Freitag, 18. September 2009, 11:02 Uhr
N’eutralisator
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Ich kann des Elend vom Roih net mer seeje - mach des Ding aus oder ich schlaachs gabbudd.
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Dienstag, 15. September 2009, 11:49 Uhr
Filmdokumente eines legendären Abends: Die Herrenwanderer auf„YouTube“!
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Sonntag, 13. September 2009, 13:03 Uhr
Rheinsteig Reminder 2009
Donnerstag, 10. September 2009
15.30 Uhr am Ärztehaus – wie gehabt. Die Tour 2009 konnte pünktlich beginnen. Ein gemütliches Haus am Rande des Marktplatzes von Rhens („Goldener Stern“) bot Obdach für die Truppe. Stevie„Lizard“ van B. hatte alles gegeben und die seit langem mit Spannung erwartete diesjährige Wanderung völlig überraschend vier Tage vor Beginn auch inhaltlich ansprechend avisiert. In der Flussmitte liegende Burgen boten den historischen Rahmen für die allen erinnerlichen Aphorismen der 60er und 70er Jahre.„Männer – isch will die Borsch habbe!“ so jedenfalls der Sage nach Bill Bo angesichts der wider Erwarten verteidigungsbereiten Burg Dingelstein.„ Was für’n Simbel had’n erzählt, dass die Borsch unbewacht ist?!“ Nach einem kleinen Orientierungsmarsch durch Rhens, der den Wanderern insbesondere ein am Wochenende stattfindendes Stadtfest offenbarte (Details später), traf sich die Mannschaft in einem gemütlichen Separèe zum Abendmahl. Höchste Werte allgemein und im besonderen für den Tourmaster, als er transpirationsgeeignete T-Shirts („Ist sisch schönnes blaues Donau“ –„Des isch doch de Rhoi, Du Simbel“) nebst wetterfesten Wanderkarten überreichte. Nach einem schmackhaften Essen (Kellnerin Andrea: schöne blaue Augen, ansonsten unauffällig) mit auffallend geringem Alkoholanteil sanken die Wanderer in Morpheus Arme.
Freitag, 11. September 2009
Frühstück mit Bildzeitung, sodann die Wanderung. 17 km. Zu Fuß. Wenn das mal gut gehen sollte. Das lohnende Zwischenziel – der Vier-Seen-Blick. Angestrebtes Finale: Bootsanlegestelle Bad Salzig. Abfahrt 16.30 Uhr. Auf dem Weg freilich nutzten weder das laminierte Kartenmaterial noch die mit GPS pp. ausgestatteten High-Tech-Teile einzelner Fortschrittsgläubiger, um das jährliche Sich-verlaufen zu vermeiden. Nach einer kleinen Schleife und einigen Höhenmetern mehr erreichten sie dann doch alle acht (Schlock sollte erst am Freitagabend folgen) das Panorama-Restaurant Gedeonseck. Ein herrlicher Ausblick, der Dank der langen Wartezeit aufs Essen weit über eine Stunde genossen werden konnte, entschädigte mehr als genug für den beschwerlichen Aufstieg, den die nunmehr allesamt der Gruppe„50 plus“ angehörenden problemlos bewältigten. Die Kondition war im Gegenteil so stark, dass der sich für den Abstieg anbietende Sessellift nur ein mildes Lächeln erfuhr und links liegen blieb. Umso steiler ging es dann freilich bergab. Man erreichte zwar nicht mehr Bad Salzig, dafür aber das von der progredienten Globalisierung auch nicht verschonte Boppard. Eine geistig mehr als wache chinesische Servicekraft verwöhnte die Wanderer mit Kuchen, Eis und Kaffee. Nach einem kleinen Spaziergang durch B. entschied man sich für die Heimreise per Bus. Ein mehr als charmanter Busfahrer gab das Wechselgeld mit freundlichen Worten („Da, kauf’ Dir was Süßes.“) an den König zurück. Am Abend ging es dann in eine echte Hühnerkneipe mit überschaubarer Speise(n)karte („Hähnchen“ und„Käse“ – mehr hammer net). Freund Schlock traf so rechtzeitig ein, dass die Zeche durch 9 geteilt werden konnte. Im Anschluss gab es noch ein oder mehrere Absacker in Peters Streichholz-Kneipe mit skyTV und einem erregenden 4:1 von Kaiserslautern gegen Duisburg.
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Samstag, 12. September 2009
Spätestens um 9.00 Uhr mußten das Frühstück (incl. Bild-Zeitung und Opel Propaganda auf der Titelseite: "Wir leben", auf Seite 3 dann "Wir leben Autos") und das planvolle, stets auch ermüdlich erläuterte Entleeren des Daum’schen Darmes abgeschlossen sein. Dann ging es mit Sammeltaxen und Transfer via Fähre nach Kaub. Die Altstadt erwies sich ebenso als zentrales Waffen- und Militaria-Lager wie auch als Irrgarten, der die Truppe wieder mal zur entwürdigenden Benutzung von Mobiltelefonen (Nr. 1) zwang, um sich wieder zu finden. Dann aber ein wunderbarer, wenn gleich kräftezehrender Marsch über die Weinberge Richtung Loreley. Highs and Lows: Ein erst um 12.00 Uhr geöffneter Getränkestand wurde bereits um 11.00 Uhr erreicht. Die Themen auf der Tour: Wegweisend und erhellend wie stets. Bikinimode und Suizid, Verdauungsprobleme und Prostatae, Vergleichstest Opel Astra - Audi A 3 unter besonderer Berücksichtigung von Lichtmaschine und Kofferraumvolumen. Ein unnötig schwächelnder König, der 20 m vor dem von den Kollegen eingenommenen Rastplatz kurz pausieren musste. Ein freundlicher Rasenmäher-Fahrer, der sich darüber beklagte, dass die Wegführung des 45 Jahre durch sein Örtchen führenden Rheinsteigs nunmehr geändert wurde und die Leute unnötig den Berg runter und wieder hoch gehetzt würden. Mehrfach wunderschöne Ausblicke auf den„Vater Rhein in seinem Bett“. Freundliche Finder des vorübergehend vermissten SchlockPhones. Ein gastlicher Camping-Platz mit Rindfleischsuppe und Marmorkuchen. Ein orientierungsloser König, der weisungsgemäß Frischwasser aufnahm, von seinem Volk aber verlassen wurde und erst fernmündlich (Entwürdigung Nr. 2) Anschluss fand. Im Loreley-Museum ein 3D-Film über ein nur schwerlich erkennbares Weltkulturerbe (dennoch haben die 20 Minuten Pause gut getan). Die Loreley selbst war gar nicht da. Aber wir waren oben! Sodann stramme 45 Minuten nach unten nebst Ankunft in St. Goarshausen. Reichlich Zeit um verdauungsfördernde Eistütchen zu verzehren (D.D.), die Staubentwicklung eines ADAC-Rettungshubschraubers wahrzunehmen und die Ankunft des Steamboats„Goethe“ zu erwarten. Erstklassige Moderation an Bord verdeutlichte das durchweg hohe Niveau der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt. Der sich den Wolf tanzte u. a. fuhren dann mit Taxen zurück zum Quartier. Duschen pp. Sodann Tatort„Zum Schiffchen“. Titte wies vor Beginn der Abendveranstaltung auf den dort gefeierten 80sten Geburtstag seiner Schwiegermutter hin (klar, dass weitere Feierlichkeiten an gleicher Stelle nunmehr ausgeschlossen sind). Im Mittelpunkt des (partiellen) Interesses: 1. Die Bedienung. Namenlos, aber hinsichtlich Fesseln und verlängertem Rücken von Fachkräften für sehr gut befunden. 2. Weiß- und Grauburgunder. Alles in allem ein hervorragendes Essen. Bestens gelaunt erreichte man den Festplatz, der von der Band Teamwork ansprechend beschallt wurde. Die Quelle des Abends war sodann Schoko, der nach den noch nicht abgeschlossenen Ermittlungen alle (?) dort getrunkenen Königsbacher bezahlt hatte. Was sich hier abspielte, kann in Worten nicht wieder gegeben werden, ist aber leider von Technik-Titte gefilmt worden (Details noch später). Gegen 00.30 Uhr: Erfolgreiche Rückkehr in den„Stern“ mit gefilmtem Treppenhaus-Finale. Bettruhe.
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Sonntag, 13. September 2009
Frühstück um Neun. Fortsetzung der Bild-Propaganda ("Wir leben Autos II") mit gesonderter Hommage an den am Vorabend besungenen Eisbären. Gruppenfoto o. Rhein m. Festplatz. Abmarsch (mot.) zum Königsstuhl (5 min.). Daselbst Gruppenfotos m. Rhein o. Festplatz. Feine Nasen verspürten noch außerhalb Rhens den sowohl die Binnenschifffahrt als auch den "Goldenen Stern" prägenden Geruch von Dieselöl. Dann aber ab nach Hause. Schlocks Schlußwort des Jahres auf die Bemerkung zweier Königstuhl-Touristen ("das ist ja wie im Film"): "Das ist kein Film, das ist echt!"Nächste Tour: 09. - 12.09.2010. Tourmaster: Schoko (?); Details: noch viel später, indes auch noch unklar. Aber es wird schon werden. Coda.
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Mittwoch, 09. September 2009, 06:56 Uhr
1997 und 2009 - Tour oder Tortour?
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Remember Pyramidenspitze 1997 ("Wahnsinn - Wir stürzen in die Tiefe (Tiefe, Tiefe, Tiefe)" v. Wolfgang Petri). Eigentlich ein harmloses Höhenprofil, das den Wanderern (Wagemutigen wie Weicheiern) gleichwohl Äußerstes abverlangte.
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Optisch wesentlich steiler und der Sage nach auch gefährlicher: Der Loreleyfelsen. 125 m hoch wird er von den nunmehr sämtlich 50 und mehr Jahre alten Herren (und ihren Knien) alles nur Erdenkliche fordern. Nicht vergessen: Eisspray, Mobilat, Aspirin und Wanderstöcke. Für den zu erwartenden Ernstfall nochmal nachlesen: was dann zu tun ist.
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Montag, 07. September 2009, 10:07 Uhr
Nachlese Titte 50
Unternehmen Ankermühle: Volle Punktzahl. War schön bei Titte. Bilder oder Filme brauchen wir nicht - wir waren ja alle dabei, oder? Weiterer Gedankenaustausch in Bälde. Thanks a lot, dear "old" (!) friend.
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Unser am gestrigen Sonntag auf der Taunusstraße entstandenes Bild zeigt den jetzt definitiv fünfzigjährigen Webmaster in Vorfreude auf das körperbetonte Geschenk, das ihm seine Freunde in der„Ankermühle“ überreicht haben:„Danke, Jungs, es war ein Fest mit Euch!“
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Donnerstag, 03. September 2009, 22:01 Uhr
50 Ways of Congratulation
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Der Jüngste holt auf - und bleibt doch der Jüngste. Auch unserem Freund Titte wird aus gegebenem Anlass eine angemessene Trilogie gewidmet. Bild 1 zeigt den Jubilar in der klassischen Lederhose der frühen 60er Jahre. Was später Tamagotchi, Gameboy und Playstation war damals der Sandkasten. Geschadet hat es nicht.
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Bild 2 - Immer noch in der Lederhose (damals hielten die Kleider noch was aus) - aber bereits schon auf dem richtigen Weg. Der spätere Werbe- und WebMaster hatte schon früh den treffenden Blick für sein künftiges Berufsleben. Product Placement at its very best.
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Charming Curly - Unser Bild 3 zeigt Freund Titte nach Erreichen der Geschlechtsreife. Was damals noch nicht absehbar war, wird heute wahr: Titte goes 50. Dir, lieber Frank, Freund und WebMaster, die besten und herzlichsten Wünsche zu Deinem runden, halben Hundert. Die Herrenwanderer gratulieren von Herzen. Details morgen, wenn wir in der Mühle vor Anker gehen (hä, hä...)
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Mittwoch, 02. September 2009, 13:55 Uhr
Gar nicht so lustig ...
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Ich möchte mal die Zeilen eines der letzten Beiträge aufgreifen:
"...und werden daher immer schlechter regierbar. Es entwickeln sich immer mehr kleine Gruppen, Parteien die ihre eigenen Interessen vertreten ..."
Seht Euch dazu mal die folgenden Videos an:
24.08.09 "Tod eines Höllenengels:
Rockerkrieg in Berlin", und
04.11.08 "Vor laufender Kamera:
Schlagabtausch bei den Hell's Angels".
und lest folgenden Bericht.
Ich finde diese Entwicklung gar nicht so lustig, aber wahrscheinlich hat der ein oder andere unserer Truppe wieder einen kernigen Spruch dafür parat.
Für meinen Teil bin ich froh, dass ich nicht in Berlin wohne, und auch nicht als Richter in diesen Strafsachen entscheiden muss.
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Montag, 31. August 2009, 07:34 Uhr
Walthers Whale Watching
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Links um! Althaus sieht alt aus! Der "Downhill Devil" muss umdenken. Oder abdanken. Trendwenden im Saarland und im schönen Thüühüüringen. Wer hätte je gedacht, dass die SPD auf dem Rennsteig von den LINKEN überholt wird, dass Oskar, der Frechdachs, in seiner Heimat so punkten kann? Nur auf den Freistaat Sachsen ist noch Verlass. Allein Angie kann die Republik retten, oder? Wird sich die CDU mit neuen Überlegungen der sozialen Frage widmen? Bevor am Wochenende die anstehenden Feierlichkeiten eine 100%ige Nachrichtensperre erfordern, sind die Wanderer (incl. Nichtwähler Joe) zu einem deftigen Dialog aufgefordert.
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Freitag, 28. August 2009, 10:57 Uhr
Geheimrat lacht über Ozonloch – noch
Von Jürgen Trittin
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Der Schwund der Ozonschicht über der Antarktis gilt als gestoppt – vor allen in den Augen des Geheimrats. Nun haben Forscher aber eine neue Gefahr ausgemacht: Lachgas. Die Substanz ist nicht nur schädlicher als FCKW, sie beschleunigt auch den Klimawandel. Wenn dieses Gas verboten wird, dann hat der Geheimrat nichts mehr zu lachen!
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Donnerstag, 27. August 2009, 11:51 Uhr
Unternehmen Ankermühle
Vom Festausschussvorsitzenden O’ Hara
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Endlich ist die Katze aus dem Sack, die Navigationsgeräte können programmiert werden: Die„Ankermühle“ ist es – jenes (noch) beschauliche Plätzchen, wo am 5. September eine beachtliche Zahl Wanderer und weitere namhafte Gäste eintreffen werden, um dem Webmaster zu huldigen. Unser Bild zeigt die Ankermühle vor der jüngst erfolgten Renovierung und spiegelt damit idealiter die Ausgangssituation nach Abschluss der bevorstehenden Feierlichkeiten wider (hä, hä). Anyway: Unser Kleinster wird 50 – wir freuen uns! See what happens ...
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