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Montag, 27. September 2010, 16:52 Uhr
Fat Burner
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Zukunftssorgen beim König. Abspecken ist (erneut) angesagt. Weil die Französin Danielle P. zu dick war (140 kg; BILD berichtete), konnte sie nicht wie gewünscht eingeäschert werden, da die Öfen der Krematorien zu schmal waren. Die Hinterbliebenen wollen nun wegen Diskriminierung klagen. Zwar liegt das königl. Gesamtgewicht deutlich unter 140 kg, gleichwohl löste diese Meldung bei Hofe und vor dem kgl. Kühlschrank allenthalben Entsetzen aus. "Wohin, wenn’s soweit ist?", lautet die jederman betreffende Frage. "Vielleicht hilft die Erderwärmung in 40 Jahren bei der kollektiven Selbstverbrennung", äußerte der Endzeit-Experte L. Emming. Ein Brain- bzw. Burn-Storming der Wanderer könnte helfen...
Kommentare:
The Cremator, Montag, 27. September 2010, 17:35 Uhr
Deutlich?
The Crematorand, Montag, 27. September 2010, 19:58 Uhr
Jedenfalls mehr als ein "Deut". Von den verschiedenen Bedeutungen des Wortes "deutlich" (betont, ausdruecklich, emphatisch, klar, stark, eindringlich, akzentuiert, immens, erheblich, ausgepraegt, betraechtlich, signifikant, hervorgehoben, hochgradig, auffällig, fühlbar, merklich) könnte "fühlbar" am ehesten passen ;-)
Geheimrat F, Dienstag, 28. September 2010, 07:22 Uhr
Wie siehts denn mit den Kapazitäten deutscher Krematorien aus? Würde mich ´tatsächlich interessieren (wenns den Autor nicht zuviel Zeit kostet). Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit liegen auch bei uns schon Urteile zu diesem Thema vor, oder?
Webby, Dienstag, 28. September 2010, 07:56 Uhr
Das Thema ist mir zu heiß.
Geheimrat F, Dienstag, 28. September 2010, 08:30 Uhr
Das Verbrennen von Leichen ist mit einem starken CO2 Ausstoß verbunden und wird daher vermutlich (sollte sich bei der derzeitigen Wählergunst nicht ändern) in naher Zukunft sowieso verboten.
CO2 Hara, Dienstag, 28. September 2010, 09:08 Uhr
Die Kapazitätsberechnung folgt, wenn Du den Armutsbericht gelesen hast.
R�apid Fire Judge, Dienstag, 28. September 2010, 10:49 Uhr
Das wird ja doch nix - mit dem Armutsbericht. Außerdem habe ich die deutsche Anwort auf "Übergewicht" und "Feuerbestattung" schon gefunden: Das Sozialgericht Aachen hält die erhöhten Bestattungskosten für die Einäscherung eines Übergewichtigen (über 170 kg; größerer Sarg [799 €]; mehr Verbrauchsmaterial; Überführung mittels Spezialfahrzeug nach DIN 75081, etc. pp.) für sozialhilfefähig. Und aktuell gibt es sogar noch 5 € mehr im Monat für die (Ab)Lebenden. Deutsch gutt...
O�Hara, the Singher, Dienstag, 28. September 2010, 14:51 Uhr
Natürlich hat Geheimrat F. (vgl. oben 10:30 Uhr) recht: Robin Sircar hat 2002 die "Untersuchung der Emissionen aus Einäscherungsanlagen" (Diss. Dr.-Ing.) in der BRD durchgeführt. In der Tat ergibt sich hieraus einbeachtlicher Optimierungsbedarf bei Kremationen mit Blick auf den CO2-Ausstoß. Drastischer ist es indes in Indien. Die dortigen Bestattungsriten heizen das Klima mächtig an: Ca. 8,5 Mio. Hindus werden jedes Jahr an der freien Luft verbrannt. Dafür werden ca. 50 Mio. Bäume gefällt; bei entstehen rund 8 Mio Tonnen CO2. Eine neu entwickelte Methode, die den Holzverbrauch und CO2-Ausstoß um 60 Prozent verringert, wird von den frommen Hindus jedoch nur zögerlich angenommen. Religionsfreiheit contra Umweltschutz. Schade, dass unser Indien-Experte van B. nichts dazu beitragen kann.
Ingenieur des Maschinenbaus, Dienstag, 28. September 2010, 18:51 Uhr
Verstehe die Berechnungsgrundlage nicht: Eigentlich muesste bei mehr Fett = Brennstoff ein Kostenvorteil vorliegen und daher geringere Gebuehren anfallen.