Dienstag, 15. Juni 2010, 20:53 Uhr
Ein mal noch ...
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Ein mal muss es noch sein, dann sollten wir uns wieder leicht verdaulicheren Dingen zuwenden, bevor sich noch andere evaluieren.
Zur ernsthaften Beschäftigung mit dem Thema "Arm und Reich", Sparpaket der Regierung etc. hier eine kleine Auswahl, angeführt vom Link zur DIW-Studie zum Download in pdf.Format:
www.heute.de/ZDFheute/download/0,6741,7016429,00.pdf
www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,8079205,00.html
www.heute.de/ZDFheute/inhalt/3/0,3672,8079139,00.html
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,700732,00.html
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699227,00.html
Baaf, daß war's. Jetzt kann sich jeder seine eigene Meinung bilden, und ... wie sage ich immer: ändern können WIR sowieso nichts. (Oder doch?)
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Dienstag, 15. Juni 2010, 12:33 Uhr
Gauck warnt vor Rot-Rot-Grün
Joachim Gaucks Kandidatur als Bundespräsident hat viel Begeisterung entfacht, aber es gibt auch Ablehnung. Auffällig ist freilich, dass Gauck nicht so holzschnittartig taktiert wie viele andere Politiker. In einem Interview mit„Spiegel Online“ geht er jetzt hart mit der Linkspartei ins Gericht - obwohl er sie eigentlich für die Wahl in der Bundesversammlung braucht.
Auf die Frage, ob er das Sparpaket richtig findet, lautet seine Antwort: „Ich finde es richtig, zu sparen. Aber ich kann es nicht fair finden, dass diejenigen, die beim Sparen kaum etwas merken würden, rücksichtsvoller behandelt werden als die anderen, die es empfindlich trifft.“
Wer sich direkt informieren möchte: Das Interview ist jetzt auf„Spiegel Online“ zu finden.
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Sonntag, 13. Juni 2010, 06:02 Uhr
Quo usque tandem abutere....
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...Mutti patientia nostra?
Das Kanzleramt lässt ohne Absprache im Innen- und Justizministerium Gutachten über zu Guttenberg erstellen. Muttis Machterhaltungs-Mechanismen. Der Schoß scheint fruchtbar noch, aus dem sie kroch: Besser hätte es das MfS in der DDR auch nicht gekonnt. Wenn die Kürzung des Elterngeldes für Harzt-IV Empfänger schon aus den eigenen Reihen (CDU-Sozialausschüsse) kritisiert und eine Lasrtenverteilung auch auf breitere Schultern angemahnt wird, stimmt dies bedenklich. Die Wahrnehmung einer erhofften (außen)politischen Bedeutung des "gewählten" Vorsitzenden der FDP (Zitat: Leutheuser-Schnarrenberger) auf dem Bild oben links gelingt gegenwärtig beim besten Willen nicht. Immerhin schätzen ihn noch 24% der Bevölkerung (U. Priol: 24% - ach, Du liebe Zeit, immer noch so viele, des is ja furchtbar). Vielleicht kommt er heute abend in der Halbzeitpause zur Geltung. Ohne erkennbare Funktion: Brüderchen Wirtschaftsminister. Im Nebel: Niebel u.a. Meine Wette (damit ein bißchen Spannung aufkommt): Neuwahlen noch vor der Herrenwanderung. Dafür eine Runde Ramazotti (Titte: Kamillentee).
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Freitag, 11. Juni 2010, 06:57 Uhr
Die redlichen Atomstrom-Herren
Das Sparpaket wird konkret: Die Energiekonzerne sollen künftig eine neue Steuer zahlen, werden die Kosten aber wohl den Verbrauchern aufbürden. Experten zufolge sollte eine vierköpfige Familie damit rechnen, rund 60 Euro im Jahr mehr für Strom bezahlen zu müssen. Das berichtet die "Hamburger Morgenpost" unter Berufung auf Branchenkenner des Internetportals Verivox. Grundlage der Berechnung sind Äußerungen eines Sprechers des Bundesfinanzministeriums, wonach eine Strompreiserhöhung um 1,5 Cent je Kilowattstunde realistisch sei.
Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Bärbel Höhn, warf dem Finanzministerium in der "Hamburger Morgenpost" vor, es lade "die Konzerne geradezu ein, ihre Kunden durch Preiserhöhungen abzuzocken". "Nach den Gesetzen des Marktes dürfte der Strompreis durch die Brennelementesteuer nicht steigen. Die 1,5 Cent müssten voll zu Lasten der Gewinne der Atomkonzerne gehen."
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Sonntag, 06. Juni 2010, 16:24 Uhr
Mutti und die Buben
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Angie schafft sie alle. Der große Plan - er kann gelingen. In der großen Krise der Regierung schießt sich die Kanzlerin den Rücken frei. Kochs seit einem Jahr avisierter Rücktritt wird bedauert aber begrüßt, der schwächelnde, in Mark, Bein und Seele getroffene Köhler bei seiner Demission mit Betroffenheit begleitet und als das Volk nach der Wiedergeburt von Inge Meysel in Gestalt von Ursel, der siebenfachen Leyenmutter ruft, rasch der verbliebene Konkurrent Nr. 1, der (trotz Scheidung etc.) personifizierte Schwiegersohn der Republik mit präsidialen Ehren aus dem Weg geräumt. Das Aufschwung-Lächeln von Westerwelle, Brüderle und Co. gefriert dabei im Anblick von Muttis Sparprogramm. Wann dürfen unsere Minister wieder mitreden?, fragt die FDP-Basis, nicht ahnend, wie traurig die Antwort auf diese Frage ausfallen könnte.
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Montag, 31. Mai 2010, 06:44 Uhr
What a wonderful world....
Nur ein paar Gedanken...
Während sich unsere Truppen am Hindukush bemühen, den Terrorismus abzuwenden und die Demokratie zu stärken, trifft die Titanic auf der Rückseite der aktuellen Ausgabe mit Blick auf die im Wortsinne "aussichtslose" Aktion wie so oft den schmerzlich zutreffenden Ton.
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Am Samstag traf auch die 19-jährige Lena in Oslo zutreffende Töne sowie die Herzen aller und nahm ganz Europa im musikalischen Handstreich. Immerhin wird die sorgenvolle Zukunft unseres Landes ebenso wie BP’s sprudelnde und der Stärke der Natur harrende Quelle wenigstens für Stunden oder Tage medial auf die Plätze verdrängt. Danke, Lena.
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Donnerstag, 27. Mai 2010, 03:53 Uhr
Skandale a "La Rucola"
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Avisierte Rücktritte des noch-MP Koch und der Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Silke L. scheinen keinen Hund hinter dem Ofen hervorzulocken. Dann aber vielleicht die Arbeit der Verbraucherschutzabteilung im Lautenschläger-Haus. Günstige Mittagsgerichte schon ab 24,50 Euro gibt es - freilich mit kleinen Mängeln - in der bekannten Wiesbadener Lokalität "La Rucola" in der Parkstraße. "Musse gunsdig einkauffe, weil kossde viel das Pacht in dem deure Wissbaade un die extra Gelde an amico mio ("Omerta", die Red.). Aussedem: Die Gaste merggedde soweso nixxe, dasse isse keine prosciutto reale, sondern Hundefudder. Schmeggedde genauso. Scusi - Salute!", äußerst sich überzeugend der Wirt des "La Rucola" mit Blick auf die Offenbarungen des vielleicht doch recht sinnvollen Verbraucherinformationsgesetzes. Buon appetito!
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Dienstag, 25. Mai 2010, 20:23 Uhr
Friends will be friends
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An einer Tankstelle fing alles an: Volker Bouffier, bereits Justiz-Staatssekretär unter Vater Koch (1987-1991), seinerzeit verantwortlich für wegweisende Einstellungen in den Richterdienst (> King Judge) und dienstältester Innenminister der Republik, ist seit Jahren engster Weggefährte des in Bälde aus der Politik ausscheidenden Ministerpräsidenten RoKo. Vasallentreue lohnt sich ("Blutsbrüder"). Während frühere Tankstellenmädchen bereits im Februar 2008 abdankten (Karin Wolff), musste der ehemalige Trauzeuge mit dem unliebsamen Sozialresort Vorlieb nehmen (Jürgen B.). Die gedachte Prinzessin Silke L. aus Modautal schaffte es wegen der Widerstände aus der Fraktion nicht. Gegen eine echte Männerfreundschaft kommt selbst eine "Traumfrau" nicht an. Konsequent verlässt sie auch umgehend mit dem politischen Ziehvater das Kabinett (Zukunft ungewiß). Hessen blickt wie stets nach vorn. Volker Bouffier, der Dienstvorgesetzte aller Polizeipräsidenten, steht bereit, das Land zu führen. Die Herrenwanderer sind gespannt bis desinteressiert, wie sich ab 1.9. die neue Regierung zusammensetzen wird.
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Samstag, 22. Mai 2010, 10:37 Uhr
Some like it high
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Er ist jüngste Bergsteiger, der dieses Ziel bislang erreichte: Der 13-jährige Jordan Romero hat den Mount Everest bestiegen, den höchsten Berg der Welt. Auf dem Gipfel rief der Junge erst einmal seine Mama in Kalifornien an. In Romeros Gruppe befindet sich auch der berühmte Apa Sherpa, der den Gipfel zum 20. Mal erklomm und damit ebenfalls einen Rekord aufstellte. Außerdem wird der Teenager aus Big Bear in Kalifornien von seinem Vater, dessen Freundin und drei weiteren Sherpas begleitet.
Die diesjährige Herrenwanderer-Tour (Motto: "bow and row") sollte mit Blick auf diese Ansporn auslösende suizidale Verrücktheit nochmals überdacht werden. Wenn schon nicht die Besteigung eines 8000er gelingt, dann doch zumindest ein entsprechender Lichtbildervortrag ("Nordwand" von Big F. oder "Feldberg - Highlights eines Wandertages", Klasse 7b, 1971).
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Dienstag, 11. Mai 2010, 15:22 Uhr
Der Königsweg
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Politik ist zu anstrengend für das Forum. Bevor Freundschaften zerbrechen, werden die Wanderer aufgefordert, zu diesem Top-Thema Stellung zu nehmen: Der Yogi (s. Bild) hat angeblich seit 70 Jahren nichts gegessen und getrunken: der 83-jährige Inder Prahlad Jani. Er will allein durch Meditation die Energie erhalten, die er zum Leben braucht. Militärärzte untersuchen den Yogi nun und wollen dabei überprüfen, ob seine Geschichte wirklich stimmt. Er könne ohne Nahrung überleben, weil ihn im Alter von acht Jahren eine Gottheit gesegnet habe, erklärt der Hindu. Seine Energie gewinne er allein aus der Meditation. Er trägt Bart und lange Haare und ist ganz in Rot gekleidet. Seit dem 22. April steht er in einem Krankenhaus im westindischen Ahmedabad unter Rund-um-die-Uhr-Beobachtung. 30 Ärzte verfolgen jeden Schritt des 83-Jährigen und unterziehen ihn umfangreichen medizinischen Tests.„Die Untersuchungsergebnisse können uns Erkenntnisse zum Überleben ohne Nahrung und Wasser liefern“ sagt der Arzt und DIPAS-Direktor G. Ilavazahagan. Für den ehemaligen König D. ist dies die ultimative Lösung: "Allein die häusliche Ersparnis durch entbehrliche Lebensmittel ermöglicht 14 Tage zusätzlichen Erholungsurlaub", frohlockt seine Majestät a.D.
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