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Montag, 13. September 2010, 06:36 Uhr

Die 20. Tour der Herrenwanderer: Erlebnisse im Hafen der Harmonie

Donnerstag, 9. September 2010
Die Herrenwanderer brechen für ihre 20. Wanderung nach Bad Karlshafen auf. Die Hugenottenfluchtburg bietet den Freunden qualifiziertes Obdach im„Hessischen Hof“ mit benachbarter ethnischer Ökonomie (Döner). Ein vom perfeggdesde Typ Organisator„Agila“ (Dr. Schoko) ab 18.00 h erwartetes, überwiegend koordiniertes Eintreffen der Trupps„Insignia“ (W.W. und van B., 18:06:10 h),„Zafira“ (Bushido, Titte, Dubai und„Back ist he King“ - O’Hara; 18:06:30 h) – beide mit Navi von Opel (schnellste Strecke), sowie„A 3“ (Joe; 18:35:45 h) mit Audi-Technik (kürzeste Strecke, ohne Autobahn, mit Fähre). Außer Konkurrenz:„B 200“ (Schlock, nach Einbruch der Dunkelheit, ohne Wertung). Eine unübersichtliche, indes reichhaltige Speisekarte liefert eine angemessene Auswahl für das erste Dinner (Tischdame: Lidia (NL)). Themen: Hulk, Sarrazin, Bundespräsident und diverses. Nachtruhe schon gegen 23.00 h. Altersangemessen (50 plus). Unverkennbar: Die Sehnsüchte von Joe und Dubai, in Krisensituation (vgl.„Fall Brunner“) dem Abschaum endlich mal zu zeigen, wo’s lang geht (hilfreich zum Verstehen für die Andersdenkenden: Joes cineastische Analogie zum Warnschuss im Film „Expendables“). Über allem schwebend: die„Katzenberger“ – eine im Brauenbereich gelaserte 23jährige Samtpfote, die vor allem Dubai-Daums Phantasie in buntesten Farben anzureichern scheint und von ihm in höchsten Tönen gepriesen wird.
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Freitag, 10. September 2010
Der Rücktritt Sarrazins raubt den Freunden ein Thema, nicht aber die Freunde an der sachlichen Diskussion. Muntere Gespräche beim Frühstück. Von Teilen der Truppe begrüßte Abfahrt mit dem Bus gegen 10.15 h. Ziel: Stammen. Daselbst Einweisung in die Benutzung von Kanadiern (Paddeln auf der Diemel, Unternehmen„Bogenschlag“). Rasch trennt sich die Spreu vom Weizen. Vorne weg die Leistungsboote Nr. 1 (Joe, Dubai und der für den fiktiv diskutierten Wegfall der weiblichen Art von Joe als Objekt der Begierde ausgewählte van B.) und Nr. 2 (Geheimrat mit den schweigenden Ingenieuren W.W. und Schl.). Weit abgefallen Boot Nr. 3 mit den zaghaft paddelnden Schoko und Titte und dem retardierend steuernden, königlich lagernden R’egenten der Vorjahre. Heftige Niederschläge zwingen schließlich zum Unterschlupf im Uferbereich und zur ungerechten Aufteilung der von Schoko mitgebrachten Hanuta-Ration. Bereits um 15.00 h Abholung der Boote Nr. 1 bis 3 und der Paddler Nr. 1 bis 9 und Verbringung nach Stammen zum Bier und Kaffee. Herrliches Grillbuffet und Salate lassen die Stimmung dann wieder steigen. Anschließend Bogenschießen bis 19.00 h zum Nachteil von Luftballons und einem Hirschmodell. Federführung: Bushido. Äußerst engagiert: Joe. Größtes Lob an den wahren Altruisten Dr. Schoko, der alle (!!!) Freunde zum Kanufahren, Bogenschießen und Grillbuffett einlädt! Der Weg zur Bushaltestelle wird durch den rückwärtigen Anblick zweier selbsterkorener Dorfschönheiten„beschwert“.„Kleines“ Abendessen im Hessischen Hof (Service: Isolde (Chefin), Lidia, und Sarah). Highlight: Schlocks Hinweis auf das Spiel der Deutschen in Cordoba 1978. Ausgeschieden: W.W. (Nachtruhe), verspätet am Tisch: O’ Hara (Zwischentief).
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Samstag, 11. September 2010
Abmarsch 10.00 h (ca. 18 km). Durch das beschauliche, aussterbende Bad K. über die Weserbrücke. Nach 45 Minuten scheidet der König aus und läuft zurück (Lendenwirbelschmerz). Nach ersten Zweifeln wird klar, dass das beklagenswerte Gesamtgewicht kaum die Ursache hierfür sein kann, mussten doch W.W. (Rückenschmerzen passim) und Joe W. (Kniebeschwerden, Abbruch Baybachtal 2003) auch schon kleinbeigeben. Die Nichtteilnahme an der Wanderung, die - angetrieben durch Turbo-Schlock – in gut fünf Stunden zum idyllischen Hotel Otto (Mittagessen) und zurück führt, wird dem abgebrochenen König indes durch eine zweistündige Thaimassage versüßt (weitere Details nicht bekannt). Kaffee und Eis mit Weserblick zur üblichen Stunde (16.00 MEZ) mit dem Gros der Truppe. Weiter ausgeschieden: Pacemaker Schlock (Distanzfieber). Die besonderen Biorhythmen geschuldete Eigeninitiative von Joe und Dubai eröffnet den beiden Unika ein eigenes Zeitfenster. Ohne die Vorgenannten und ohne den Opel-Retter Zabel (Zwischenruhe) genießen die verbleibenden fünf die„Wesertherme“ (Sauna auf einem Schiff, Solewasser (bis 12%), Grundschullehrerinnen aus Kassel und Soltau). Zum Abendessen (neue Kraft: Claudia) werden die nur noch 8 Freunde in den hintersten Raum der Gaststube verbracht (nicht digitalisiert). Die nur unzureichende Klärung drängender, daktyloskopischer Fragen bei der Einreise in die USA und die noch offene Deutung von V.S.O.P. ändern nichts an der grundsätzlichen Besinnlichkeit des Abends, der um 22.45 h zugunsten der TV-Darbietung des Boxkampfes Dr. Wladimir KlitschKO vs. Peter from Nigeria in das Zimmer des Geheimrates disloziert wird. Zuvor eine heimische Schnapsrunde von Chefin Isolde. Die Kontaktaufnahme mit einem 7-köpfigen Börsenteam (weibl.) entfiel. KO-Sieg Klitschko in der 10. Runde. Nachtruhe around midnight.

Sonntag, 12. September 2010
Letztes Frühstück unter Würdigung von„Ben Still“ durch Bushido und Bestimmung von W.W. zum Tourmaster 2011. Abfahrt gegen 10.00 h mit nochmaligem Dank an Dr. Schoko.

Kommentare:

Webby (komplett entm�llt), Montag, 13. September 2010, 11:09 Uhr

Kollektiver Dank (überbracht von Frank) an den spendablen Organisator dieser formidablen Tour, verbunden mit den frohen Versen:

So nimm’ denn Dein Paddel
und paddel’ ’ne Rund’
denn paddeln, mein Lieber
das ist sehr gesund!

 

Scheich Dubai, Montag, 13. September 2010, 12:45 Uhr

Schön war´s!

 

O�Hara, Montag, 13. September 2010, 13:04 Uhr

Alles lief doch wie geschmiert,
weil es war organisiert,
tip-top und auch ansonsten - logo -
von uns´rem lieben Dr. Schoko.
Keiner musste früh aufstehn
Thai Massage, wenn andere gehn
Auch musste niemand sich zerreißen
jeder konnt´ in Ruhe Sch... peisen.
das war ne Tour, wie ich sie mag.
Danke, Ulrich - "Bogenschlag".

 

Joe, Montag, 13. September 2010, 23:08 Uhr

Unerreicht wie immer, die Zusammenfassung von O'Hara.

Allerdings gefällt mir sein kleines Gedicht am besten, denn es beschreibt die Tour mit Kürze und Würze so, wie auch ich sie empfunden habe: gut organisiert, mit komfortabler Unterkunft, nettem Programm, und genügend Zeit am Morgen.

Schade, dass es am ersten Nachmittag geregnet hat, und am zweiten Schlock offenbar der Treiber war.

Alles in allem aber wieder mal ein schönes Beisammensein, dem Organisator sei gedankt!

 

Geheimrat F, Dienstag, 14. September 2010, 07:37 Uhr

Lieber Dr. Schoko,

habe die Tour in allerbester Erinnerung. Das Programm war ausgewogen, abwechslungsreich und originell, die Unterkunft hatte Charme und war sauber mit gutem Preis-Leistungsverhältnis, die Wandertruppe ist allérdings komplett schräg. Der einzige seriöse Teilnehmer war ich wohl selber und habe mich daher manchmal gefragt: Was soll ich eigentlich hier noch?
Naja, alter Gewohnheit folgend werde ich Wohl oder Übel nächstes Jahr vermutlich wieder dabei sein.

 

LeSchlock, Dienstag, 14. September 2010, 10:16 Uhr

Lieber Ulibub!
Klasse Wanderung, und dafür vielen Dank dem Organisator und Spender.

Einziger Kritikpunkt war vielleicht das Fehlen der Kanutinnen die uns allen eine entspannte Reise wie eurem Steuermann ermöglicht hätten. Wäre dann ein sechser Kanu geworden.

Schräge Gestalten sind mir, mit Ausnahme eines Urologen, keine aufgefallen, fahre daher nächstes Jahr wieder mit.

 

ww, Dienstag, 14. September 2010, 14:38 Uhr

@Schoko: nochmals vielen Dank für die tolle Tour und die Einladung.

@alle: mache nächstes Jahr auch mit.

 

Schoko, Dienstag, 14. September 2010, 15:53 Uhr

Vielen Dank an alle für die lobenden Worte. Freut mich, dass es Euch gefallen hat. Hohes Lob i.Ü. für die auf höchstem Niveau praktizierte Dichtkunst und natürlich die treffsichere Berichterstattung des Königs - Chapeau!!!
Ein adäquat gereimtes Pendant ist mir leider in der Kürze der mir zur Verfügung stehenden Zeit nicht möglich! Sorry!

 

O�Hara, Mittwoch, 15. September 2010, 11:55 Uhr

Wir kommen wohl langsam aber sicher in das Alter, in dem goldgerahmte und mundgemalte Bilder mit gülden schimmernder Schreibschrift zur besonderen, nachhaltigen Betonung der tatsächlich spürbaren Harmonie resp. des nicht unharmonischen Miteinanders geboten scheinen. Dem HarmonyMaster ein Dankeschön für die Neugestaltung des Eingangs zum Forum.

 

Webby, Mittwoch, 15. September 2010, 11:57 Uhr

Schräge Vögel brauchen schräge Bilder!

 

Geheimrat F, Donnerstag, 16. September 2010, 06:14 Uhr

Bin dagegen unsere wertvollen Gold-Resourcen für so`n Scnick-Schnack zu verbrauchen. Das Gold fehlt dann späteren Gerationen für die wirklich wichtige Dinge!!!

 

Peter Lustig, Donnerstag, 16. September 2010, 07:33 Uhr

Wenn wir Deiner nachhaltigen Schreibweise folgen, dann fehlt den "Gerationen" schon heute was ...

 

Geheimrat F, Donnerstag, 16. September 2010, 14:11 Uhr

...hat wohl was mit Geriatrie zu tun...oder anders formuliert mit nachlassender (nicht nachhaltiger) Hirnleistung des geheimen Rats. (macht mich "ein Stück weit" nachdenklich).

 

K�lassenkemarad, Donnerstag, 16. September 2010, 14:27 Uhr

Vielleicht auch nur eine kleine, verzeihliche "ohrtographische" Schwäche wie damals in der 12sb...

 
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