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Sonntag, 01. August 2010, 13:14 Uhr

Nach 33 Jahren....

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...konnte der heutige König des Keyboards und der Kaffeehausmusik sein Fehlverhalten von 1977 wieder gut machen. Bei der Klassenreise mit der 12sb (Zeugen: Joe, Big F. und Stevie B.) nach Venedig waren seinerzeit irrtümliche 500 Lira (ca. 70 Pfg.) gut genug, um die Kapelle des Cafe Florian auf dem Plaza San Marco zur Aufführung von "Red Roses for a Blur Lady" zu bewegen. Heute bedarf es freilich keines Trinkgelds mehr. "Damit unsere Anteile sicher sind, erheben wir einen Zuschlag pro Gast für das Orchester", erklärte der "Pate" des Cafes. "Sonst bleibt nichts hängen. Wissen Sie, die Leute sind damals wie heute einfach kanuserig, besonderes die Deutschen. Da muss man gegensteuern." Die 6 Euro für die Band wurden gerne gezahlt, ebenso die Preise für eine Cola (8,50 €) und einen Capuccino (8,00 €). Weitere 10,00 € gingen an einen dahergelaufenen Karikaturisten, der sich an königlichen Vorlagen versuchte (Bild oben). Das Orchester "Florian" (Bild unten) schließlich erklärte sich mit "Cèst si bon" - alles ist (wieder) gut.
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Kommentare:

Frankieboy aus Amerika, Dienstag, 03. August 2010, 16:33 Uhr

Grandiose Anekdoten, mein Lieber! Wir sind - nachdem wir den phänomenalen Grand Canyon aus nächster Nähe betrachtet haben - jetzt wieder zurück an der Westküste und fahren heute in Richtung Monterey.

 

Dubai-Daum, Dienstag, 03. August 2010, 20:16 Uhr

John Steinbeck lässt grüßen ...

 

M�usiker, Mittwoch, 04. August 2010, 04:42 Uhr

Wie belesen doch manche Wanderer sind... Mir fällt ntürlich nur das Monterey International Pop Festival (1967) ein, auf dem die Kapelle "Florian" zugegebenermaßen keine Platz gefunden hätte. Es war der musikalische Auftakt zur sogenannten „Hippie-Kultur“ („Flower Power“, „Love and Peace-Generation“). Mehr als 200.000 Menschen besuchten das Festival. Janis Joplin wurde zum Star, Otis Redding ließ seine einzigartige Stimme erklingen. Einziger nennenswerter Schaden auf dieser frühen "Love (& Peace) Parade" war die von Jimi Hendricks selbst in Brand gesetzte Gitarre. Früher war alles besser...

 

Joe, Donnerstag, 05. August 2010, 16:07 Uhr

Monterey, Mensch Titte, da werden Erinnerungen wach.

Das ist doch der Ort in der Nähe von Pacific Grove, wo sich der berühmte Monarchfalter in Scharen niederläßt, allerdings wohl erst etwas später im Jahr.

Kalifornien ist einfach geil. Wünsche, ich wäre jetzt da.

Let's go surfin now,
everybody is learnin how,
....

 

D�reamer, Donnerstag, 05. August 2010, 23:03 Uhr

Monarchfalter... ein wahrhaft königlicher Beitrag. Danke, Joe. Und dann noch die Beach Boys ("... come on and safari with me"). Immerhin hat M. - ich denke dabei an Kyoto - auch was "japanisches": Es war die "Hauptstadt" von Californien von 1777 bis 1849 (unter spanischer bzw. mexikanischer Flagge). Beim googlen merke ich, wie endlos weit dieses Land ist. AUf einem Motorrad den Highway No. 1... das wär schon was... traumhaft.

 

Frankieboy aus Amerika, Freitag, 06. August 2010, 00:21 Uhr

Es ist tatsächlich endlos weit - und der Abschied wird mir schwerfallen. Ich komme gerade vom Strand in Santa Cruz, wo ich mich von den kraftvollen Wellen des Pazifik habe massieren lassen. Einfach herrlich hier. Morgen sind wir dann wieder in San Francisco - und am Samstag geht's - leider - schon wieder nach Hause.

 

B�each Boy, Freitag, 06. August 2010, 11:36 Uhr

"Catch a wave", enjoy "The Warmth of the Sun", speed up with a "Little Honda" or a "409", beware "The Little Old Lady from Pasadena" and have "Fun, Fun, Fun". Und... return save to "Schland".

 
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