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Donnerstag, 09. Dezember 2010, 19:28 Uhr
Tres Faciunt Collegium
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Die Unbillen der Witterung - wie von H. Rüd weiland besorgt - haben der Herrenwanderer-Weihnacht einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nur drei Teilnehmer (s. Bild oben) haben es durch das Wetterchaos geschafft und sind im Weißenburger Hof eingetroffen. W.W. ist eigens aus U.S.A. angereist und hätte das Ziel nicht erreicht, hätte die Maschine nicht in WI-Erbenheim notlanden können. Big "Secret" und Titte sind gelaufen (Halbmarathon, mit Spikes). Eine schriftliche Entschuldigung liegt der Red. nur von Joe W.W. zur Prüfung vor. Alle weiteren Details müssen von den Teilnehmern der "Triple Goose Gang" berichtet werden...
Kommentare:
Scheich Dubai, Freitag, 10. Dezember 2010, 08:29 Uhr
Die "Unbillen der Witterung" konnten Dr. Bender nebst den chauffierten Scheich nicht davon abhalten, trotz Wetterunbillen und Parkplatzmangel, die Runde im Weißenburger Hof - mit ca. halbstündiger Verspätung - auf abschließend Fünf zu erhöhen!
Gustav Webby Gans, Freitag, 10. Dezember 2010, 09:03 Uhr
Also, das war so: Zunächst saß Webby alleine mit sechs Bestecken da. Das ging etwa 20 Minuten so. Während dieser Zeit rief Joe an und quäkte Entschuldigungen durch den Hörer. Von Schneechaos und "tut mir leid" war die Rede. Webby beendete das Gespräch mit den Worten: „Joe, mach' Dir nicht ins Hemd. Andere haben sich den Termin falsch eingetragen oder sind einfach nach USA verschwunden, da musst Du Dich nicht lang und breit entschuldigen – zumal, wenn's schneit.“ Plötzlich stand der Organisator der Fete – Small Bushido (Namensänderung wegen zu geringem BMI) – im Raum, während die Wirtin rief: „Also wenn Sie jetzt nur zu zweit sind, meine Herren, dann haben wir ein Problem!“ Die betretenen Mienen von Bushido und Webby hellten sich jedoch schon bald darauf auf, als plötzlich – wie eine Erscheinung – der quietschgelb gekleidete Wiedehopf das Etablissement betrat. Webby sagte: „Was machst Du denn hier? Wir dachten, Du wärst in den USA und haben gerade schon kräftig über Dich hergezogen!“ Beredtes Schweigen war die Antwort, dann kam raus, dass Hopfi die Reise in die Staaten eigens für das Gänseessen abgesagt hatte. Volle Rehabilitierung! Da klingelte erneut ein Handy: O’ Hara meldete sich aus seinem Hotelzimmer in Speyer, wo er vorgab, noch "arrrrrbeiten" zu müssen. Nach einigen gewichtigen Worten wurde er dann weggedrückt. Wenig später kam schließlich die Fahrgemeinschaft an: Van Benderchem (der an diesem Abend mehr schwieg als sprach) und der Scheich (wie immer ganz in schwarz), der sich eine Auszeit von seinem geregelten Tagesablauf gönnte und dem roten Wein zusprach (wie übrigens auch Bushido und Titterich, während der dicke van B. und sein Pendant Hopfi Hopfen und Malz bevorzugten). Zum Essen: Die Gans war gans besonders lecker, dazu hervorragendes Rotkraut, Pfanni-Knödel, Rosenkohl und Maronen. Und natürlich Unmengen brauner Soße. Da tanzten die Kalorien nur so auf den überladenen Tellern rum – drei Mal Brust und zwei Mal Keule wanderten in die Herrenmägen. Nur zweieinhalb Stunden dauerte das Spektakel insgesamt; gegen Ende verblüffte der Scheich noch mit einer Lobeshymne auf den Psychologen Klaus G. Nouvertné, der die Menschheit davon in Kenntnis gesetzt hat, dass Günther Jauch ein verklemmter Typ ist, der ungern Gefühle zeigt und in Hotels immer ganze Etagen mietet, damit er sein Alleinsein zelebrieren kann. Verstörte Gesichter in der Runde konnten den Dozenten Daum nicht irritieren. So war der Abend kurz nach 22 Uhr vorbei – und als die Herren auf die Straße traten, da sahen sie, dass es nicht mehr weiter geschneit hatte und die Straßen frei waren. Entsprechend erleichtert, aber durch die Gans beschwert, fuhr man schließlich den heimischen Betten entgegen.
Scheich Dubai, Freitag, 10. Dezember 2010, 14:45 Uhr
Essentieller Nachschlag zum Essen: Titte überließ generös dem Scheich die Titte, bevor sie sich im Schenkel verbiss! Besten Dank hierfür nochmals, lieber Frank!
Übrigens: Prof. Dr. Nouvertné ist nicht Psychologe, sondern Psychiater. Und Herr Jauch ist vielleicht auch verklemmt, nach Ferndiagnose von Nouvertné jedenfalls eine hochvulnerable Persönlichkeit (= Tendenz zu BASIS-Störungen/ausgeprägter Diskriminationsschwäche) und deshalb signifikanter Weise stärker gefährdet, an einer Psychose zu erkranken, als Menschen mit niedriger Vulnerabilität!
G�nther J., Freitag, 10. Dezember 2010, 15:20 Uhr
Halt's Maul, Du Scheich. Sonst klemm ich Dir was ab, nachdem ich Dich auf der leeren Hoteletage dingfest gemacht habe!
O`Hara, Freitag, 10. Dezember 2010, 15:54 Uhr
Schade, dass ich nicht dabei sein konnte... Andererseits: eine evaluative Auszeit hat noch keinem geschadet, außerdem bin ich offensichtlich drohenden BASIS-Störungen ebenso aus dem Weg gegangen, wie einer aktuellen und eher peinlichen Bewertung meines BMI und der unzutreffend (aber nachvollziehbar) eingeschätzten (Nicht)Gefährdung durch Straßenglätte.
Joe, Freitag, 10. Dezember 2010, 16:15 Uhr
Isch kann nur nochmals versichern, daß isch meine Absage sehr bedauere. Aber nach der zwischen 17.00 Uhr und 18.00 Uhr gegebenen gestrigen Sachlage war diese Entscheidung vernünftig, wenn im Nachhinein betrachtet (wenn man immer schlauer ist) auch nicht unbedingt notwenig.
Trotzdem: So gerne ich gestern mitgefeiert hätte - lieber einmal umsonst abgesagt, als nachher im Graben gelandet. Man muß bekanntlicherweise an solchen Unfällen wegen winterlicher Glätte gar selbst schuld sein, es genügt ja, wenn ein anderer einem reinfährt.
Hoffe sehr auf eine baldige Gelegenheit, das Treffen ein wenig nachholen zu können.