Mittwoch, 01. Juli 2009, 13:05 Uhr

Bluttat im Gericht – Zeugin ermordet

Nicht genug damit, dass Dresden nicht mehr Weltkulturerbe ist. Jetzt ist auch heute noch eine 32 Jahre alte Zeugin bei einer Verhandlung am Dresdner Landgericht von dem Angeklagten erstochen worden. Nach Angaben der Gerichtssprecherin wurden bei dem Vorfall auch weitere Menschen verletzt. Die Polizei hat den Tatort weiträumig abgesperrt.

Zu dem Gewaltausbruch kam es während einer Berufungsverhandlung zu einem Beleidigungsdelikt. Der Angeklagte war im vergangenen Jahr zu einer Geldstrafe wegen Beleidigung verurteilt worden. Für das jetzige Verfahren habe es keinen Anlass zu besonderen Sicherheitsmaßnahmen gegeben. Es gab keinerlei Anhaltspunkte, der Täter war auch nicht in Haft.

Gegen den aus Perm nahe dem Ural in Russland geborenen Mann wird nun wegen Totschlags ermittelt. Warum er nicht wegen Mordes angeklagt wird, wissen wahrscheinlich nur die verschworenen Geschworenen bzw. Personen, die in Rödermark wohnen oder bei den„Good Old Boys“ (wie auch anderswo) kräftig auf die Pauke hauen.

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Montag, 29. Juni 2009, 11:55 Uhr

Immer schön investiert bleiben ...

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Ähnlichkeiten mit in der Fröbelstraße lebenden Personen sind rein zufällig und dennoch beabsichtigt.

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Samstag, 27. Juni 2009, 07:05 Uhr

Ethik und Werbung

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Die Trauer der Herrenwanderer um M. Jackson muss leider aus aktuellem Anlass abgebrochen werden. Die heutige Ausgabe der Bildzeitung präsentiert ein Musterbeispiel an Sensibilität: Die Hinterbliebenen der "Opfer des Serienkillers" von Winnenden unmittelbar neben den "Volltreffern in Serie". Andererseits wird wohl eher die großformatieg Anzeige und weniger die kleine Notiz zur Kenntnis genommen werden... Auf in eine frohe Zukunft!

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Donnerstag, 25. Juni 2009, 19:21 Uhr

Der Tag, als Michael Jackson starb

Er war 50, er war der„King of Pop“ ... er war ein armes Würstchen: Michael Jackson ist tot. Sein Leben war ein Traum, aus dem er nie erwachte. Der Traum brachte Jackson in schwindelerregende Höhen, aber er ließ ihn auch erbarmungslos abstürzen. Plötzlich war das Wesen, das einst„Beat It“ sang, selbst ein Geschlagener mit horrenden Schulden. In wenigen Wochen wollte er in London eine Reihe von Konzerten geben – vor insgesamt einer Million Fans, die aus der ganzen Welt angereist wären. Es sollten seine letzten Konzerte werden. Doch Jackson war dieser Aufgabe nicht mehr gewachsen, pumpte Medikamente in seinen gelifteten Körper. Eine Kindheit hat er nie gehabt, dafür einen brutalen Vater, der ihn auf die berühmten Bretter trieb, die angeblich die Welt bedeuten.„I'm a lover, not a fighter“ war einer seiner Lieblingssätze. Seine Fans waren Legion – und doch war er allein. Auch am Schluss. Rest in peace, Michael Jackson.
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Donnerstag, 25. Juni 2009, 06:37 Uhr

Dürfen Schüler ihre Lehrer benoten?

Der Bundesgerichtshof hat entschieden: Die Lehrerbewertung bei spickmich.de ist erlaubt. Schüler dürfen demnach ihre Lehrer im Web benoten. Der BGH verwarf die Revision einer Lehrerin aus Nordrhein-Westfalen, deren Klage gegen die Betreiber des Portals schon vor dem Landgericht und dem Oberlandesgericht Köln gescheitert war.
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Wie Du mir so ich Dir? Warum sollen Schüler ihre Lehrer eigentlich nicht benoten dürfen, zumal viele davon sich ständig pseudokrank melden, schlecht vorbereitet sind oder mit wenig pädagogischem Fachwissen glänzen? Oder geht das doch zu weit? Schließlich werden Zeugnisse auch nicht im Internet veröffentlicht.

Nicht nur die geschätzten Meinungen des Rödermark-Hulks und seines Fachkollegen ROHR-HARA sind hier gefragt!

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Mittwoch, 24. Juni 2009, 09:44 Uhr

Überfall im Bodybuilding-Milieu

Gestern in der Hansestadt Hamburg: Um 1.11 Uhr überfallen drei bis vier südländisch anmutende Männer einen Bodybuilder und„Milieu-Mitarbeiter“ im Fitnessstudio„McFit“ an der Eiffestraße. Ohne lange zu fackeln, stechen die unbekannten Täter mehrfach auf Bem-Ho T. ein. Der 29-Jährige erleidet Schnittverletzungen am linken Arm und am Rücken. Schließlich gelingt es ihm, aufs Parkdeck des Studios zu flüchten. Die Angreifer rennen davon.
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Der Polizei bietet sich am Tatort ein eigenartiges Szenario: Das blutüberströmte Opfer behauptet, es sei„gar nichts“ passiert. Er lässt sich kurz im Krankenhaus behandeln und fährt dann nach Hause. Bis gestern Abend wollte er keine Angaben zur Tat machen. Schweigen, schmier’n und ignorier’n - goldene Regeln im Milieu.

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Dienstag, 23. Juni 2009, 12:09 Uhr

He's come to save the day!


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Montag, 22. Juni 2009, 06:11 Uhr

Wa Daiko - Die Harmonie der Trommel

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Ein Spiegelbild seiner selbst - erste Berührungen mit fernöstlicher Trommelkunst. Den Empfehlungen seines Meisters Joe "Nippon" San folgend, hat sich der der kleine Trommler (oben re.) einer sog. "Wadaiko" (oben li.) angenähert. Und: heißt nicht "Wa" auf Deutsch "Harmonie"? Dem angeregten Erwerb steht indes der Preis entgegen (ab 1.500,- €; königliche Dimensionen: ca. 4.000,- €). Das übersteigt richterliche Verhältnisse. Ein japanischer Nachmittag mit der Ersatz-Muschi... ähh "Musashi" Trommel kann natürlich stattfinden. Schon jetzt herzlichen Dank für die Einladung!

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Samstag, 20. Juni 2009, 09:50 Uhr

Happou biraki

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Die Herrenwanderer verwirklichen sich auf vielfältige Weise - was dem einen seinen Rohr im Kosovo, ist dem anderen das Schwert (die Seele des Samurai) im japanischen Garten.

八方開き - happou biraki: "nach allen Seiten offen" ist eine Kampfhaltung von Miyamoto Musashi. Sie läßt - so das Buch der Fünf Ringe - dem Gegner keine Möglichkeit für einen Angriff.

Den Mitwanderen wird dagegen dazu schon das Passende einfallen. Jedenfalls verbal.

An dieser Stelle sei bemerkt, daß ich mich über die regen Beiträge meines Blutsbruders Geheimrat F. freue. Von Webby und dem Rohrkönig abgesehen, scheint dagegen der Rest der Truppe im Koma zu liegen. Wenigstens von D-D und hin und wieder auch von Schoko war mal was zu lesen. Dem ersteren scheinen zwischenzeitlich die Aktien auf den Kopf gefallen zu sein, der letztere hat sich möglicherweise selbst narkotisert.

Na denn.

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Donnerstag, 18. Juni 2009, 11:20 Uhr

�Mann, hat der ein Rohr!“

Exklusiv und hochaktuell wie immer – unsere Berichterstattung aus Bosnien-Herzegowina, wo der ebenso beliebte wie beleibte Frontkämpfer der Herrenwanderer seit heute erneut einen Bildungskurzurlaub verbringt. Einer der ersten Programmpunkte: Gruppenarbeit unter dem Motto„Wer hat das größte Rohr?“ Durch die geistesgegenwärtige Aneignung von Kriegsgerät erkämpfte sich Richter O. sofort einen quasi uneinholbaren Punktevorsprung.

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