Montag, 23. November 2009, 16:32 Uhr
The next generation: xPhone!
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Montag, 23. November 2009, 10:38 Uhr
Heute ist ein schöner Tag!
Warum machen wir uns das Leben eigentlich so schwer? Warum belasten wir es mit Themen, die uns Sorgen bereiten könnten? Freuen wir uns doch einfach, dass es uns gut geht. Ganz ohne Häme und Ironie: Seien wir einfach dankbar, dass wir da sein dürfen. Heute ist ein schöner Tag – und der wird zwar heute abend in einem schwarzen Loch (= Nacht) verschwinden, aber morgen kommt aller Voraussicht nach ein neuer. Und wir dürfen höchst wahrscheinlich wieder dabei sein. Das sind gute Aussichten. Lasst uns in diesem Bewusstsein leben.
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Sonntag, 22. November 2009, 08:44 Uhr
Wetten, dass . . .
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... der Tod von - ähh, wie hieß dieser Torwart doch noch? - alsbald in Vergessenheit geraten wird. Bei so vielen falschen Fuffzigern wird unser Zwanziger rasch ein neues Manuskript auflegen müssen. Keine schwarzen Binden mehr - nur noch weiße Westen! Die tröstlichen Worte unseres, stets guten Mutes durchs Klima wandelnden Geheimrates vernahm ich wohl: Man könne nicht immer alles auf das Geld, den Leistungsdruck, die Gesellschaft etc. abwälzen. O.k., nicht bei allem und nicht immer ist dies möglich - aber bei allem Möglichen immer öfter. Leider. Mal sehen, welche Tabus im Fussball - wie von Dr. Z. avisiert - nun gebrochen werden? Mit Blick auf die willkommenen Einnahmen des Profisports auch aus den Sportwetten wohl eher keine. Ob sich einer allein oder der Sport in Gänze entleibt - es bleibt unverändert. W’etten, dass?
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Samstag, 21. November 2009, 10:02 Uhr
Scio me nescire – die Sonne macht schlapp!
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Als Ergänzung zum vorherigen Beitrag (Stichworte: Klimagipfel, Hitzewallungen) lesenswert:
www.spiegel.de/spiegel/0,1518,661308,00.html
Ein beredtes Beispiel über die begrenzte Erkenntnisfähigkeit des Menschen und Wasser auf die erhitzten Diskussionen um die Klimaerwärmung. Meiner Erinnerung nach gab es vor einiger Zeit im Focus einen ähnlichen Artikel. Fazit: Könnte gut sein, dass Bushido Recht hat.
Wünschen würde ich es mir.
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Freitag, 20. November 2009, 08:49 Uhr
Hoeneß im Bleimantel
Der Klimagipfel von Kopenhagen gilt als gescheitert, bevor er begann. Dabei könnte man gemeinsam ganz konkrete Projekte angehen, allen voran den Emissionsausstoß beim deutschen Fußball-Rekordmeister FC Bayern München.
Allein die regelmäßigen Hitzewallungen von Noch-Manager Uli Hoeneß werden nach Ansicht von Fachleuten beide Polkappen zum Schmelzen bringen. Mit der Energie, die sein rot angeschwollener Kopf in Stress- und Krisenphasen abstrahlt, ließe sich eine Stadt von der Größe Heilbronns zwei strenge Wintermonate lang mit Strom und Wärme versorgen.
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Natürlich ist Hoeneß nur selten in Heilbronn. Aber manchmal, wenn es besonders schlimm ist, nimmt Franz Beckenbauer ihn mit nach Kitzbühel, wo Hoeneß auf einer Almwiese ein paar Kälber reißen darf, um sich abzureagieren. Dann is' wieder gut. Für ein paar Tage zumindest. Die letzten Erschütterungen im Vereinsheim an der Säbener Straße waren seismologisch noch im 16.340 Kilometer entfernten Sydney zu erfassen.
Wenn der Bayern-Manager sich ärgert, wird er eben zum Risiko. Und er ärgerte sich oft: über Leute, die seinen Trainer Louis van Gaal attackieren, über Leute, die van Gaal in Schutz nehmen, über van Gaal. Und über Philipp Lahm, über Scheiß-Spielerberater, über Lahm, Scheiß-Klugschwätzer und Scheiß-Journalisten. Und manchmal über Lahm, der kürzlich eine Spiel-Philosophie und ein System für die Mannschaft forderte.
Das Bundesamt für Strahlenschutz verlangt, Hoeneß in einem Bleimantel einzubetonieren. Gegen seine Endlagerung in einem kasachischen Salzstock wehren sich bisher seine Angehörigen. Auch da könnte Kopenhagen Überzeugungsarbeit leisten.
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Donnerstag, 19. November 2009, 13:17 Uhr
Ein Bach, der scheinbar nie versiegt ...
Steinmeier und Steinbrück sind Geschichte, doch ein anderer Stein schlägt weiter hohe Wellen: Vertriebenen-Präsidentin Erika Steinbach hat der Bundesregierung jetzt eine Frist gesetzt. Bis Jahresende müsse eine Entscheidung über ihre umstrittene Nominierung für einen Sitz im Beirat der Vertriebenen-Stiftung fallen. An ihrer Kandidatur hält sie fest. Was ist von diesem Stein(bach) des Anstoßes zu halten? Kompetente Diskutanten bitte vortreten, ob mit oder ohne Windräder!
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Mittwoch, 18. November 2009, 12:50 Uhr
Stromkonzerne wollen mehr Geld
Viele Verbraucher müssen bald deutlich mehr für Strom zahlen: Deutschlands fünftgrößter Versorger EWE verlangt ab Januar im Schnitt 14 Prozent mehr Gebühren. Auch Vattenfall will seine Preise erhöhen. Die Konzerne schieben die Schuld auf die erneuerbaren Energien. Danke für so viel Redlichkeit.
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Mittwoch, 18. November 2009, 06:42 Uhr
Dobar dan, Herrenwanderer
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King Size. Natürlich. Der für den Erfolg der multilateralen Konferenz„Der Staat vor Gericht“ so unverzichtbare kleine Verwaltungsrichter konnte sich auf dem Flug nach Dubrovnik wegen überbuchter Economy entspannt in Sitz 3 C fallen lassen. Business Class. 679 statt 269 Euro. Endlich. Eine neue Welt für Staatsbedienstete. Die gefühlte Distanz zu den Hinterbänklern wurde durch das Schließen des Vorhangs nach der Sitzreihe 6 angenehm verstärkt. Das Lektüreangebot glich dem des Wartezimmers eines Kassenarztes. Die gereichten Speisen hätten den einen oder anderen Stern verdient. Besteck aus Metall und Gefäße aus Glas - ungewohnt für manche Herrenwanderer. Etwas befremdlich allerdings der Purser. Jener äußerst charmante und gepflegte, frisch vom Christopher Street Day eingeflogene Saftschubser reagierte mit höflichem Unverständnis auf mein selbstverständliches Angebot, beim Nachschenken des obligaten Tomatensaftes das bereits benutzte Glas erneut zu verwenden („Ach, noch mal da hinein? Nein – die sehen doch gleich immer so unansehnlich aus.“). Vor dem Hintergrund der päpstlichen Mahnung an eine gerechtere Verteilung der Nahrung auf Welt eine Bemerkung, die dann doch verkraftet werden musste. Keine Angst, Freunde. König bleibt König. Der Rückflug am Freitag ist wieder hinter dem Vorhang. Ganz normal. Beste Grüße aus Kroatien.
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Sonntag, 15. November 2009, 10:30 Uhr
Anstoß zu einer neuen S’epulkralkultur
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In eher ungewohnter Form begegnet die Fußballgemeinde nebst Anhang aus Sport, Politik etc. dem Tod der Nr. 1 im Tor der Nationalelf. Ein gefülltes (ausverkauftes?) Stadion mit mittig aufgebahrtem Sarg. Auf der Spielerbank die in Apathie gefangenen Angehörigen mit gelungenem Product-Placement durch die von der Totalen ins Detail gehende Kameraführung: Tempo - das Trauer-Taschentuch. Weniger die Familie als Fans und Freunde applaudieren bei der von einer 17-jährigen gehauchten Vereinshymne („96 - meine alte Liebe“) ebenso wie bei den Wortbeiträgen der Offiziellen. Theo Zwanziger relativiert für einige Minuten die Bedeutung des Profifußballs in unserer Gesellschaft und mahnt zu jenem Einhalt in unserem Tun, den wir schon längst verpasst haben. Ein Schwenk über die Tribüne zeigt die in Schweigen gehüllten Trauergäste ebenso wie die unverhüllte Bandenwerbung eines Finanzdienstleisters. Eigentlich nur eine konsequente Fortsetzung der beim Hamburger Sportverein für Fans im vorgerückten Alter kürzlich geschaffene Möglichkeit, sich auf einem Fußballfriedhof (in den Vereinsfarben) beisetzen zu lassen. Der Tod und die Deutschen - neue Maßstäbe sind gesetzt.
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Donnerstag, 12. November 2009, 05:46 Uhr
Die Bestie muss sterben
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Das neueste filmische Werk von Michael Moore. Der Herrenwanderer-Kinotipp vom Anti-C’ineasten (ab 12.11.). Gibt es ein ggf. gemeinschaftliches Interesse, den Film zu schauen und im Anschluß zu einer kleinen philosophischen Runde zusammen zu kommen?
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