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Dienstag, 22. Juni 2010, 06:51 Uhr

Diplomat - Admiral - Insignia

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Die hoffnungsfrohe Meldung, dass BMW, Mercedes und Audi ihre Oberklasse-Modelle mit Blick auf die dortige Nachfrage nunmehr verstärkt in China absetzen, war schon fast Anlass für weitere zweifelnde, systemkritische Worte. Aber: Alles wird gut! Opel plant eine Welt-Karriere für den Insignia und erobert damit Marktanteile zurück, an die keiner mehr zu hoffen wagte. Mit verändertem Kühlergrill wird der Insignia Buick Regal in den Staaten auf die Straße rollen. Die Quartalszahlen stimmen wieder. Life goes on. Und ganz ohne Staatshilfe.

Kommentare:

Geheimrat F, Dienstag, 22. Juni 2010, 07:58 Uhr

Danke lieber Webby. Diesmal keine negative Botschaft.
Beinahe wäre Angie beim Versuch Wählerstimmen zu fangen eingeknickt und hätte GM finanzielle Zugeständnisse gemacht. Zum Glück gab es einen klugen Minister Brüderle der dagegen gehalten hat.

 

Wirtschafts-Webby, Dienstag, 22. Juni 2010, 08:13 Uhr

Der Beitrag war nicht von mir, sondern ganz offensichtlich vom weltoffen abwägenden O’ Hara! Brüderle ist in meinen Augen zwar eine Fehlbesetzung, aber in puncto GM halte auch ich die Entscheidung für richtig. Wir können nicht die ganze Zeit von der freien Marktwirtschaft reden und dann, wenn sich bestimmte Produkte am Markt schwer tun, gleich Staatshilfe leisten. Wenn ein Produkt keine Käufer mehr findet, dann muss es eben vom Markt verschwinden. So sind die Gesetze des Kapitalismus, mit dem wir alle 50 Jahre gut gefahren sind (was natürlich nicht heißt, dass an diesem System nichts auszusetzen wäre).

 

A�utor, Dienstag, 22. Juni 2010, 08:43 Uhr

Danke, lieber Webby...

 

Geheimrat F, Dienstag, 22. Juni 2010, 08:45 Uhr

Dann natürlich vielen Dank dem weltoffenen O-Hara. Auch das ist die Welt in der wir leben.
Ehrlicherweise muß ich hier aber auch etwas Skepsis anbringen. Ich bin nicht so vollkommen überzeugt, daß OPEL mit dem Insignia die Weltkarriere schafft. (Genauso wenig wie ich die Werbung: "Wir leben Autos" ernst nehmen kann). Aber OPEL greift an und setzt damit positive Signale.

 

O�Hara, Dienstag, 22. Juni 2010, 10:28 Uhr

Ich hoffe - wie wir alle - für Opel und damit für Rüsselsheim (auch für den Schweiger und nicht zuletzt auch für die dort niedergelassenen Urologen...).

 

Cicero, Dienstag, 22. Juni 2010, 10:55 Uhr

Die Hoffnung stirbt zuletzt.

 

Dr. Psycho, Dienstag, 22. Juni 2010, 13:19 Uhr

"stirbt" ist das passende Stichwort um die vorherrschende Grundstimmung bei einem Teil der Herrenwanderer zum Ausdruck zu bringen.

 

O�ptimist, Dienstag, 22. Juni 2010, 13:41 Uhr

He, Cicero, keine "Schwarzmalerei". Selbst große S´keptiker blicken insgesamt hoffnungsvoll in die Zukunft. Als Beispiel denke ich immer an einen Onkel von mir, der an Weihnachten 1944 geheiratet hat und einen Tag darauf wieder mit über 500 Kameraden nach Rußland loszog. 34 sind zurückgekommen. Da sind unsere Perspektiven doch etwas besser. Wenn es auch erforderlich ist, darüber zu diskutieren. Jedenfalls gibt es für mich keinen zwingenden Grund für umfassende Evaluationen....

 
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