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Sonntag, 20. Juni 2010, 08:42 Uhr

Die Welt, in der wir leben ...

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BP - British Petroleum.

Das Unternehmen erwirtschaftet in guten Zeiten einen Umsatz (2009: 239 Milliarden Dollar), der das Bruttoinlandsprodukt Portugals locker übersteigt.
Aus Kosten- und Zeitdruck traf das Unternehmen fünf hochriskante Entscheidungen, die am 20. April die Explosion auf der Bohrinsel "Deepwater Horizon" auslösten. Seitdem sprudeln täglich Tausende Tonnen Rohöl ins Meer!
www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,700872,00.html

Kommentare:

Pertolsilius Fackelmann (Topmanager), Sonntag, 20. Juni 2010, 09:16 Uhr

Ihr habt doch gar keine Ahnung, wie belastend Kosten- und Zeitdruck sein können.

 

T�ony Hayward, Sonntag, 20. Juni 2010, 10:50 Uhr

"Ich wollte mal ein Zeichen setzen, dass man wieder nach vorne schauen kann. Nachdem ich von meinen Pflichten als Krisenmanager entbunden wurde, "habe ich mein Leben wieder zurück bekommen". Das Öl sprudelt wahrscheinlich noch vier Jahre, da muss man jetzt nichts überstürzen. Deshalb habe ich an einer Segel-Regatta in England teilgenommen. Da ist das Wasser noch ganz toll sauber. Und ich habe den 4. Platz gemacht. Toll, oder?

 

Joe, Sonntag, 20. Juni 2010, 11:16 Uhr

Nun bitte keine Betroffenheitslyrik ...

 

O�Hara, Sonntag, 20. Juni 2010, 11:22 Uhr

Doch. Ich möchte mit diesen Worten einen Beitrag leisten, dass dieser Mensch (Hayward) damit lyrisch betroffen wird und erkennt, welch niederträchtige Arroganz darin liegt, an "seinem ersten freien Tag nach der Katastrophe" (BP-Pressemeldung) einen Segeltörn zu machen, während Tausende um ihre Existenz kämpfen müssen. Keine Frage, dass auch sich mal ausruhen muss. Aber nicht so. Ihn interessiert es nicht, was er mitverantwortet hat. Ich würde ihn in einem Schlauchboot im Golf von Mexico eine Woche kontrolliert treiben lassen. Vielleicht hilft das...

 

Joe, Sonntag, 20. Juni 2010, 11:57 Uhr

Es gibt da so eine nette Szene in dem letzten Bond-Film "Ein Quantum Trost": Bond setzt den Bösen in einer Wüste aus und gibt ihm nur eine Dose Motoröl mit, sozusagen als "Getränk" ...
://de.wikipedia.org/wiki/Ein_Quantum_Trost
Den Ausgang der Geschichte muß man sich in dem Film ansehen.

Wäre so mein Vorschlag.

 

Dr. Lyr, Montag, 21. Juni 2010, 07:31 Uhr

Die Welt in der wir leben!!!!!

 

Dr. Betroff, Montag, 21. Juni 2010, 07:33 Uhr

Dem würd isch e paaar uff de Backke schlaaache, so daß er völlig betroffe is.

 

Webby, Montag, 21. Juni 2010, 12:18 Uhr

Wir haben ja schon drüber gesprochen: Dieses Beispiel zeigt, wie gut Unternehmen sich auf mögliche Unfälle vorbereiten – nämlich mangelhaft (weil eine umfassende Vorbereitungen auf solche Eventualitäten einfach zu viel Geld kosten würde). Die Atomindustrie ist da meiner Ansicht nach nicht besser. Deshalb bin ich auch gegen eine Verlängerung der Laufzeiten und für eine engagiertere Förderung alternativer Energieformen. Es fehlt hier einfach oft am guten Willen, ein „Weiter so“ ist meist viel bequemer (und gewinnbringender). Shareholder Value rules!

 

Joe, Montag, 21. Juni 2010, 13:03 Uhr

Was schon Buddha erkannt hat:

Das Grundproblem allen Übels ist die menschliche GIER! Gier nach Geld und Reichtum, Gier nach Macht etc. In der Konsequenz bringt dies solche Auswüchse hervor.

Wir werden das nicht ändern. Jeder kann nur für sich selbst entscheiden, was für ihn wichtig ist und wie er leben möchte.

 

Webby-M�nch, Montag, 21. Juni 2010, 13:11 Uhr

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Die Gier, Montag, 21. Juni 2010, 13:39 Uhr

Joe Weider hat schon öfters rescht,
wenn er sprachlich vorgeprescht.
Mutiert zum Mönch am Wegesrand
er oftmals die Erleuchtung fand,
Gibt Tipps für Alterspräsidende,
wie sie ihrn Ehrensold verwende.
Jetzt prangert er zu Recht die "Gier"
drum jetzt dazu die Zeilen hier:

Ich kann es drehe wie ich will,
mei Herz, des so schnell net still.
Isch reesch misch uff, bei Alldaagsfraache,
die Umwelt schläscht mer uff de Maache,
die Reische reischer, die Arme arm,
des drückt mer däächlisch uff de Darm
die Zukunft, die wird mehr als düster,
es brennt kaa Kerz mehr un kaan Lüster

Mir selbst droht jetzt Evalution
traf ich vielleicht den falschen Ton?
Die Brüder Fritz, sie sinn verschwunde
mir hawwe sprachlich sie geschunde
des leescht sich des nach e paar Woche
dann komme se widder angekroche
so schnell gibt es kein Wand´rers Ends
You know, what I mean: "friends will be friends"

Bevor noch zwei, drei Jahr ´erum
sitze merr un gugge dumm
aus de Wäsch, die is ganz dreggisch
weil des ganze Wasser weg is.
Die menschheit wächst uff sibbe milliardde
un jeder will aus unserem Gardde
Eden ein Scheibe ab
ihr liewe Leut, des wird rescht knapp
wenn mir die Ressource deile
hoffentlich gibts dann kei Keile...

Weil für alle reichts halt net
drum is de best, ich bleib im Bett
un tröst misch bei dem ganze Frust
ich saachs Euch leis: mit Manneslust.
Wenn annern nach dem Mammon streewe,
such isch nach dem Glück im "Leewe".
Ob uff de Couch odder im Bett?
Wo find ichs nur - Isch waas es net.
Wie ich auch alsfort misch gerier,
sie bleibt erhalten mir: die Gier

 

Dr. Erek, Montag, 21. Juni 2010, 14:38 Uhr

Die Welt in der wir (noch) leben!!!!!!!!! kann ich da nur sagen.

Wem es solchen Spaß macht, der sollte seine Manneslust ausleben noch bevor es zur weltweiten Keilerei kommt. Es ist wahrscheinlich auch besser für die Psyche als ein ständiges Gejammere über Mißstände aller Art. Außerdem, wer weiß obs morgen noch möglich ist?.

 

Peter Pfizer, Montag, 21. Juni 2010, 14:53 Uhr

Auf solche Verse steh' ich!

 

Joe, Montag, 21. Juni 2010, 16:18 Uhr

Die einzige Gier, die ich geil finde:
die Sexuelle !!! Hechel, hechel.

 

Einer von denen, Dienstag, 22. Juni 2010, 19:30 Uhr

Der Mesnch ist das blödeste Tier auf diesem Planeten.
Er wird (als Masse) nie verstehen, daß der alte Kant schon recht hatte mit seinem kat. Imp.
Geiz ist geil, und Öl kann man fressen.

 
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