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Sonntag, 06. Februar 2011, 06:51 Uhr
Fritz Bauer - Tod auf Raten
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Keine Nackerten und auch keine Burka - dennoch ein mehr als bewegender Film der Regisseurin Ilona Ziok über Leben und Werk von Fritz Bauer (1903-1968), bis zu seinem Tode hessischer Generalstaatsanwalt, bekannt durch die Rehabilitierung der Männer des 20. Juli 1944 im Remer-Prozess 1952, die Unterstützung der Ergreifung von Adolf Eichmann durch den israelischen Geheimdienst 1960 (der deutshen Justiz hat er die Informationen wohlweislich nicht gegeben...) und die Frankfurter Auschwitz-Prozesse. Die Wiederkehr der Erkenntnis, dass die deutsche Nachkriegsjustiz von alten NS-Kämpfern durchsetzt war, ist nachhaltig erschütternd! Gestern Abend lief der Film im Club Voltaire in Frankfurt, mit Zeitzeugen, der Regisseurin und ergreifenden Szenen bei den Weggefährten Bauers im Publikum. Besonders wertvoll, wenn auch nicht unkritisiert! Nicht nur für Cineasten.
Kommentare:
Go Homerat F, Montag, 07. Februar 2011, 10:27 Uhr
Wieso Tod auf Raten. Soll das eine Anspielung auf uns Herrenwanderer sein? Das wäre dann wirklich nachhaltig erschütternd!
O�Hara, Montag, 07. Februar 2011, 14:30 Uhr
Keine Anspielung. Lies´ einfach den Link zum Film, Thomas. Und lies ein bischen über Fritz Bauer und Eduard Dreher (> google). Dann verstehst Du vielleicht den Titel.
Ex-Webmaster, Montag, 07. Februar 2011, 21:53 Uhr
... der Link funktioniert ja leider nicht.
O�Hara, Dienstag, 08. Februar 2011, 00:38 Uhr
Eingabe: www.fritz-bauer-film.de. Das wird bei mir auch bei dem (tatsächlich nicht verbindenden) Link angegeben. Die Homepage findet man aber auch über Google (> Fritz Bauer Film).
O�Hara, Dienstag, 08. Februar 2011, 11:37 Uhr
Vielleicht überfordert das Thema. Oder es frisst zuviel Zeit.