Sonntag, 03. Januar 2010, 10:22 Uhr

Der Turmbau zu Babel

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Ist es der Turm zu Babel, der die Menschen ins Stimmengewirr stürzte? Nein, es ist der Burdj Dubai, das mit über 800 Metern derzeit höchste Gebäude der Welt.

Doch was für ein Sinnbild ist das? Eins dafür, daß der Mensch zu Gigantischem fähig ist, oder eines dafür, daß er schon längst jegliche Bodenhaftung verloren hat und jeglichen Blick für das rechte Maß der Dinge?

Nun, die philosophische Beantwortung dieser Fragen mag dem geschätzten Leser selbst überlassen bleiben. Fakt ist, daß Dubai schwächelt:
www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/0,1518,669832,00.html
und Scheich Dubai Mohammed Bin Raschid Al Maktum von der Bildfläche verschwunden ist:
www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-50317-16.html

Dies ganz im Gegensatz zu Dubai-Daum, der vor kurzem in wohl bester Gesundheit mit solidem Depot (hey, Kohle,nich' Fett) seinen 52. Geburtstag feierte.

Sein Motto: achte auf Deine Gesundheit und Deine Finanzen. Da könnten sich die Scheichs mal ein Stückchen von abschneiden.

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Freitag, 01. Januar 2010, 11:48 Uhr

Prosit Neujahr 2010

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Wanderer, Kameraden, Freunde, Förderer, Nachtkappen u.a. - Alles Gute für das Neue Jahr 2010!

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Dienstag, 29. Dezember 2009, 07:30 Uhr

Warum nicht mal lächeln....

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Ein Zen-Buddhist kommt an einen Imbiß-Stand und verlangt ein Sandwich. Fragt der Verkäufer: "Wie soll es denn sein?" Sagt der Buddhist: "Eins mit allem."

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Sonntag, 27. Dezember 2009, 23:01 Uhr

Here it comes true: Dubai’s 52

Mangelnde Kommuniaktion, schwache Scanner im Freundeskreis und offensichtlich auch datenschutzrechtliche Bestimmungen haben es verhindert, Kleinkind-Aufnahmen aus des Eremiten Emirat in der Fröbelstraße zu requirieren. Auch jene im "Happy Night" in Trebur um 1982 gefertigten Aufnahmen, die einen Franz Bach locker hätten toppen können ("Wo isch wergglisch besser bin, is de Bauch") waren nicht aufzutreiben. Wiedererkennen können wir unseren Hobby-Börsianer und begnadeten Freizeit-Dozenten auf dem folgenden Foto (Summer of Sixtynine: Kl. 5b) bei der Einschulung in die allgemein bekannte höhere Lehranstalt. Schon damals klar ersichtlich: Sportsfreund Jürgen in Startposition.
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Die Essentialia seines Lebens sind bekannt und damit auch für den heutigen Eintrag umso leichter zusammenzufassen. Quark. Mager natürlich. Auf dem Bild nur ein Bruchteil der täglich konsumierten Menge und ein Symbol für eine der konsequentesten Lebensweisen im Kreise der Wanderer.
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Auch die Energiebilanz kann sich sehen lassen. Wenn anderenorts Halogenspots und Kronleuchter das Ozonloch illuminieren, genügt zur Belichtung des Fröbelheimes ein (zentral angebrachter) Leuchtkörper
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Wir gratulieren herzlichst unserem Freund zum 52sten Geburtstag. Mögen seine Aktien hoch und er noch lange mit uns auf Berge steigen. Alles Gute für Dich, Jürschen "Dubai" Daum!

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Donnerstag, 24. Dezember 2009, 05:13 Uhr

Weihnachten 2009

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Eines der wenigen, für Herrenwanderer-Weihnachten geeigneten und gegoogelten Bilder, das die maßgeblichen Themen auf einen Blick zusammenfasst: Bildhintergrund: Tsunami (5th Anniversary ); Bildmitte: Klimakatastrophe resp. Hochwasser (gefühlt); Bildvordergrund: Application Blonde ("retro"spektiv; Mütze mit Bürzel) - daneben Accesoires mit erkennbar phallischer Symbolik (Baum, Tanne und Laus, Niko). Nicht im Bild: Australien (hinter dem Betrachter). Da sollte man auch mal hinfahren... Frohe Weihnachten, Jungs!

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Donnerstag, 24. Dezember 2009, 11:00 Uhr

Frohe Weihnachten!

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Montag, 21. Dezember 2009, 15:08 Uhr

�Da stimmt etwas nicht“

Der Erzbischof von Köln, Kardinal Joachim Meisner, beklagt eine Asymmetrie bei der Religionsfreiheit. Christen würden in muslimischen Ländern, etwa in der Türkei, in ihrem religiösen Leben behindert, sagte der Kardinal.

Seit zwei Jahren kämpfe er vergeblich darum, dass Christen die Pauluskirche im türkischen Tarsus„permanent zur Verfügung gestellt bekommen“. Tarsus ist der Geburtsort des Apostels Paulus. Die nach ihm benannte Kirche war 1943 vom türkischen Staat beschlagnahmt worden. Heute dient das Gebäude als Museum, Gottesdienste sind nur nach Absprache möglich.

„Es ist ein Kampf, der vergeblich ist. Und da fragt man sich vom Gefühl her: Da stimmt etwas nicht. Und daher kommt auch so die ganze Aversion gegen unsere muslimischen Mitbürger.“
„Wir haben in muslimischen Ländern als Christen keine Möglichkeiten, uns zu entfalten“ sagte Meisner. Vor fünf Jahren habe im arabischen Emirat Katar eine Kirche für 100.000 christliche Gastarbeiter gebaut werden dürfen –„aber per Gesetz ohne Turm, ohne Glocke, ohne Kreuz“.

Er sage jetzt nicht, wir müssen das in Deutschland genau so machen.„Ich stehe ganz hinter unserer Religionsfreiheit, und da haben auch die Muslime ein Recht, ihre Religion zu leben bis hin zum Moscheenbau. Aber wenn gleichzeitig in Europa verboten oder geboten werde,„dass wir die Kreuze abnehmen“ - etwa vom Europäischen Gerichtshof angeordnet, und ein deutsches Gericht verfüge, dass in einer deutschen Schule ein Zimmer für muslimische Schüler zum Gebet freigemacht werden müsse,„dann ist das so eine Asymmetrie, dass die Leute sagen, hier stimmt doch was nicht“.

Wenn es in Deutschland eine Abstimmung wie in der Schweiz über ein Minarettverbot gebe, so glaube er nicht,„dass die hier viel anders ausfiele“. Dies müssten Politiker auch ins Kalkül ziehen. Meissner kritisierte, dass es in den politischen Parteien, aber auch in der Kirche zu wenig Vorbilder gebe, die nach den Maximen des Evangeliums leben:„Ich habe keine Angst vor der Stärke des Islam, sondern vor der Schwäche der Christen.“

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Sonntag, 20. Dezember 2009, 18:01 Uhr

Muße

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隙明けて
雪に眠れる
柳かな

hima akete
yuki ni nemureru
yanagi kana

Nun hat er Muße,
und schläft unter dem Schnee
der Weidenbaum

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Samstag, 19. Dezember 2009, 10:10 Uhr

Rechtzeitig zum Fest

Etwas Besinnliches. Mal nicht von Bodo Wartke, sondern von Hagen Rether ...


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Donnerstag, 17. Dezember 2009, 11:36 Uhr

Das neue Bild der Wirklichkeit: Hoaxing!

So funktioniert moderner Journalismus: George W. Bush sitzt 2002 in einer Schule in Texas und soll gemeinsam mit Kindern aus einem Buch vorlesen. Der 43. Präsident hört dem Mädchen neben sich gespannt zu. Ein Fotograf drückt auf den Auslöser, als„Dubbya“ dummerweise sein Buch verkehrt herum hält. Eine Steilvorlage für hämische Kommentare:„Kann der mächtigste Mann der Welt nicht einmal richtig lesen?“

Millionenfach und in rasanter Geschwindigkeit wird das Foto via Internet verbreitet. Wer der Urheber der Aufnahme ist? Ganz egal. Das Bild vom dämlichen US-Präsidenten geht um die Welt.

Der Haken an der Geschichte: Sie ist nicht wahr. Es handelt sich um eine Fotomontage, wie ein Vergleich mit der Originalaufnahme der Agentur AP zeigt. Ein gelungener Fall von Hoaxing.
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Hoax – so werden heute alle möglichen Formen der Täuschung genannt. Der Begriff stammt aus dem Englischen, ist vermutlich als Kurzform von Hokuspokus entstanden und lässt sich mit„Streich“ oder„Schwindel“ übersetzen. Es gibt witzige und verwerfliche, harmlose und kriminelle, durchschaubare und perfekt getarnte Hoaxe. Bettelbriefe für vermeintlich todkranke Kinder gehören ebenso dazu wie Viren-E-Mails, Großstadtmythen und erfundene Anekdoten über Popstars und Hollywoodgrößen.

Soviel zur Vertrauenswürdigkeit von Nachrichtenmeldungen.

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