligkeiten abhängt und von uns nicht beeinflußbar oder veränderbar ist.
Ich meine, allein das Argument, das Gericht sei betriebswirtschaftlich nicht mehr haltbar. Hallo? Der Kasten wurde für uns erst vor etwa 8 Jahren für viel Geld gebaut. Was passiert denn, wenn wir draußen sind? Was denkt Ihr denn, wie lange das Ding leer stehen wird? Könnte noch mehr dazu erzählen, interssiert aber wahrscheinlich eh keinen.
Falls doch, lest mal
www.op-online.de/nachrichten/seligenstadt/ohne-schaum-mund-708413.html
O�Hara, Donnerstag, 15. April 2010, 14:48 Uhr
Guter Artikel. Könnte auch ein VG in Südhessen betreffen.