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Samstag, 19. Februar 2011, 09:06 Uhr

Wer konnte denn das wissen...

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.. das man als Abgeordneter des Deutschen Bundestages dessen "Wissenschaftlichen Dienst" gar nicht zum wissenschaftlichen Dienst ohne Waffe verpflichten kann.

Kommentare:

Dr. Dr. Webby, Samstag, 19. Februar 2011, 16:56 Uhr

Ich will ihn nicht verteidigen, zumal er offenbar schon "gerichtet" ist. Tatsache aber ist: von G. ist einer der wenigen deutschen Politiker, die völlig autark handeln können und sich nicht wie Pattex an ihr Amt klammern müssen. Deshalb hat er schon so oft erfrischend anders gehandelt und geredet. Dass er seine Doktorarbeit nur abgeschrieben und nicht - wie viele andere - gekauft hat, macht ihn nicht unbedingt unsympathisch. Zumal er ja nie praktizierender Arzt werden wollte. Im Übrigen bin ich sehr gespannt, wievielen Doktortiteln die jetzt neu etablierte Internet-Plattform „GuttenPlag Wiki“ noch den gleichnamigen Hut von Kopf (ent-)zaubern wird!

 

L�ehrbeauftragter, Samstag, 19. Februar 2011, 17:55 Uhr

Einspruch, lieber Webby. Richtg ist, dass KT (neues Wortspiel: Titelverteidiger" - das passt...) erfrischend gut Politik macht. Ich bin indes sehr überrascht, dass das "Abschreiben" o.k. sein soll. KT hat vor allem deshalb reüssiert, weil ihm die Bürger Vertrauen entgegenbrachten. Da hat er jetzt ein Stück Arbeit vor sich. Und: "als Arzt praktizieren"? Er hat in Jura kopiert, ähhh....promoviert. Eine Approbation beinhaltet das nun nicht. Ein fahles Licht fällt auch auf die Uni Bayreuth und die dortigen Gutachter seiner Arbeit (Bestnote: summa cum laude). Wer hat die Diss. geprüft? Und wie? Eine Plagiatsoftware hat man offensichtlich nicht verwandt. So was gehört sich ja auch nicht, bei einem solchen Ehrenmann. Immerhin hat KT nach § 7 Abs. 3 und § 8 Nr. 6 der PromO Uni Bayreuth sein Ehrenwort, ich wiederhole "sein Ehrenwort", gegeben, dass er die Dissertation selbständig verfasst und keine anderen als die von ihm angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt hat. Vielleicht war die Uni allein stolz, einen "Frh. zu G." zu promovieren?

 

Dr. Dr. Dr. Webby, Samstag, 19. Februar 2011, 20:39 Uhr

... das mit dem praktizierenden Arzt war natürlich ein Späßle. Ich will Herrn (Dr.) von G. auch nicht übermäßig in Schutz nehmen. Unsere übrigen "Amtsträger" werden schon froh sein, wenn sie ihn - den Bundeskanzler-Aspiranten - endlich weggemobbt haben. Mutti in vorderster Front. Für jeden Supermann liegt irgendwo ein bisschen Kryptonit ... man muss nur lange genug suchen. Das Empörungspotential in deutschen Landen ist unverändert hoch ... das Establishment weiß das zu schätzen!

 

O�Hara, Montag, 21. Februar 2011, 06:22 Uhr

Die FAZ am Sonntag hat erstaunliche Kritik an KT zum Ausdruck gebracht (kommt so rüber wie ein "Kleiner Blender"). Aufgeblasener Lebenslauf etc. Allein auf die SPD (in HH) ist Verlass. Und auf die Liberalen. Dank Guido W. sind sie in die Bürgerschaft der Hansestadt eingezogen.

 

Dr. Dr. Dr. Dr. Webby, Montag, 21. Februar 2011, 10:29 Uhr

Ich denke, dass Doktortitel in Deutschland seit vielen Jahren inflationär vergeben werden. Mediziner erhalten sie in vielen Fällen als Bonus zum Studienabschluss und andere heimsen den Titel ein, weil sie sich z. B. mit dem Seelenleben des Holzwurms und seinen Auswirkungen auf die Gesellschaft beschäftigen. Wieder andere – wie der zur Zeit viel zitierte von G. – liefern eher ein Quellenpatchwork ab, ohne großartigen originären Gehalt. Der Doktortitel ist mittlerweile etwa so viel wert wie das Bundesverdienstkreuz. Das kriegt ja auch jeder Depp.

 

Universit�t Bayreuth, Montag, 21. Februar 2011, 11:59 Uhr

... verleihen wir hiermit in Anerkennung seiner Verdienste um die Ethik in der Wissenschaft Herrn Dr. Dr. Dr. Dr. Webby den Titel eines "Dr. eth. h. c."

 
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