Montag, 08. Februar 2010, 09:55 Uhr
Raffzahn-Management bei Opel
Es ist an der Zeit, dass wirklich mal der Blitz bei Opel einschlägt – und zwar in der Vorstandsetage! Die Spitzenmanager des Autobauers sollen ab sofort wieder Bonuszahlungen erhalten, nachdem die Sonderzahlungen vergangenes Jahr krisenbedingt ausgefallen waren. Auch die Zehn-Prozent-Gehaltskürzung für Spitzenverdiener ist ausgelaufen, während das niedere Arbeiter- und Angestelltenvolk weiter zu Lohnzugeständnissen gedrängt wird bzw. um seinen Arbeitsplatz bangen muss.
Vielleicht hängt die Wiederbelebung der Bonizahlungen damit zusammen, dass das ehrenwerte neue Opel Vorstandsmitglied Volker Hoff – gut bekannt durch seine zweifelhaften Verstrickungen in die korrupten Machenschaften des Medienmanagers Alexander Ruzicka – unlängst auf Drängen von Presse und Öffentlichkeit sein Landtagsmandat zurückgeben musste (was Hoff nur zur gerne behalten hätte). Durch die Boni könnten die damit verbundenen schmerzhaften Verdiensteinbußen des altgedienten Lobbyisten – zumindest teilweise – ausgeglichen werden.
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Donnerstag, 04. Februar 2010, 11:57 Uhr
Handwerk gibt sich selbstbewusst
Wann hat man denn so was schon mal gehört bzw. gelesen?: "Am Anfang waren Himmel und Erde. Den ganzen Rest haben wir gemacht." Ganz und gar nicht unbescheiden feiert sich das deutsche Handwerk in einer neuen Werbekampagne als "die Wirtschaftsmacht von nebenan". Man darf gespannt sein, ob die Sympathiewerte nach diesem (halb)starken Auftritt wirklich nach oben gehen ...
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Mittwoch, 03. Februar 2010, 10:52 Uhr
Unser Star für Oslo!
Gestern abend gab's eine kleine Sensation bei Stefan Raabs„Unser Star für Oslo“-Casting. Diese Show soll dazu beitragen, dass Deutschland beim nächsten Grand Prix d’Eurovision nicht wieder auf einem der letzten Plätze landet. Mit Lena Meyer-Landrut könnte es was werden. Selten hat man eine 18jährige gesehen, die so unverkrampft und natürlich sang und sichtlich mit Freude auf der Bühne agierte (mehr dazu in den ersten 40 Sekunden des unten stehenden YouTube-Clips). Schon jetzt generiert ihr Name bei Google 2.670 (aktuell: 3.200) Ergebnisse – und das Original des Songs, den sie gestern zum Besten gab („My Same“ von Adele), steht bei iTunes heute schon auf Platz 6. Der Webmaster wagt die Prognose: Wir werden noch viel von Lena hören!
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Dienstag, 02. Februar 2010, 11:09 Uhr
Ein schwindelerregendes Vorhaben
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Eigentlich ist es noch ein geheimer Plan – und eigentlich klingt es zu unglaublich, um wahr zu sein. Dennoch haben gut unterrichtete Kreise dem Webmaster zugetragen, dass sich der Geheimrat, den – Stand: heute – schon auf der erste Stufe einer Leiter Schwindelgefühle plagen, gemeinsam mit seinem Schwager im Sommer zur Besteigung der Eiger Nordwand aufmachen wird. Dort will er in den Seilen hängen und seinem Schwindel ein für allemal mit einer Schocktherapie den Garaus machen. Schon jetzt drücken alle Herrenwanderer alle verfügbaren Daumen, dass dieses mutige Vorhaben gelingen möge. Unbestätigten Gerüchten zufolge will unser geheimer Gipfelstürmer die Wanderer nach gelungener Operation auf der nächsten von ihm organisierten Tour zu bislang unerreichten Höhepunkten führen. Man darf mit Fug und Recht gespannt sein! Doch zunächst rufen alle, ganz ohne Ironie:„Junge, komm' heil wieder!“
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Montag, 01. Februar 2010, 09:18 Uhr
Die teuerste CD der Welt ... kaufen?
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Dürfen Kriminelle mit gestohlenen Daten überführt werden? Regierung und Opposition streiten darüber, ob Finanzminister Schäuble eine brisante CD mit den Namen von 1500 mutmaßlichen Steuerhinterziehern ankaufen soll. CDU-Politiker warnen vor einem Deal mit Datendieben, die SPD ist dafür. Und was meinen die Herrenwanderer?
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Sonntag, 31. Januar 2010, 07:46 Uhr
Think Tank Yps. & Co.
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Eine Gruppe von Politikern und Wissenschaftlern um Andrea Ypsilanti wird einen Verein unter dem Namen„Institut Solidarische Moderne e.V.“ gründen, mit dem eine gesellschaftliche Debatte für ein rot-rot-grünes Projekt befördert werden soll. Mitglieder sind neben der o.g. die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei Katja Kipping und der Europa-Abgeordnete der Grünen Sven Giegold, der SPD-Bundestagsabgeordnete Hermann Scheer (Schattenwirtschaftsminister 2008). Bisher unterstützen rund 20 Personen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft das Projekt. Zu ihnen gehören der Soziologieprofessor Stephan Lessenich aus Jena, der Rechtswissenschaftler Andreas Fischer-Lescano aus Bremen, der Sozialrichter Jürgen Borchert aus Darmstadt, die Soziologin Sonja Buckel aus Frankfurt, der junge Grünen-Politiker Arvid Bell und der ehemalige Journalist und Fernsehmoderator Franz Alt. Was ist davon zu halten?
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Donnerstag, 28. Januar 2010, 21:47 Uhr
He damn near blew the roof off ...
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US-Autor J.D. Salinger gestorben -
Schöpfer des "Fänger im Roggen" wurde 91 Jahre alt.
Wenn mitten im konservativen Nachkriegs-Amerika ein Jugendbuch erscheint, in dem Hunderte Male das Wort "verdammt" und sogar ein paar Dutzend "Fuck" stehen, kann das kein normales Werk sein. Kein Wunder, dass "Der Fänger im Roggen" angefeindet und verpönt und zum Teil sogar verboten wurde.
Ein Roman - Ein Welterfolg
Als "Kultbuch" wurde "The Catcher in the Rye" von vielen Fans bezeichnet; es beeinflusste eine ganze Jugendgeneration. Es artikulierte Rebellion, Jahre vor James Dean und Jahrzehnte vor den Rolling Stones und den Vietnam-Demonstrationen. Der einzige Roman von J. D. Salinger war ein Welterfolg. Jetzt ist der Autor mit 91 Jahren gestorben.
www.heute.de/ZDFheute/inhalt/5/0,3672,8022213,00.html
Gelesen wurde dieses Werk übrigens auch vor etwa 35 Jahren von den damals pubertierenden Herrenwanderen o'Hara und Joe, die noch heute gerne daraus zitíeren.
Die Kindern der Romeikes werden es allerdings vermutlich nicht zu Gesicht bekommen ...
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 18:25 Uhr
Asyl für Schulverweigerer
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Nachdem der Tod von Adam Cartwright alias Pernell Roberts vielen offenbar so nahe gegangen ist, daß es im letzten Beitrag zu sagenhaften 6 Zuschriften kam - darunter sehr profund Flipper mit keckeckeckeckeck.. - besteht offenbar Hoffnung.
Man lese also den folgenden Beitrag:
www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,674309,00.html
Fundi-Christen feiern Sieg über "peinliches Deutschland"
Da sich die Familie Romeike in Deutschland deswegen verfolgt sieht, da sie ihre Kinder zur Schule schicken soll, hat ihnen jetzt das gelobte Land USA politisches Asyl gewährt. Dort können sie nun zu Hause ihre Kinder streng nach der Bibel und ohne Evolutionstheorie und Sexualkunde unterrichten (... und der liebe Gott entnahm Adam eine Rippe und erschuf daraus Eva ...)
Kein Wunder, daß die USA so viele Soldaten nach Afghanistan und in den Irak schickt, befindet man sich doch offenbar dicht hinter den Kreuzzügen (12. Jahrhundert)in einem Glaubenskrieg.
Mir fehlen die Worte - ich muß mal kurz kotzen. "Peinlich" sei Deutschland, so äußert sich wohl ein Anwalt der Lobbygruppe "Home School Legal Defense Association" (HSLDA).
Herr Verwaltungsgerichtsrat Walther, übernehmen Sie.
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Mittwoch, 27. Januar 2010, 11:22 Uhr
Adam Cartwright ist tot!
Er war ein Star unserer Kindheit und frühen Jugend,„Bonanza“ (ja, genau, die Serie mit der brennenden Karte im Vorspann) machte ihn weltberühmt - und richtig wütend: Pernell Roberts fand seine Rolle als Adam Cartwright kindisch und unplausibel. Auf dem Bildschirm war Pernell Roberts alias Adam Cartwright der älteste der drei Cartwright-Brüder, jenen legendären Cowboys, die gemeinsam mit Vater Ben (Lorne Greene) ab 1959 den Wilden Westen noch einmal fürs breite Fernsehpublikum eroberten. Ihr Stammsitz, die Ponderosa-Ranch, war 14 (!) Staffeln lang eine moralische Anstalt mit den Mitteln der Vieh- und Pferdezucht; hier herrschte ein Patriarchat, das vom antiautoritären Zeitgeist der Sechziger verschont geblieben war.
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Mit Pernell Roberts starb jetzt in Malibu einer der letzten Stars aus den Anfängen jener Kunstform, die Kritiker als genuin amerikanisch bezeichnet haben: der fiktionalen Fernsehserie. Der Schauspieler wurde 81 Jahre alt. Er war der letzte der drei Filmbrüder. Michael Landon, als "Little Joe" der jüngste der drei, starb 1991 ebenfalls in Malibu mit 54 Jahren an Krebs. Dan Blocker, als "Hoss" der mittlere der drei, überlebte 1972 mit gerade 43 Jahren eine Operation nicht (was auch das Aus für die Serie bedeutete). Filmvater Lorne Greene starb 1987 mit 72 Jahren (nach einem Ausflug zum„Kampfstern Galactica“).
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Dienstag, 26. Januar 2010, 11:30 Uhr
Ein ausdrucksstarker Volksvertreter
Dass der überhaupt eine Arbeitserlaubnis in Brüssel erhalten hat ... nicht zu fassen!
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