Sonntag, 15. Februar 2009, 23:01 Uhr

Heute vor 50 Jahren ...

... kam der treueste Leser der Herrenwanderer-Homepage zur Welt – und er hat sich seit seiner Kindheit kaum verändert! Wir freuen uns mit dem Jubilar, der schon immer gerne mit Bällen spielte, über die Vollendung von fünf gesunden Dezennien, wünschen ihm weiter einen scharfen Blick für die wesentlichen Dinge im Leben und sind schon ganz gespannt auf das Ereignis, das uns am kommenden Samstag bevorsteht. Wird es wirklich B. aus dem Ofen geben? Oder doch eher F...schenkel? Kommt als Beilage möglicherweise Reis aus I. in Betracht? Die Spekulationen schießen ins Kraut, doch van B. hat bislang nichts weiter verlauten lassen, als dass er uns allen das Taxi nach Hause spendieren will. Edel und gut – dieses Prädikat darf auch er sich jetzt getrost ans Revers heften. Herzlichen Glückwunsch an einen unserer Besten!
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Freitag, 13. Februar 2009, 08:06 Uhr

Endlich: Nur noch gute Nachrichten!

Es liegt offenbar in den Genen der Menschheit begründet, dass schlechte Nachrichten auf mehr Interesse stoßen als gute. Das Paradoxe: Trotzdem sehnt sich jeder nach guten Nachrichten (und kaum einer kann das Krisengerede noch hören). Gut, dass es die Amerikaner gibt. Denn die haben uns nicht nur das leckere Fast-Food und die kraftvollen„Hummer“ gebracht – sie lassen uns jetzt auch in den Genuss von ausschließlich guten Nachrichten kommen. Auf „www.happynews.com“ gibt's nur Positives zu berichten. Da kann manch einer, der mit Sorgenfalten in die Zukunft guckt, sein Seelenheil finden – gerade am Freitag, den 13. Alles wird gut!

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Mittwoch, 11. Februar 2009, 11:13 Uhr

�In Krisenzeiten muss investiert werden“

Gut, wenn man zahlungskräftige Bürger hat: Die Hypo Real Estate bekommt weitere staatliche Garantien in Höhe von zehn Milliarden Euro. Damit wächst die Summe der Kapitalhilfen und der staatlichen Garantien für den schwer angeschlagenen Immobilienfinanzierer auf insgesamt 102 Milliarden Euro. Manch einer, der sein Geld mit Spekulationen an der Börse verdient, kann durch die kollektiv verabreichte Geldspritze vielleicht kurzfristig einen schnellen Euro in den eigenen Säckel umleiten. Noch ungeklärt ist hingegen die Höhe der Boni, die an die HRE-Manager ausgezahlt werden ...

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Dienstag, 10. Februar 2009, 06:16 Uhr

Der„Frankenblitz“

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Da ist er. Der Neue. Karl-Theodor Maria Nikolaus Johann Jacob Philipp Wilhelm Franz Joseph Sylvester Freiherr von und zu Guttenberg. Noch ein bisschen farblos, aber das wird schon. Er spielt Klavier, liebt Autos von Audi, ist mit Tom Cruise befreundet, war bei den Gebirgsjägern, ist promovierter Jurist, verheiratet, hat 2 Töchter und ist mit 37 Jahren der jüngste Bundesminister der Nachkriegsgeschichte. Er frisiert seine Haare streng nach hinten mit "Edge-Gel". Und er hat 11 (!) Vornamen, die der Bundespräsident bei der heutigen Ernennung verlesen muss. Zu viele Namen (und Zahlen) für manch’ einen der Herrenwanderer. Sein Motto:„Nicht der Name zählt, sondern Leistung.“ Ob es sich lohnt, dass wir für ihn Pension bezahlen? Wird er die Krise meistern? Oder ist die Natur wieder stärker?

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Sonntag, 08. Februar 2009, 11:41 Uhr

Sie nannten ihn Plattfuss

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Irgendwie ist die Luft raus - aus dem Bundeswirtschaftsminister Michael Glos. Passend in eine (sicher nur vorübergehende) Rezession platziert er sein Rücktrittsersuchen, wenige Tage, nachdem er mit seinem Dienstwagen incl. Fahrer ein Polizisten amtsangemessen traktiert hatte ("Plattfuss"). Der Vorfall wird zurzeit aufgearbeitet (Methode: "W.W."). Sein an Horst Seehofer gerichteter Brief blieb folgenlos. Eigentlich logisch, werden doch Bundesminister nach Art. 64 Abs. 1 unseres Grundgesetzes auf Vorschlag der Bundeskanzlerin vom Bundespräsidenten ernannt und entlassen und nicht vom Bayerischen Ministerpräsidenten. Ein auf Eigeninitiative beruhendes Davonschleichen ist auch nicht möglich. Anders dagegen in Hessen. Da können der MP und die Minister jederzeit zurücktreten (Art. 113 Abs. 1 Satz 1 HessVerf). Machen Sie aber nicht (hä, hä...). Nur wenn’s nicht mehr anders geht oder wenn sie was besseres vor haben (Heide Pfarr (SPD) 1993, wg. Renovierung ihrer Privatwohnung auf Staatskosten (> Altersruhestand); Marlies Mosiek-Urbahn (CDU), 2001 aus "privaten Gründen", weil sie sich in einen Abordneten (Rolf Müller) verliebt und darauf getrennt hatte (> MdEP); Franz-Josef Jung (CDU), 2001 auf Druck der FDP wegen unzureichender Kassenprüfung (> Bundesverteidigungsminister), Udo Corts (CDU), 2008, wie im Mai 2007 angekündigt (> Deutsche Vermögensberatungs AG); Karin Wolff (CDU), 2008, ohne Vorankündigung (MdL, einfach). Prominenter Vorreiter war 1950 Bundesminisfer Gustav Heinemann (damals CDU, später Wechsel zur SPD und Bundespräsident). Er trat 1950 aus Protest gegen Adenauers Remilitarisierungspolitik zurück. Ach ja, natürlich, versorgt sind und waren sie alle...

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Freitag, 06. Februar 2009, 07:42 Uhr

Irgendwann, in ferner Zukunft ...

Die Schuldenbremse kommt: Ab 2020 sollen Bund und Länder ihre Haushalte ohne neue Kredite aufstellen. Darauf hat sich die Föderalismuskommission geeinigt. Doch wie viel Hilfe die ärmeren Landesregierungen erhalten, um dieses Ziel zu erreichen – darüber wird noch eifrig gestritten.
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Das hehre Ziel unterstreicht erneut, wie weltfremd unsere Politiker mittlerweile geworden sind – oder wie clever: Sie fassen vorwiegend Ziele ins Auge, deren Erfüllung schon längst nicht mehr in ihre Amtszeit fällt. 2020 werden die meisten Herren, die jetzt verantwortungsvoll für ein Ende der Neuverschuldung eintreten, schon lange ihre großzügig bemessene Altersversorgung genießen. Bis 2020 ist's noch lang hin – und es kommt dann sowieso anders, als man heute denkt. Was also soll dieser Schwwwwwachsinn? Unglaublich: Für solch ein langwieriges Rumgeeiere und damit verbundene noble Absichtserklärungen werden unsere Politiker auch noch bezahlt ...

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Donnerstag, 05. Februar 2009, 14:26 Uhr

Das Fliegende Spaghettimonster

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Freunde, Herrenwanderer, Philosophen:

Was hilft in schrecklichen Zeiten wie diesen, in denen eine Krise die nächste jagd und wir nahezu stündlich darüber lesen, wie schlecht es uns eigentlich geht, und wieviel schlechter es noch kommen wird?

Genau, die Rückbesinnung auf Tugenden und Werte, und ... den Glauben. Und nachdem der Oberhirte aus Rom aufgrund seiner
neuesten Aktionen ja nun wirklich keiner ist, an dem man sich ausrichten kann, gibt es nur eins: Die Annahme der einzig wirklichen, echten und wahren Religion.

Danach wurde die Welt nicht von all den merkwürdigen Gestalten geschaffen, die uns andere Religionen einreden wollen, wie z.B. die Kreationisten, die einen "Intelligent Designer" annehmen. Nein, es war das Fliegende Spaghettimonster.

Und so rufe ich Euch zu, Brüder: konvertiert zum einzig richtigen Glauben, werdet ein Pastafari ->

http://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spagettimonster

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Donnerstag, 05. Februar 2009, 05:33 Uhr

Aus der Spur: Märklin entgleist

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Schlimmer noch als die Berichte über die Besetzung des Kabinetts von Roland Koch ist die Nachricht über das Ende einer kleinen Welt. Märklin, seit 150 Jahren die Marke für Modelleisenbahnen, gerät aus der Spur. Ursachen sind die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung und der gesellschaftliche Wandel. Jetzt die Karten auf den Tisch: Wer von den Wanderern hat je mit einer eigenen Märklin-Modelleisenbahn gespielt? Was ist daraus geworden? Der Verfasser des Beitrages verfügte in der schweren Nachkriegszeit (6-Tage-Krieg 1967) nur über eine Scalectrix Autorennbahn (billiger als Carrera). Für Söhne von Opelmitarbeitern vielleicht eher nacheliegend als das Spiel mit Dampfrössern und Miniaturlandschaften. Heuzutage regiert die Playstation 3 das Feld. Das Auge eines 50-jährigen vermag da kaum noch Schritt zu halten. Die Idylle verfällt zusehends, es geht langsam bergab. Märklin, Wiking, Matchbox, Borgward, Saab, Opel....

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Mittwoch, 04. Februar 2009, 18:23 Uhr

Hauptsache, Minister. Banzer schult um...

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Ich weiß, liebe Herrenwanderer, ein Fleischermeister kann kein Minister sein und ein früherer Landrat auch nicht problemlos von Justiz über Kultus in ein Rumpf-Sozialministerium wechseln. Die Insiderbetrachtung macht deutlich, dass das ehemalige Schwergewicht Jürgen B. zwar im Kabinett gehalten, aber mit deutlich weniger Kompetenzen als sie der Leibesfülle geschuldet wären, ausgestattet wurde. Da weht wohl doch kräftiger Gegenwind (nicht zuletzt in der Fraktion) und es waren auch andere Weggefährten angemessen zu bedenken. Sieger sind der Innen-Kronprinz Bouffier, Prinzessin Silke in einem aufgepeppten Umweltressort und der Leiter der CDU-Plakat-Kleber-Kolonnen "Deus-Ex-Machina" Boddenberg. Die hessische Verfassung stattet den Ministerpräsidenten grundsätzlich mit der komfortablen Befugnis aus, die Minister zu ernennen. Doch werden solche verfassungsrechtlichen Bestimmungen von Koalitionsverträgen ebenso wie von den allgemeinen Fährnissen des Lebens begleitet. Immerhin ist der Ex-Landrat nun auch für den Bereich "Gesundheit" und damit für die zunehmend übergewichtige Bevölkerung zuständig. Vielleicht muss er nun mit gutem Beispiel vorangehen ("Ade Positas"). Politik ist eben doch grausam.

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Montag, 02. Februar 2009, 23:01 Uhr

Remember the good times

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Vor 50 Jahren starben Buddy Holly (22), Richie Valens (17) und der eher unbekannte 3. Mann ("The Big Bopper") nebst Pilot (21) auf einer Tournee beim Absturz eines Sportflugzeuges vom Typ Beechcraft Bonanza (12). Die übrigen Bandmitglieder nahmen den Bus durch das schneeverwehte Iowa. Die Musik der beiden mit Tempo 170 mph verblichenen Erstgenannten lebt weiter (That’ll be the day, Peggy Sue bzw. Donna, La Bamba). Aber auch die Beechcraft hat weiter für Aufsehen erregt (1964: Absturz von Country-Star Jim Reeves ("He’ll have to go")) und wird noch heute produziert (über 17.000 Exemplare). Der traurige Anlass bietet Gelegenheit, scharf diskutierte Themen im Forum (die allerdings auch belebend wirken) durch eine Sequenz des Innehaltens abzulösen. "Die Ärzte" besangen schon "Buddy Hollys Brille", von Mike Berry stammt "Tribute To Buddy Holly", Bernd Begemann empfahl weise: "Buddy, nimm lieber den Bus" und in Don McLeans American Pie heißt es treffend: "The day the music died".

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