Sonntag, 24. Mai 2009, 11:14 Uhr
Ultimate Fighting
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Während Heidi noch mit Lippenstift, Dessous, Burgern und anderen Werbeblöcken absahnt, wittert man an anderer Stelle mit sehr viel schlagkräftigeren Veranstaltungen das große Geld. "Ultimate Fighting" heißt das gladiatorenmäßige Spektakel, dass - wie alles Gute - nunmehr aus Amerika zu uns kommt, und mit welchem sich die Veranstalter ein Riesengeschäft erhoffen. Schon jetzt sind über 7000 Tickets für eine erste offizielle Veranstaltung in Köln verkauft.
Für Interessierte sei auf
http://monalisa.zdf.de/ZDFde/inhalt/19/0,1872,7589843,00.html?dr=1
verwiesen.
But this time there is somebody who cares:
Der Sportkommentator Werner Schneyder äußert sich kritisch.
Aber gegen den Zeitgeist wird auch er nicht anstinken können. Beträchtliche Einnahmen locken, die mit Sicherheit die Bedenken überwiegen werden: Mehr Brutalität braucht das Land!
Naja, vielleicht kann man prügelnde Schüler ja mal in den Käfig stecken.
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Samstag, 23. Mai 2009, 15:34 Uhr
SO macht man es !?
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Schau mal Webby, hier kannst Du was lernen:
www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,626212,00.html
("Klum gibt Gas auf dem Werbe-Highway".)
Eigentlich sieht sie auf dem Foto aus wie eine jüngere Schwester von unserem kürzlich präsentierten Dieter B., unsere Heidi. Und irgendwie erinnert ihre Show "Germany's next Top-Model" auch daran - vor lauter Werbung drum herum geht im Grunde alles andere unter. Gradmesser unsere Zeit? Who cares, werden andere sagen, letztendlich ist ja die Natur immer stärker, und wen kümmert's noch in hundert Jahren.
Bis dahin aber hat jedenfalls Heidi mit Burger-Werbung, Touareg, Topmodels und anderem Kram ordentlich abgesahnt. Crisis? Which Crisis?
Interessant allerdings der Kommentar von Roger Willemsen (nachzulesen bei den unteren Fotos): Für ihre Art könne er ihr "sechs Sorten Scheiße aus dem Leib prügeln."
Bei all diesem Bullshit hilft nur eines: am Straßenrand sitzen und lachen. Na, klingelt's? Who cares!
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Freitag, 22. Mai 2009, 06:56 Uhr
Ein historischer Irrtum
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So was konnte ja nun keiner ahnen: Der Kriminalobermeister Kurras ein Stasi-Agent. Und Ohnesorg ein Opfer des Ostens. Hätten wir das damals gewußt, hätten wir ja nie unsere "Bewegung 2. Juni" gegen den imperialistischen Westen sondern gegen die wahren Feinde der Studenten, die DDR, gerichtet. Es hätten keine Kaufhäuser gebrannt, Buback, Ponto und Schleyer nebst Begleitpersonal würden ebenso noch leben wie wir selbst. Die Kosten für Stammheim wären dem Land erspart geblieben wie auch die Rasterfahndnung, das Kontaktsperregesetz und vieles mehr. Na ja, mal schauen, was noch alles heraus kommt... "Der Kampf geht weiter!" Grüße (aus dem off) von Gudrun und Andreas
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Dienstag, 19. Mai 2009, 16:49 Uhr
Freiwillige Steuer für Reiche?
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Dass wir das noch erleben dürfen. Eine Gruppe vermögender Bundesbürger will eine Zwangsabgabe für Reiche einführen. Dieter Lehmkuhl hat zusammengestellt, auf welche Weise er in den vergangenen Jahren von seinem Vermögen profitiert hat. Zwischen 2000 und 2007, sagt der frühere Arzt, sei sein Grundeinkommen "konstant" geblieben, sogar "leicht gesunken". Hingegen habe sich sein Einkommen aus Kapital und sonstigem Vermögen verdoppelt, das zu versteuernde Einkommen um ein Drittel verringert, die zu zahlenden Steuern insgesamt sogar halbiert. Lehmkuhl findet, das sich das nicht gehört. Einen Teil davon will er der Gesellschaft zurückgeben. Gerade jetzt, in den Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise. Er ist einer von 23 Reichen, die sich in einer ungewöhnlichen Initiative zusammengeschlossen haben. Sie fordern, was sonst nicht im Trend der Wohlhabenden dieser Republik liegt: eine Zwangsabgabe von fünf Prozent ab 500.000 Euro Vermögen - gleichgültig, ob sich dieses nun aus Arbeit, Kapitaleinkünften oder Erbe zusammensetzt. Details wie immer bei www.spiegel.de. Als Richter liege ich (knapp) drunter. Glück gehabt. Und wie sieht es bei Euch aus? Sind die Herrenwanderer auch dabei? Karten auf den Tisch!
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Montag, 18. Mai 2009, 11:02 Uhr
Ohne Worte
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Donnerstag, 14. Mai 2009, 13:45 Uhr
Immer noch steigerungsfähig ...
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Dienstag, 12. Mai 2009, 04:23 Uhr
Bilder sagen mehr als Worte
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etwa 1980, ca. 19.00 Uhr
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11. Mai 2009, ca. 22.00 Uhr
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Sonntag, 10. Mai 2009, 09:52 Uhr
Was zählt, ist die Performance. Oder?
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Zum Zeitgeist seien die interessierten Herrenwanderer auf folgenden Artikel hingewiesen:
www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,623890,00.html
Es soll dem geschätzten Leser selbst überlassen bleiben, sich eine Meinung dazu zu bilden; an dieser Stelle jedenfalls sei auf eine weitere Kommentierung verzichtet.
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Samstag, 09. Mai 2009, 06:11 Uhr
Zugriff der Schweizer Garde
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Einen beachtlichen Fahndungserfolg vermeldet der Nuntius der päpstlichen Prätorianer, Luogotenente Vito Bello, aus dem Vatikan. "Durch Unterstützung des bundesdeutschen Datenschutzes ist es uns gelungen, eine Zelle des moralischen Verfalls im Keim zu ersticken und auf Bildern in Herrenwanderer-Foren alle (!) den Grundsätzen des Zölibats widersprechenden erogenen Zonen auszuschalten." Der Papst selbst ergänzte dazu ein 16-maliges "Bene dictum". Bei den altersmäßig progredienten Herrenwanderern stellt sich die - nur philosophisch zu lösende - Frage, ob und wieweit die These "Und die Natur ist doch stärker" weiter bzw. noch Bestand hat.
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Mittwoch, 06. Mai 2009, 03:36 Uhr
Ein öffentliches Ärgernis?
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Sex-Alarm am Ostsee-Strand - Ein Bürgermeister wehrt sich verzweifelt gegen Swinger-Orgien im 10-Häuser-Dörfchen Aschau (Schleswig-Holstein). Bürgermeister Hilmar Marohn (69):„Man darf bei uns gern nackt baden, aber Sexpartys sind verboten“. Genau den haben freizügige Swinger für sich entdeckt: Sie treffen sich zwischen Dünen und Sonnenschirmen, feiern Gruppensexpartys! Jetzt fordert der Bürgermeister: Schluss mit dem Strand-Geferkel! In einschlägigen Internetforen gilt Aschau als Geheimtipp. Van B. - alte Schlafmütze: Ist der Rheinsteig schon fest gebucht? Oder könnte man vielleicht... hä, hää... A-Schau’n wir mal.
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