Dienstag, 28. August 2007, 05:51 Uhr
Dienst in Hessen - Dienst für Hessen
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Nach mehr als 16 Jahren Erledigungswahn in der Verwaltungsgerichtsbarkeit, wurde der rastlos für Gerechtigkeit zwischen Bürger und Staat eintretende Richter O’. jetzt für die juristische Begleitung eines aktuellen Projekts entdeckt.„Ohne mich geht es einfach nicht“ musste O’. in aller Bescheidenheit anmerken.„Bevor die Gerichte das Gesetz über die Studienbeiträge kaputt machen, ist es besser, man holt sich einen Richter ins Ministerium - zum Mit- und Querdenken. 42 Wochenstunden sind zwar hart. Aber ich kann jetzt sogar Überstunden machen, das gab es ja lange nicht!“ räsoniert der Unermüdliche den ersten Tag (Unser Bild zeigt O’. bei der unverzichtbaren täglichen Materialpflege, einem Produkt der Neuen Verwaltungssteuerung).
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Sonntag, 26. August 2007, 11:53 Uhr
Zum Mitdenken und Mitdiskutieren
"Thema: Studienbeiträge in Hessen"
Artikel 59 der Hessischen Verfassung lautet
Unterrichtsgeldfreiheit
(1) In allen öffentlichen Grund-, Mittel-, höheren und Hochschulen ist der Unterricht unentgeltlich. Unentgeltlich sind auch die Lernmittel mit Ausnahme der an den Hochschulen gebrauchten. Das Gesetz muss vorsehen, daß für begabte Kinder sozial Schwächergestellter Erziehungsbeihilfen zu leisten sind. Es kann anordnen, dass ein angemessenes Schulgeld zu zahlen ist, wenn die wirtschaftliche Lage des Schülers, seiner Eltern oder der sonst Unterhaltspflichtigen es gestattet.
(2) Der Zugang zu den Mittel-, höheren und Hochschulen ist nur von der Eignung des Schülers abhängig zu machen.
Eure Meinung zählt: Ist die Möglichkeit, die Studienbeiträge (ca. 6.500,- € für ein 10-semestriges Studium) voll über ein Darlehen des Landes Hessen zu finanzieren und dieses einkommensabhängig über 15-25 Jahre in monatlichen Raten von 50 - 150 € zurück zahlen zu können, mit Art. 59 der Hessischen Verfassung vereinbar?
Beiträge jetzt erwünscht. Details in Dietfurt.
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Montag, 20. August 2007, 10:14 Uhr
Ready for take-off? Cooles Dietfurt-Quiz!
Unglaublich, aber wahr: In dreieinhalb Wochen starten die Herrenwanderer zur nächsten Tour, diesmal rund um Dietfurt. Und während der Organisator noch durch die kanadische Wildnis streift und sich dort mental auf die bevorstehenden Ereignisse einstimmt, können die Daheimgebliebenen schon mal testen, ob sie sich auskennen, wenn es um Dietfurt geht. Also:
1. Wie heißt der Bürgermeister von Dietfurt?
a. Jörg Wippich
b. Jörg Wippich
c. Franz Stephan
2. Wie viele Einwohner hat Dietfurt?
a. 4711
b. 6071
c. gar keine
3. Was bedeutet der Name„Dietfurt“?
a. Dieters Furz
b. Es müsste richtig„Frankfurt“ heißen
c. Ein Volk an der Furt
4. Wann wurde Dietfurt erstmals erwähnt?
a. 1109
b. 0815
c. gar nicht
5. Wie viele Herrenwanderer fahren nach Dietfurt?
a. 8
b. 9
c. 11
Wer alle fünf Fragen richtig beantwortet, darf bei
der nächsten Tour, die am 13. September 2007
startet, eine Runde Freibier spendieren.
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Montag, 13. August 2007, 04:58 Uhr
Titte’s Terrific Test Tour
(o`h) Während unser Wanderfreund Joe sich mental "North to Alaska" befindet und die Tour 2007 "steht wie eine Eins" (wären da nur nicht die entgegen stehenden Individualinteressen eines Einzelnen [wo gibt denn so was...] für das Fliegen ab Nürnberg am Sonntag Morgen...), unternimmt der Web & TourMaster 2008 eine Testfahrt im Europapark Rust mit N.N. (= nebst Nachwuchs, vgl. Skizze). "
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"Ich werde ermitteln, ob gepflegtes Wandern auch mit 12.000 Anderen gleichzeitig möglich ist", unterstrich der ambitionierte Planer sein Vorhaben. "Außerdem sind die Busse dort schöner als ein Opel Movano". Er hat - als Werber gleichgar - schon immer ein, wenn nicht das Gefühl für die heimlichen Sehnsüchte der Wanderfreunde. "Das wird wie früher auf dem Landungsplatz in Rüsselsheim - Bananen satt vom Marktschreier", schwärmte Alt-Wanderer Schlock. "Gibt es da auch einen "Jaguar-Express?", war die seine Teilnahme entscheidende, evaluative Frage eines ehemaligen Wanderers, der nicht genannt werden will. "Mmmh - Zuckerwatte!", freuten sich die Ernährungsberater Big F. und Thumb). "Schokooooooo.... Mmmh!!!" erklangen unisono die Stimmen des gleichnamigen Dr. und von W.W.Silencer. "Ich kann leider nicht mitkommen", bedauerte van B., der von hilfreichen Freunden auf die neue Meldung gesondert aufmerksam gemacht worden war. "Asphalt jederzeit - aber bei den vielen Grillhühnchen auf der Kerb krieg ich immer so ein mulmiges Gefühl...". Zum Auftakt spielt Drummer O’Hara mit der "NOBODY-Revival-Band".
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Mittwoch, 01. August 2007, 11:45 Uhr
Titte will Tour 2008 organisieren!
1993 hat er die Herrenwanderer in den Westerwald geführt, im Jahr 2000 ließ er sie den Bodensee umrunden – und jetzt will die Titte dem Vernehmen nach„back to the roots“. Wie man so hört, plant der Benjamin der Truppe, im nächsten Jahr den Ur-Geist der Herrenwanderung wiederzubeleben: „Wir sind noch nicht so alt wie sich manche von uns fühlen. Es fehlt nur einfach die richtige Herausforderung“, sagt der im Nebenberuf auch als Webmaster tätige Titterich, der schon bald mehr Details zur Tour 2008 preisgeben will. Eins steht für ihn jetzt schon fest: „Keine suizidalen Verrücktheiten, aber auch keine Bereitstellung von Sänften für Buddhas und ähnliches fußlahmes Volk. Ich will einfach mal wieder richtig wandern – nicht mehr, aber auch nicht weniger“. Man darf fürwahr gespannt sein ...
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Montag, 30. Juli 2007, 11:07 Uhr
Arnie again – heute im„Ersten“!
Zur Abwechslung mal eine Meldung, die sich mit Arnold Schwarzenegger befasst. Der Mann scheint eine gute PR-Abteilung zu haben, denn es gibt schon wieder ein Feature über ihn, diesmal in der ARD. Und zwar HEUTE ABEND um 21 Uhr. Titel der Reportage:„Ein Ausstieg“ ... äähh, pardon:„Ein Aufstieg“. Der Film, der bereits den deutschen Wippich-Preis erhalten hat, ist garantiert sehenswert!
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Mittwoch, 25. Juli 2007, 14:53 Uhr
Multitasking im Straßenverkehr
Wie die Nachrichtenagentur AFP meldet, hat die Bonner Polizei einen Autofahrer mit gleich zwei Handys am Steuer erwischt. Mit der linken Hand hielt der Mann nach Polizeiangaben in voller Fahrt das eine Handy zum Telefonieren ans Ohr, mit der rechten Hand schrieb er gleichzeitig eine SMS auf dem zweiten Mobiltelefon, das er dazu aufs Lenkrad gelegt hatte. Den Streifenpolizisten erklärte der Fahrer, er habe keinen Parkplatz gefunden und deshalb nicht anhalten können. Wegen des doppelten Handyeinsatzes muss der Mann nun ein Bußgeld in Höhe von 40 Euro zahlen, außerdem bekommt er einen Punkt in Flensburg. Bleiben zwei Fragen: Warum war O’ Hara in Bonn – und seit wann hat er zwei Handys?
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Dienstag, 24. Juli 2007, 09:53 Uhr
Arnold auf„arte“:„I'll be back“
Am Sonntag widmete der TV-Sender„arte“ dem größten Bodybuilder aller Zeiten einen Themenabend, in dessen Verlauf auch der anderthalbstündige Dokumentarfilm„I'll be back“ über Arnolds Aufstieg vom Austrianer zum Governator zu sehen war. Alle, die dieses Pflichtprogramm für jeden Herrenwanderer – ob vorsätzlich oder versehentlich – verpasst haben, können diesen Faux pas am nächsten Samstagnachmittag wieder gutmachen. Denn dann wird„I'll be back“ auf„arte“ wiederholt: 28. Juli 2007 um 15.50 Uhr. Und wer es auch am Samstag nicht schafft, der kann am Freitag, 10. August 2007, um 15.10 Uhr nochmal bei„arte“ in die Röhre schauen. Es lohnt sich. Wirklich.
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Sonntag, 15. Juli 2007, 07:06 Uhr
�Joe's Grill“ mit 2/3-Mehrheit
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Mit gefühlten 42 und echten 35 Grad gegen 19 Uhr war das Grillen bei Freund Joe ein echt„heißer“ Event. Für den eher schweißtreibenden Teil der Veranstaltung gilt der Dank der Herrenwanderer dem Schwiegervater des Aus-Richters (Herrn Horst Schmidt), der als Grillmeister – geschützt durch eine Garage – ordentlich nachlegen konnte. Das mit Bedacht ausgewählte Grillgut (weißes Fleisch (Pute), Würstchen [nur 18% Fett]) mundete gar köstlich. Die von Gattin Andrea gereichte Desertauswahl gleichgar. In Absens von Schlock, Schoko und Titte erreichten die verbliebenen 66% Aktiven das gewohnte Niveau. Zu erwähnen insbesondere die mit Joes gymnastischen Vorführungen einhergehenden Assoziationen (Tchi Gong – Tschitty Tschitty Bäng Bäng) und die bauplanungsrechtlich interessante Frage, ob die Errichtung eines„Mausoleums“ im neu hinzu zu erwerbenden rückwärtigen Gartenteil zulässig ist. Ach ja, die freudige Erwartung der Gäste, den Abend in besinnlicher Atmosphäre auf einer echten japanischen Steinbank neben zwei Buddhas zu verbringen, erfüllte sich nicht. Der von Joe mit Hingabe angelegte jap. Garten (vgl. ähnl. Bild oben) war für die Freunde„Sperrgebiet“. Dafür konnte man leere Flaschen nach Lust und Laune hinter sich werfen. Nachdem alle versprochen hatten, Joes 57 Seiten über seinen Japan-Aufenthalt zu lesen, konnte der Abend in bewährter Harmonie ausklingen. Best Wishes von Ying und Yang und„Arigato, lieber Joe San“.
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Donnerstag, 05. Juli 2007, 06:22 Uhr
Herrenwanderer fahren nach China!
Eigentlich hätte man es nur dem Schweiger zugetraut, der – ohne die Truppe zu informieren – seit geraumer Zeit in beruflicher Mission die Welt bereist und dabei angeblich auch in asiatische Gefilde vorgedrungen ist. Jetzt aber hat sich herausgestellt, dass alle Herrenwanderer in diesem Jahr vom 13. bis 16. September nach China reisen werden, genauer: nach„Bayrisch China“. Denn in Bayern gibt es ein echtes Chinesenreich – und mit diesem Reich ist die Siebentälerstadt Dietfurt a. d. Altmühl gemeint.
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Warum aber heißen die Dietfurter„Bayrische Chinesen“? Das hat wohl mit der einst die Stadt umgebenden Ringmauer zu tun. Folgende Anekdote gibt es dazu:
Der Bischof von Eichstätt sagte einst zu seinem Kämmerer, die Dietfurter würden zu wenig Lehen und Abgaben leisten und er solle dort einmal nach dem Rechten sehen. Doch die Dietfurter bekamen Wind von der Mission des Kämmerers, verschlossen flugs ihre Stadttore und gewährten ihm keinen Einlass. Verärgert berichtete der Kämmerer seinem Bischof, dass die Dietfurter ihm wie die Chinesen vorkämen: Sie würden sich hinter ihrer Mauer verschanzen.
Wie lange es her ist, dass sich die Dietfurter„Chinesen“ schimpfen, weiß niemand genau. In Urkunden der Stadt ist dieses Wort nie erwähnt worden. Hinweise gibt es aber im„Kalender für katholische Christen“ aus dem Schaltjahr 1860 und in einem wissenschaftlichen Artikel des Eichstätter Pastoralblattes von 1869, in denen das Dietfurter Gebiet„Chinesenviertel“ genannt wird.
Worauf aber bislang niemand eine Antwort gefunden hat, ist die Frage, wie es sein kann, dass ein„Japaner“ für einen Trupp Hessen eine Reise zu„Chinesen“ in Bayern organisiert. Sachen gibt's ...
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