Dienstag, 25. August 2009, 04:29 Uhr
Titte goes Kanzleramt
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In der ZDF-Dokumentation "Kanzlerin Merkel" vor knapp zwei Wochen hatte Ackermann erklärt, die Kanzlerin habe "damals gesagt, sie würde gerne etwas für mich tun. Ich solle doch einmal etwa 30 Freunde und Freundinnen einladen aus Deutschland und der Welt, mit denen ich gerne einen Abend zusammen sein würde im Kanzleramt. Und ich muss Ihnen sagen, es war ein wunderschöner Abend."
Das ist der Startschuss für Titte. Die "Fifty-Fete" am 5.9. wird nach Lage der Dinge in der Zentrale der Macht stattfinden. Den Transfer übernimmt die Flugbereitschaft der Bundeswehr, das Essen liefert der "Chancellor-Catering", für die Unterhaltung sorgt das Heeresmusikchor Frankenberg (sic!). "Toll, dass sich die Kanzlerin nach Bekanntwerden der Vorwürfe auch dem Volk öffnet", freut sich Freund T., der im Losverfahren einen der ersten von 82 Millionen Terminen für eine Geburtstagsfeier ergattert hat. "Jeder kommt mal dran, bis kein Geld mehr da ist - das ist Demokratie!"
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Montag, 24. August 2009, 08:39 Uhr
Grande catastrophe (de Enzo Ferrari)
Wer von denne Kameradesweine hatte meine schönne Beitrage gelöschte? Vielleicht auch nur tecnikale Versage wie bei denne Formula Uno?? Maggde nixe schlimm, aber musse wissen, wer war das. Bitte melde balde!
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Freitag, 21. August 2009, 13:33 Uhr
Koch muss Bürger weiter schlafen lassen
Der Hessische Verwaltungsgerichtshof hat den weiteren Ausbau des Frankfurter Flughafens genehmigt, Hessens Ministerpräsident Roland Koch (CDU) nannte das Urteil eine "wahrlich historische Entscheidung". Sie hätten den Planfeststellungsbeschluss nur in einer "Detailentscheidung" nicht gebilligt, nämlich bei den Nachtflügen, so Koch. Auch der Flughafen-Betreiber Fraport sprach von "einem guten Tag für die deutsche Luftverkehrswirtschaft".
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Schneller, höher, weiter – wie der General: Ministerpräsident Roland Koch gehört zu den Fortschrittsgläubigen in Hessen
Allerdings werten auch die Ausbau-Gegner die Entscheidung positiv. Reiner Geulen, der Anwalt der Stadt Offenbach, die zu den elf Klägern gehört, sprach von einem "wichtigen Erfolg im Kampf für eine Reduzierung der Lärmbelastung". Das oberste Verwaltungsgericht Hessens hatte zuvor entschieden, dem Ausbau an sich stünden "keine grundsätzlichen Bedenken entgegen", für die Nachtflüge müsse das Land Hessen aber eine neue Regelung finden.
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Mittwoch, 19. August 2009, 11:09 Uhr
Endlich: Der General fährt Porsche
Es hat verhältnismäßig lange gedauert, doch nun ist es soweit. Nach Jahren des Darbens, in denen er sein beschleunigtes Dasein in Automarken zweiter Wahl (BMW, Jaguar) fristen musste, hat der General jetzt endlich einen fahrbaren Untersatz unter dem Hintern, der seinem Ego entspricht: Ab sofort fährt er Porsche, was seinen Abstand zur Konkurrenz weiter vergrößern dürfte. Aus dem Kreis der Herrenwanderer wird ihm jetzt jedenfalls keiner mehr folgen können, denn die Motorleistung seines neuen Boliden bringt ihn schneller auf Touren als man gucken kann. Nach einer derzeit noch andauernden Evaluationsphase im 911er (unser Foto entstand bei der Übergabe), will der General – ganz Familienmensch – übrigens den Erwerb eines Panamera für sein "life in the fast lane“ prüfen. Doch bis dahin wird er erst noch viele CO2-Partikel in die Luft blasen!
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Dienstag, 18. August 2009, 10:33 Uhr
Macht Euch auf die Socken!
Nicht mehr lange, liebe Wandersleut', dann ist es mal wieder soweit (jedenfalls gehen die meisten davon aus): Die Herrenwanderung startet – und alle kommen mit. Es wird wohl die erste Wanderung sein, bei der ALLE Wanderer über 50 sind (manche haben die 60 schon vor Augen, können sie aber ohne Brille nicht mehr scharf sehen). In fortgeschrittenem Alter sind Hilfsmittel nicht nur erlaubt, sondern auch ratsam. Deshalb jetzt noch schnell in die Strümpfe kommen, bevor Ihr während der Wanderung von den Socken seid: Bestellt Euch ein (oder zwei) Paar Original Rheinsteig-Wandersocken – mit patentiertem Anti-Blasen-System für weite Wege und empfindliche Füße. Geniale„Doppelsocken“ wie zwei Paar Socken übereinander. Dieser klassische Bergsteiger-Trick verhindert Reibung und daher Wasserblasen, hier perfektioniert durch die optimale Verbindung und Zusammensetzung der beiden Lagen. Ohne Verrutschen und Falten schmiegen sie sich ideal ineinander. Feuchtigkeit wird von der Innensocke aufgenommen und nach außen weggeleitet, die Luftschicht zwischen den Lagen wirkt isolierend gegen Kälte. Nur 16,90 Euro – hier!
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Sonntag, 16. August 2009, 08:44 Uhr
Die Zeit der Rattenfänger
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Jetzt beginnt sie wieder, die heiße Zeit der vollmundigen Reden, der polemisierenden Angriffe einerseits, und der leeren Versprechungen andererseits.
Die SPD - demoskopisch zurückliegend - muß Gas geben. Das tut zu auch, man betrachte nur die Körpersprache des Herrn M. und lese seine Philippika:
www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,643047,00.html
Es erinnert daran, wie Herr G.S. - ein Meister des öffentlichen Auftrittes und der Beherrschung der Medien (stets kraftvoll lächelnd) - vor einigen Jahren es tatsächlich schaffte, seine Partei mit ähnlichem Vorgehen aus dem Umfragetief herauszuholen.
Was nicht heißen soll, daß den Vertretern der Anderen nicht die gleiche Gabe gegeben wäre. Man denke nur an die Worte des großen Helmut K. vor einigen Jahren, nach der Wiedervereinigung würde es keinem schlechter, sondern nur vielen besser gehen.
Was bleibt von diesen Reden? Eine banale Erkenntnis: Wen ein Hahn kräht auf dem Mist, ändert sich das Wetter (... oder s bleibt so, wie s ist).
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Freitag, 14. August 2009, 13:00 Uhr
Schlämmer geht's nemmer!
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Eine absurde Situation: Es ist Wahlkampf, und in den Medien wird mehr über Fake-Wahlplakate berichtet, als über den programmatischen Streit der Kandidaten. Da passt die heutige "Mopo"-Schlagzeile ins Bild: "Horst Schlämmer: Zoff mit der CDU". Der Hintergrund: In Grevenbroich wirbt die CDU-Kandidatin Ursula Kwasny mit Schlämmer, dem fiktiven Lokalreporter aus ihrem Wahlbezirk. Prompt ließ Kerkelings Produktionsfirma das Plakat verbieten. Immerhin will Schlämmer ("Isch kandidiere") auch in den Bundestag.
Der derzeitige Schlämmer-Wirbel ist tatsächlich enorm. Nach einer aktuellen Forsa-Umfrage würden 18 Prozent aller Wahlberechtigten ihre Stimme der Kerkeling-Kunstfigur geben. Das zeigt, in was für einer absurden Situation sich aktuell der Wahlkampf befindet: Es wird mehr über Comedy- und Spass-Aktionen gestritten, als über politische Programme.
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Donnerstag, 13. August 2009, 04:06 Uhr
Steinschlag und Stechmücken
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Großreinemachen im Schilderwald der Republik: Der Abbau von Rechtsvorschriften geht zügig voran. In der StVO werden eine Reihe beliebter und aussagekräftiger Verkehrszeichen zum 1.9.2009 gestrichen. Bedenken aber bei den Freunden wegen Zeichen 115: "Steinschlag" (Bild 1). Wenn das mal gut geht. Auf künftigen Herrenwanderungen ist erhöhte Wachsamkeit geboten, denn auch unsere Wandersteige werden berheinigt!
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Folgerichtig dagegen die Abschaffung des Zeichens 144 "Flugbetrieb" (Bild 2). Eine weltweite Felduntersuchung der Bundesanstalt für Flugsicherung hat ergeben (aktuell: Hudson-River, Jetplane vs. Helicopter), dass das beim Herannahen eines Fluggerätes gebotene Ausweichen bzw. Abbremsen des auf Kollisionskurs befindlichen Fahrzeugführers unmittelbar nach Wahrnehmung des Schildes mit Blick auf Relativgeschwindigkeit und Reaktionszeit kaum möglich, das Zeichen mithin funktionslos und entbehrlich ist.
Dem professionellen Nichtwähler J. nur am Rande zum Trost: Die "Stechmücke" ("Zonengabi") kannst Du mit Deiner Erststimme gar nicht wählen. Und die Bedeutung der Zweitstimme hast Du bestimmt schon vergessen, oder? ... ;-)
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Mittwoch, 12. August 2009, 08:59 Uhr
CDU schickt Titte(n) in den Wahlkampf!
Bizarre Ansichten im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg: Die Direktkandidatinnen von CDU und Linkspartei werben mit ihrer Oberweite und ihrem Hintern. CDU-Direktkandidatin Vera Lengsfeld benutzt zur Verstärkung ein umstrittenes Foto der Bundeskanzlerin, das diese im tief ausgeschnittenen Dekolletè bei der Eröffnung der Osloer Oper im Jahre 2008 zeigt. Slogan auf Lengsfelds Wahlplakat mit Oberweite: "Wir haben mehr zu bieten". 750-fach hängt das Plakat seit Sonntag im Bezirk.
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"Diese Aktion habe ich speziell für den Wahlkreis Kreuzberg-Friedrichshain ausgedacht", sagt Vera Lengsfeld. So ein Foto sei doch eine mutige Aktion. Sonst gebe es in der Politik "nur Händeschüttel-Bilder". Lengsfelds Resümee: Sie habe die gewünschte Aufmerksamkeit erreicht, die Klickzahlen auf ihrem Wahlblog hätten sich "innerhalb eines Tages verzehnfacht". Freilich: Die Kommentare in Lengsfelds Wahl-Blog sind verheerend. "Entweder hat Ihre Agentur sie kräftig verarscht, oder aber Sie sind von allen guten Geistern verlassen", schreibt einer.
Doch Lengsfeld ist nicht die einzige, die in diesem Wahlkampf auf ihren Körper setzt. Halina Wawzyniak, Bundesvize der Linkspartei und Lengsfelds Kontrahentin als Kreuzberger Direktkandidatin für den Bundestag, setzt ein Foto mit ihrem jeansumhüllten Hinterteil auf das Plakat. Slogan: "Direkt: Halina Wawzyniak ! Mit Arsch in der Hose in den Bundestag". "Man braucht einen Arsch in der Hose für die polarisierenden Positionen der Linkspartei", begründet Wawzyniak das Motiv. "Ich stehe eben für meine Positionen ein." Das ist wahrhaftig eine arsch interessante Argumentation!
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Sonntag, 09. August 2009, 16:23 Uhr
(Herren-?)Wanderer mit Darmgrippe
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Nicht nur der Schweinegrippevirus ist des Herrenwanderers Feind, nein, auch alles was den Darm befällt muß nicht gerade sein. So beunruhigt die Meldung, daß 130 Wanderer an einer Darmgrippe erkrankten, nachdem sie auf einer Berghütte im Allgäu verunreinigtes Trinkwasser genossen hatten:
www.heute.de/ZDFheute/inhalt/30/0,3672,7613694,00.html
Doch dieses Jahr soll es ja (zum Glück?) nicht so hoch hinaus gehen (und keine suizidalen Verrücktheiten geben), sondern nur die schöne Lorelei ist als Versuchung geplant. Und letzten Berichten zu Folge hat der diesjährige Tourmaster da einige Überraschungen am Rhein-Höhenweg parat.
Man darf also gespannt sein!!
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