Dienstag, 17. März 2009, 14:21 Uhr
Benedikt:„Kondome fördern AIDS“
Endlich einer, der sich auskennt: Auf dem Weg nach Afrika hat sich Papst Benedikt XVI. erstmals direkt zum Thema Kondome geäußert – und erklärt, ihre Verwendung verschlimmere das HIV-Problem, statt es zu lösen. Helfen können aus Sicht des Kirchenoberhauptes dagegen ein„spirituelles Erwachen“ und„Freundschaft für die Leidenden“.
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Dienstag, 17. März 2009, 09:51 Uhr
Quote, Quote über alles ...
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Dienstag, 17. März 2009, 05:07 Uhr
Wer zuletzt lacht...
Das mit dem Papst wird nix. Ich seh schon. Aber vielleicht haben unsere Hobby-Philosphen Sinn für die Fortsetzung einer schon berichteten Staatsposse. Wir erinnern uns: 2 Jahre auf Bewährung nach einem - den Ermittlungserkenntnissen entsprechenden und damit belanglosen - Geständnis. Seine Angaben zu seinem Vermögen ließen indes die 20 Mio. nunmehr ausgezahlte Pension unberücksichtigt. Auch die schlauen Richter haben daran nicht gedacht ;-).„Ich bin doch nicht der Einzige, der sich seine Rente frühzeitig ausbezahlen lässt. In meinem Arbeitsvertrag war die Wahlmöglichkeit vorgesehen und ich habe die Möglichkeit der Kapitalbasis wahrgenommen. Das ist bei der Post ein ganz normaler Vorgang.“
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Das war früher, als es noch ausreichend Briefkästen gab, kein normaler Vorgang. Da waren die Postler noch Beamte und haben dem Staat gedient. Vielleicht manchmal ein bisschen langsam. Aber verlässlich. Und auch dem Motor der 1962 eingeführten PLZ, Bundespostminister a.D. Richard Stücklen dürfte trotz gesicherter Pension dieser Bereich verschlossen geblieben sein. Es wird noch eine Weile dauern, aber wir werden eine Begrenzung dieser Auswüchse noch erleben. Meine Sorge: Wenn wir nicht rechtzeitig uns mit Bedacht selbst begrenzen, werden andere, eher unliebsame Strukturen uns neu ordnen. Noch ein paar solche Beispiele und nach der Bundestagswahl sitzen Angela und Guido auf der Oppositionsbank. Und dann wollen wir mal sehen, wohin die soziale Marktwirtschaft dann gesteuert wird...
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Sonntag, 15. März 2009, 17:24 Uhr
Habemus Papam
Neue Vorwürfe gegen den Papst. Inzensierte Kampagne oder berechtigte Kritik?
Papst Benedikt XVI. kommt nicht aus den Schlagzeilen: Nach Medienberichten soll er als Kardinal einen Text in einem rechtsextremen Verlag veröffentlicht haben. Wie reagieren die Gläubigen in Hessen? Die Zeitschrift Titanic (Auszug s.u.) hat das Thema schon längst erkannt (aktuelles Heft) und Benny eine gelungene Doppelseite gewidmet.
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In seiner Zeit als Kardinal soll Ratzinger 1998 einen Text in der rechtsextremen österreichischen Publikation "Aula" veröffentlicht haben. Manche holt die Vergangenheit dann immer wieder ein? Auch ein angesehener Kommentator des Grundgesetzes, der Jurist und Univ.-Prof. Theodor Maunz, hat über 25 Jahre unter Pseudonym für die Deutsche Nationalzeitung geschrieben. Wie sehen denn die Herrenwanderer den "Heiligen Vater"?
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Freitag, 13. März 2009, 22:55 Uhr
Beretta
James Bond musste sie bereits in seinem ersten Film gegen eine Walther (nicht verwandt und nicht verschwägert) PPK eintauschen. Für andere lag sie griffbereit im elterlichen Schlafzimmer. Die Beretta. Die Pistole ist für ihre extreme Zuverlässigkeit bekannt; Besitzer berichten, dass auch nach 15.000-20.000 Schuss keine Ladehemmungen vorkamen. Na dann...
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Die Firma Beretta wurde übrigens 1526 das erste Mal urkundlich erwähnt, als der Büchsenmacher Bartolomeo Beretta aus Venedig einen großen Auftrag über Arkebusenläufe für das städtische Arsenal erhielt. Während der Äpfelweinanstich in Frankfurt abgesagt wurde, feiert die Waffenmesse in Nürnberg fröhliche Urständ, nicht ohne natürlich den Opfern von Winnenden Mitgefühl zu entbieten. Aber auch die Waffenbranche fürchtet nun Umsatzeinbußen. Freilich nicht wegen Tim K., sondern wegen der allgemeinen Rezension. Gleichwohl wird man sich in Krisenzeiten sicher wieder zu erholen wissen. Dagegen stehen deutlich jüngere Firmen (Jhrg. 1862) eher zur Disposition.
Vor der Halle baumeln die Fahnen recht pietätvoll auf halbmast, drinnen am Beretta-Stand ist die Stimmung schon Freitagmittag prima. Aus den Boxen dröhnt "One Vision" von Queen. Auf großen Flachbildschirmen flackern wohlig klingende Wörter: "reliable", "passionate", "responsible". Im Obergeschoss schenkt der italienische Waffenhersteller seinen Kunden Beretta-Wein aus. An einem Tresen kann man sich für das Wirtschaftskrisen-Treffen der Beretta-Händler anmelden. Das Motto dazu steht auf einem großen dunkelblauen Schild: "Shoot down the crisis!"
Ist es nicht schön um uns herum?
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Ach ja, und noch einen drauf: Marksman After Shave. Für Herrenwanderer - nicht nur für Sportschützen - mit Kräuterkomplex (die Natur ist doch stärker) zur Beruhigung und Pflege der Haut. Glasflasche in Patronenform, 100 ml, 16,- €. Elegant und männlich. Nichts für Weicheier.
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Donnerstag, 12. März 2009, 15:04 Uhr
Leben und Tod
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Nachdem die letzten Beiträge im Forum ja weicher als jeder Weichspüler waren, hier nun wieder ein härteres Thema.
Zwar gibt es derer genug, doch gerade das vorliegende stellt mal wieder in aller Brutalität die Frage nach der Sinnhaftigkeit des Seins, nach dem Warum des Geschehens, und danach, wie mit all dem umzugehen ist.
Es ist noch nicht allzu lange her, da gab die Schießerei in unserer aller Heimatstadt Rüsselsheim Anlaß für Überlegungen gleicher Art. Doch das fassungslose Schockiertsein, die mitfühlende Anteilnahme für die Leidtragenden, die Frage nach Leben und Tod, all dies wich schon bald wieder den eigenen Sorgen und Nöten, dem täglichen Einerlei, neuen Hiobs-Botschaften und somit letztendlich dem Vergessen.
Nun aber wird jedem auf ein Neues schlagartig die Endlichkeit des eigenen Daseins vor Augen geführt, die Tatsache, daß es jeden auch zu unvorbereiteter Zeit treffen kann und der Schmerz des Verlustes des Lebens.
„Ich will Euch dies eine vor Augen führen:
schwerwiegend ist die Frage nach Leben und Tod.
Die vergänglichen Dinge des Lebens schwinden rasch dahin.
Seid daher stets wachsam, niemals nachlässig, immer aufmerksam.“
(abendlicher Spruch zum Schluß der ZEN-Meditation im Kloster in Dietfurt)
Was unserer heutigen, westlichen Welt vollkommen fehlt, ist ein entsprechend ethisch-philosophisches Gedankengut, welches bereits auf breiter Front gerade jungen Menschen vermittelt wird.
Dies wird beim Lesen eines aktuellen „Spiegel“-Artikels besonders deutlich.
Wie man Tim K. als Helden feiern kann, ist wahrscheinlich nur aus Sicht vollkommen unreifer, das Leben verachtender Menschen verständlich, die nie gelernt haben, Verantwortung für sich oder andere zu übernehmen.
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Mittwoch, 11. März 2009, 11:09 Uhr
�Big Bender“ ist auf den Hund gekommen
Wow:„Big Bender“ bekommt Familienzuwachs! Er heißt Gino, ist neun Monate alt und ganz offensichtlich ein Pfundskerl, wie diese Aufnahme zeigt, die unser Freund mit seiner neuen Digitalkamera gemacht hat. Angeblich soll Gino nicht alleine bleiben, sondern noch einen Spielkameraden bekommen. Doppelt gebellt, klingt besser –„Big Bender“ legt ja auch sonst Wert auf stereophone Klänge!
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Montag, 09. März 2009, 11:15 Uhr
Fremdgänger in Frankenberg?
War es unerlaubtes Entfernen von der Truppe, Fremdgängertum oder einfach nur Sonderurlaub? Die Spekulationen schießen ins Kraut, wenn es um das gemeinsame Wochenende geht, das Dr. Schoko und der Webmaster jetzt in und um Frankenberg verbracht haben. Fest steht: Es war ein durchweg harmonisches Aufeinandertreffen, das gänzlich ohne Evaluation des Freundeskreises zustande gekommen war. Das Duo hatte sich in der wunderschönen Bärenmühle einquartiert und tat am Samstag das, was Herrenwanderer am besten können – Wandern mit leichten Orientierungsstörungen! Insgesamt waren die beiden vier Stunden strammen Schrittes unterwegs und konnten unterwegs auch die Jugendburg Hessenstein besichtigen, wo Dr. Schoko ein Wiedersehen mit dem„Geist der Kindheit“ feierte, der ohne Vorwarnung einer Mezzo-Mix-Flasche entstieg.
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Auch der Titterich suchte Verliese der Vergangenheit auf, war er doch vor 30 Jahren in der Burgwaldkaserne bei Frankenberg stationiert. Klar, dass es sich der Obergefreite i.R. nicht nehmen ließ, dort erneut vorzusprechen. Der wachhabende OvWa beäugte ihn und den Schokoladendoktor skeptisch, der ihm zur Seite stehende UvD hatte die Hand an der Waffe ... immerhin wäre es denkbar gewesen, dass die beiden Personen, die da an der Pforte erschienen waren, auch Selbstmordattentäter hätten sein können. Nach vielen intensiven Gesprächen und zwei hervorragenden Abendessen in der„Bärenmühle“ nahmen Schoko und Webby dann am Sonntagvormittag Abschied voneinander und fuhren – gut erholt – der Heimat entgegen. Die„abgespeckte Version der Herrenwanderer“ wird dieses Wochenende stets in guter Erinnerung behalten!
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Donnerstag, 05. März 2009, 16:22 Uhr
Under cover in Hessen
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Klementine ist kaum unter der Erde, da öffnet sich schon wieder ein neues, spannendes Diskussionsfeld: Obdachlosigkeit in Hessen! Wer sonst als D.D. könnte hier aus seinem Fundus schöpfen und qualifiziert zu den Erkenntnissen des Enthüllungsjournalisten Günter W. Stellung nehmen: "Es kann jeden treffen. Das Klischee, alle Obdachlosen seien Alkoholiker und drogenabhängig, ist falsch." Mitreden ist angesagt!!! Außer natürlich, man hat den Status des Unantastbaren erreicht ("Only those, who climbed the cloud, are not imprisoned by the crowd").
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Donnerstag, 05. März 2009, 07:26 Uhr
�Klementine“ ist tot
Mit dieser Frau sind wir alle groß geworden: Johanna König, besser bekannt als„Klementine“ aus der Waschmittel-Werbung, ist im Alter von 87 Jahren gestorben. Mit ihr starb ein Stück Zeitgeschichte: Bekannt wurde die Schauspielerin, als sie von 1968-1984 TV-Werbung für das Waschmittel„Ariel“ machte. Remember?
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